Nicolausi

Update Juli: Diese Bilder hat uns seine Familie, die ihn jetzt Oscar ruft, zugesandt.
Sie berichtet wie toll er sich eingewöhnt hat und immer weiter entwickelt.
Der junge, lebhafte Hund zeigt sich oft auch sehr gelassen, ruhig und zufrieden.
Trotzdem hatte die Familie in der letzten Zeit einiges durchzustehen.
So gehörten mehrere Besuche in der Tierklinik, u. a. auch nachts wegen plötzlicher starker Schmerzen, oder ein anderes Mal wegen hohem Fieber zu ihrem nervenzehrenden Programm.

Aktuell muss eine neue Prothese angefertigt werden, da die andere nun deutlich zu klein ist, und somit nicht noch einmal abgeändert werden kann.
Für seine Menschen bedeutet dies einen großen Zeitaufwand und vor allem auch eine hohe nervliche Belastung.  Die alles nehmen sie in Kauf, da er sich als vollwertiges Familienmitglied integriert hat, das keiner mehr missen möchte.

Alle weiteren großen medizinischen Behandlungskosten bis zu Nicolausi’s Lebensende werden von der Tierhilfe Franken getragen.

Glitzi

Die kleine Glitzi lebte mit ihrem Frauchen, deren absoluter Lebensinhalt sie war, in einem Nürnberger Altenheim. Krankheitsbedingt konnte sie ihren kleinen Schatz schon längere Zeit nicht mehr so versorgen, wie sie es sich als Tierfreundin gewünscht hat. Meist musste Glitzi ihre Notdurft auf einer ausgebreiteten Zeitung mit einer Tüte darunter im Zimmer verrichten. In einem Schriftstück „Mein letzter Wille“ bat die Vorbesitzerin darum, dass ihre Kleine niemals in den Zwinger eines Tierheimes kommt. Dank einer besonders hilfsbereiten und engagierten Mitarbeiterin der Sozialberatung kam die Hündin nun zu uns, da letztendlich ein langer Krankenhausaufenthalt der Tierbesitzerin nicht mehr abzuwenden war. Die goldige Maus versteht sich mit Artgenossen und Katzen, läuft schön an der Leine und fährt prima im Auto mit. Sie kann auch mal alleine bleiben, jedoch die Stubenreinheit (klein und groß) muss sie noch lernen..

Kandra

Hallo liebe Hundefreunde, nach angemessener Einlebephase in meiner Pflegefamilie gibt es einiges Neues zu berichten. Nachdem ich in meinem Übergangszuhause im Rudel leben darf, wäre ein souveräner Artgenosse/mehrere Artgenossen  nach wie vor ideal für mich. Spaziergänge und Natur genieße ich sehr, muss aber  keinen Marathonlauf absolvieren. Größere, verständige Kinder und hundeerfahrene Katzen dürfen gerne das Zuhause mit mir teilen. Was meine große Ängstlichkeit gegenüber Geräuschen (insbesondere Gewitter und Feuerwerk) betrifft, so bin ich da deutlich gelassener geworden und kann das einordnen. Mein Pflegefrauchen findet mich toll, jedoch wäre es jetzt an der Zeit, endlich in ein eigenes, liebevolles Zuhause einzuziehen. Die Sache ist nur, ihr müsstest Euch bei der Tierhilfe Franken melden, da ich selbst nicht vernetzt bin und nur persönlich mit Euch kommunizieren kann. Darauf warte ich so gespannt wie sehnlich.