Am Gründonnerstag wurde die erste Vorsitzende der Tierhilfe Franken e.V., Frau Carmen Baur, von einer Nürnberger Tierarztpraxis kontaktiert. Dort war ein kleines 13-jähriges Yorkie-Mädchen in einem lebensbedrohlichen Zustand, so dass die Ärztin das zuständige Veterinäramt hinzugezogen hat.
Das armselige und geschundene Tier war bis auf die Knochen abgemagert und zeigte am ganzen Körper offene Wunden. Durch die extreme Dehydrierung hatte sie ihr Sehvermögen verloren, außerdem ist sie taub.
Die Tierärztin kümmerte sich um die Kleine, denn sie war keinesfalls der Meinung, dass sie eingeschläfert werden sollte. Sie nahm die Kleine eine Nacht mit zu sich nach Hause, konnte sie aber anschließend nicht behalten, so dass der Verein einen Hilferuf startete unter Hochdruck sofort die Unterbringung auf einem geeigneten Pflegeplatz organisierte.
Finchen, wie wir die Süße nennen, ist nun in Sicherheit, wird medizinisch optimal und menschlich liebevoll umsorgt.
In langsamen Schritten bekommt sie alle 2 Stunden kleine Portionen zu fressen. Der Verein hofft, dass die kleine Kämpferin noch genügend Kraft besitzt, das erlittene Leid zu überwinden und sich keine weiteren Komplikationen einstellen.
Nach wenigen Tagen kann man deutlich erkennen, dass sie aufblüht und sie hat einen gesegneten Appetit.
Sobald sich der extrem geschwächte Körper erholt hat, können alle weiteren notwendigen Untersuchungen wie Herzultraschall, Zahnsanierung etc. erfolgen.
Die Tierhilfe Franken e.V. ist weitgehend ehrenamtlich tätig, trägt sich zu 100 % selbst und ist für jede Unterstützung dankbar.
Wer für Finchen eine Kleinigkeit geben möchte:
Spendenkonto der Tierhilfe Franken e.V.
Sparkasse Nürnberg, IBAN: DE60 7605 0101 0005 4970 11



