Wir erhalten Leben – drauf

Sinara

Sinara
Sinara ist ein ganz tolles, ausgeglichenes Dobermannmädchen, das wegen Krankheit der Besitzerin ihr Zuhause verliert. Ihre freundliche, gelassene Art, sowie ihre Sanftmüdigkeit sind eine Besonderheit bei dieser Rasse. Sie kennt Kinder, mag Artgenossen, auch Katzen sind ihr willkommen. Sinara folgt hervorragend, kann deshalb frei laufen und fährt auch gut im Auto mit. Die freundliche, liebenswerte Hündin kann einige Stunden alleine bleiben. Sie ist eine Wasserratte und hervorragende Schwimmerin. Sie kann überall hin mitgenommen werden. So, liebe Dobifans, jetzt könnt ihr anrufen.
Unsere Hunde sind auf Pflegeplätzen in der Region untergebracht und können jederzeit dort besucht werden.

Paolon

Paolon
Paolon ist ein sehr aufgeschlossener, überaus freundlicher Hundebub, der wegen Krankheit seiner Familie, die ihn bestens umsorgte, schweren Herzens sein Zuhause verlassen muss. Von Anfang an wurde mit ihm die Hundeschule besucht, so dass er seine Grundkommandos gut befolgt und auch prima an der Leine läuft.
Paolon ist ein wahrer Goldschatz. Im Auto fährt er gerne mit, kann 2-3 Stunden alleine bleiben, mag Kinder, Artgenossen und auch Katzen.
Wer ihn in sein Leben lässt, hat einen 6er im Lotto.
Unsere Hunde sind auf Pflegeplätzen in der Region untergebracht und können jederzeit dort besucht werden.

Juni

Juni
Fragwürdige Tiertransporte ins vermeintliche Glück.
Aktueller Hilferuf der Tierhilfe Franken
Beispiel einer gescheiterten Tiervermittlung per Internet, hier vor Ort ist die Hündin Juni.
Diese wurde von privaten Tierschützern in einer ca. 18 stündigen Fahrt mit anderen Hunden aus Spanien per LKW hierher verbracht.
Nach der Ankunft wurde die Hündin in ihrer Box vom LKW in den PKW des neuen Eigentümers direkt umgeladen.
Nun sollte die Fahrt über 150 km in das neue Zuhause weitergehen. Schon nach kurzer Zeit wurde die Geruchsbelästigung im Auto aus der Hundetransportbox unerträglich und man beschloss anzuhalten. Es sollte dem Tier ermöglicht werden, sein „Geschäft“ zu verrichten.
Noch bevor die Besitzer die verängstigte Hündin anleinen konnten, schoss diese aus der Box, suchte das Weite und war nun 10 Tage im Raum Gößweinstein, Pottenstein, Wildenfels und Obertrubach unterwegs.
Die Tierhilfe Franken erreichten Anrufe von besorgten Tierfreunden aus den Ortschaften über einen scheuen Hund, den niemand einfangen konnte.
Trotz der großen Entfernung zum Heimatort kam auch der neue Besitzer sechsmal in 10 Tagen, um sich an der Suchaktion zu beteiligen.
Nachdem auch wir uns davon überzeugen konnten, dass die Hündin sich außerordentlich menschenscheu und panisch verhält, beschloss man, die Lebendfalle zum Einsatz zu bringen, um das ausgehungerte und geschwächte Tier anzulocken. Dies gelang schließlich nach weiteren 2 Tagen und vielen Stunden ehrenamtlicher Mitarbeiter vor Ort im Ortsteil Dörfles.
Bereits bei der Fangaktion wurde dem hundeerfahrenen Neubesitzer eindeutig klar, dass er mit dieser scheuen, freiheitsliebenden Hündin, welche offensichtlich kaum mit den Menschen sozialisiert war, vollkommen überfordert ist. Dieses mussten auch wir als „Hundeprofis“ bestätigen, weil offensichtlich war, dass selbst Menschen, welche mit ängstlichen Hunden klarkommen und arbeiten, bei Juni an ihre Grenzen stoßen.
An dieser Stelle ist an alle Hundeinteressenten zu appellieren, dass es keinesfalls sein kann, das Leid der Tiere zu vergrößern, in dem man sie verstört und unvorbereitet 1000de von Kilometern verbringt, um sie dann einem ebenso unvorbereiteten, vielleicht vollkommen überforderten neuen
Besitzer gegen Entgelt zu übergeben.
Unsere Hunde sind auf Pflegeplätzen in der Region untergebracht und können jederzeit dort besucht werden.