Wir erhalten Leben – drauf

Jenn-Balu

Jenn-Balu kam mit einem Jahr zu seinem Besitzer und hatte dort ein schönes Hundeleben. Sein Besitzer hat ihn ins Heilpädagogische Zentrum zu den Kindern mitgenommen. Hierfür musste der Hund einen Wesenstest ablegen und hat diesen bestanden. Leider haben sich die Lebensumstände seines Menschen so stark verändert und es kommen noch gesundheitliche Probleme hinzu, so dass er sich schweren Herzens entschieden hat, Jenn-Balu abzugeben.

Der große, sanftmütige Rüde ist absolut menschenfreundlich. Nur manche Männer erschrecken ihn ab und zu. Jenn-Balu ist sehr kinderlieb, auch Katzen kennt er und versteht sich gut nach dem Kennenlernen. Obwohl er regelmäßig die Hundeschule besucht hat, ist bei der Leinenführigkeit noch Luft nach oben. Bei Hundebegegnungen ist er aber händelbar. Die Grundkommandos beherrscht der stattliche Hundemann gut. Er ist sehr verfressen, spielt gerne und fährt brav im Auto mit. Außerdem geht er gerne ins Wasser, reagiert aber teilweise empfindlich.

Topaz

Der Besitzer des liebenswerten Rüden lebt seit einiger Zeit hier in der Region. Nun hat er aufgrund des Krieges seine Hunde aus der Ukraine nachgeholt, musste sich aber auf Veranlassung des Vermieters von ihnen trennen. Einer davon ist der sanftmütige Topaz.

Topaz ist ein ruhiger, ausgeglichener, kastrierter Rüde, der sehr menschenbezogen und verschmust ist. Er hat mit Kleinkind, anderen Hunden und Katzen zusammengelebt. Er kann nach einer Eingewöhnung brav alleine bleiben, fährt aber auch anständig im Auto mit.

Puschkina

Stellungnahme:

Bewirbt sich eine Familie/Person als Pflegefamilie für einen Hund bei der Tierhilfe Franken e.V., wird grundsätzlich mehrfach darauf hingewiesen, dass das Tier nicht behalten werden darf (Ausnahme alt, krank, verhaltensauffällig). Ist man sich einig, wird das ganze schriftlich fixiert.

Bei Hund Puschkina hat Pflegefamilie L. den selbst vereinbarten Termin diesen Samstag mit den Interessenten ganz kurzfristig wegen Krankheit abgesagt.

Da die Interessenten schon länger mit dem Verein in Kontakt waren, wollten wir sie nicht enttäuschen. Deshalb fassten wir kurzfristig den Entschluss, nach Pegnitz zu fahren und Puschkina selbst vorzustellen.

Währenddessen bekamen wir Kenntnis davon, dass Familie L. eine Petition gestartet hat.

Dort angekommen traf man die Pflegestelle beim „Gassigehen“ an und brachte das Anliegen vor. Sofort begann eine Diskussion, welche in üble Beschimpfungen überging. Daraufhin leinte Herr Baur den Hund um und ging Richtung Auto. Mit Drohungen von Presse und Rufschädigung gegen den Verein und körperlichen Angriffen seitens der Pflegefamilie ging dies einher.

Puschkina wurde anschließend den Interessenten vorgestellt. Ihr geht es gut.

Die Tierhilfe Franken e.V. hat in den letzten Wochen und Monaten so viele alte, kranke und schwierige Hunde aus sämtlichen Himmelsrichtungen von Lichtenfels, Roth und Fürth aufgenommen und braucht ihre Kraft für diese Schicksale. Dennoch macht eine solche „Hetzjagd“ betroffen und auch wütend, vor allem, wenn Dinge, die ausführlichst besprochen und auch vertraglich festgehalten wurden, dann doch nicht beachtet werden.

 

 

Warum diese Regelung mit den Pflegefamilien?
Der Grund für die klare Regelung mit den Pflegefamilien liegt darin, dass der Verein mit den zur Verfügung stehenden Pflegefamilien zuverlässig planen muss. Würden Pflegefamilien die Tiere regelmäßig behalten, sobald eine emotionale Bindung entsteht, wäre eine kontinuierliche Tierschutzarbeit, Aufnahme und Unterbringung nicht gewährleistet, da regelmäßig Notfälle von hier kurzfristig eintreffen.
Viele Pflegefamilien bewerben sich bewusst als solche, weil sie langfristig oder aus finanziellen Gründen kein eigenes Tier halten können oder möchten. Genau aus diesem Grund wird von Beginn an transparent, ausführlich und mehrfach darüber aufgeklärt, dass ein Pflegehund kein eigenes Tier ist und nach erfolgreicher Vermittlung in sein endgültiges Zuhause zieht. Diese Rahmenbedingungen sind allen Pflegefamilien vor Aufnahme eines Hundes vollumfänglich bekannt und werden vertraglich festgehalten.

 

Puschkinas Geschichte:

Der Besitzer der liebenswerten Hündin lebt seit einiger Zeit hier in der Region. Nun hat er aufgrund des Krieges seine Hunde aus der Ukraine nachgeholt, musste sich aber auf Veranlassung des Vermieters von ihnen trennen. Eine davon ist die zauberhafte Puschkina.

Puschkina ist ein liebes, sehr aufgeschlossenes, menschenbezogenes Schäferhundmädchen. Sie lebte mit kleinen Kindern, Artgenossen und Katzen zusammen. Durch ihr lebhaftes Wesen wickelt sie jeden rasch um die Pfote. Sie fährt prima im Auto mit und ist für jeden Anfänger sehr gut geeignet.