Wir erhalten Leben – drauf

Buntes Treiben im Tierhilfehaus von 05.07.-11.07.

Alle Jahre wieder...

Jedes Jahr sind wir voller Freude, wenn uns unser großer Unterstützer, Herr Karl-Heinz Böhm, mit seiner Partnerin besucht. Wenn die beiden kommen, scheint immer die Sonne, wir können draußen sitzen und unseren wunderschönen Garten mit den Hunden genießen. Natürlich sind es stets wechselnde Vierbeiner, je nachdem, welche gerade im Tierhilfehaus wohnen. Unsere 2. Vorsitzende, Brigitte Seufert (links) und Herr Böhm sind ununterbrochen mit Streicheln beschäftigt… jeder will mal dran kommen.

Unsere Hundetrainerin Irena erzählt aus dem Alltag mit den Hunden. Cellon und Jumo leben ja zur Zeit im Tierhilfehaus.

Ausladen nach dem Infostand beim Fressnapf Forchheim

Erst beim Ausladen merkt man immer, wieviel man eigentlich dabei hatte. Alles muss wieder auf den richtigen Platz geräumt werden, damit beim nächsten Mal nicht mit Suchen Zeit verschwendet wird.

Nach dem Infostand beim Fressnapf in Forchheim, bespricht unsere Ehrenamtliche Renate Fuchs (rechts), die für diese Veranstaltung maßgeblich verantwortlich war, mit Carmen Baur, Vorsitzende des Vereins, was sich zugetragen hat, bzw. welche alten und neuen Tierfreunde zu Besuch kamen.

Julia Dresel, Studio Schnauz, zu Besuch

Hoch erfreut waren wir, als sich vor kurzem Julia Dresel vom Studio Schnauz gemeldet hat. Sie ist eine Fachfrau in Sachen Maulkorb und passt diese den Vierbeinern individuell an. Das A und O damit ein Hund gut damit zurecht kommt ist, dass er perfekt sitzt.

 Der Maulkorb im Imagewandel – Zeit mit den Vorurteilen aufzuräumen

Noch vor einigen Jahren wurden Hunde mit Maulkorb oft kritisch betrachtet. Viele Menschen verbanden ihn automatisch mit Aggressivität, Gefährlichkeit oder schlechter Erziehung. Glücklicherweise hat sich diese Sichtweise in den letzten Jahren deutlich verändert. Durch bessere Aufklärung, moderne Maulkorbmodelle und das Engagement vieler Hundehalter wird der Maulkorb heute zunehmend als das gesehen, was er ist: ein wichtiges Hilfsmittel für Sicherheit und verantwortungsvolle Hundehaltung.

Dabei gibt es viele Gründe, warum ein Hund einen Maulkorb tragen kann oder sogar tragen muss. Manche Hunde tragen einen Maulkorb beim Tierarzt, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder in ungewohnten Situationen, um Stress und Risiken zu minimieren. Es gibt Hunde, die dazu neigen, unterwegs Giftköder, Essensreste oder andere gefährliche Gegenstände aufzunehmen. Für sie kann ein Maulkorb sogar lebensrettend sein. Auch nach Verletzungen, Operationen oder während eines Trainings kann ein Maulkorb vorübergehend sinnvoll sein. Einige Rassen haben Auflagen aufgrund gesetzlicher Bestimmungen oder behördlicher Anordnungen.

Entscheidend ist dabei, dass der Maulkorb gut sitzt und individuell angepasst wird. Ein passender Maulkorb ermöglicht dem Hund, problemlos zu hecheln, zu trinken und seine Körpersprache weitgehend auszudrücken. Er darf weder scheuern noch drücken und sollte dem Hund genügend Platz bieten, insbesondere zum vollständigen Hecheln an warmen Tagen, bei Stress oder bei körperlicher Aktivität. Ein gut angepasster Maulkorb beeinträchtigt die Lebensqualität des Hundes nicht, sondern sorgt für Sicherheit und Entspannung – sowohl für den Hund als auch für sein Umfeld.

Leider wird das Thema noch immer von Vorurteilen begleitet. Dabei sollten wir Menschen eher dankbar sein, wenn Hundehalter Verantwortung übernehmen, statt Risiken zu ignorieren.

Ein Maulkorb sollte deshalb nicht als Makel gesehen werden, sondern als Zeichen von Fürsorge, Rücksichtnahme und verantwortungsbewusster Hundehaltung.

Obwohl 1. Vorsitzende Carmen Baur (Mitte) und Hundetrainerin Irena Klinkowski (rechts) sich bereits gut mit Maulkörben auskennen, gibt es doch noch das ein oder andere womit Julia Dresel deren Wissensstand erweitern konnte.