Stammdaten
  • weiblich
  • 5 Monate
  • 56 cm
  • 24 kg
  • Deutsche Dogge

    • Gechipt
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Über Naomi – Dringende Operation nötig – Jede noch so kleine Spende hilft!

Völlig unterernährt und hochgradig verwurmt – so tauchte Doggenmädchen Naomi bei einem Oberpfälzer Tierarzt auf. Mittlerweile wird sie von ihrer Pflegefamilie liebevoll versorgt. Doch jetzt zeigen sich die gesundheitlichen Spätfolgen der schweren ersten Monate.

 

Der Tierarzt hat Naomi das Leben gerettet, da ist sich Carmen Baur von der Tierhilfe Franken e.V. sicher: Denn die junge Hündin, die heute so fröhlich bei ihr durchs Haus springt, hatte einen schweren Start ins Leben. „Sie war nur noch Haut und Knochen“. Naomi war etwa 18 Wochen alt, als ihr Besitzer sie endlich zum Tierarzt brachte. Die Hündin war nicht nur völlig abgemagert, sondern auch extrem verwurmt und hatte schwere Magen-Darm-Beschwerden.

 

Drei Wochen lang blieb Naomi deshalb in der Praxis, bekam immer wieder Infusionen. Das ganze Team päppelte sie liebevoll auf. Da ihre Besitzer die Kosten nicht tragen konnten, überließen sie das Doggenmädchen dem Tierarzt. Als sie über den Berg war, übergab der Arzt Naomi schließlich an die Tierhilfe Franken e.V. Glücklicherweise hat der Verein mit Jutta Bauernschmitt den perfekten Pflegeplatz für Naomi gefunden: Seit rund 30 Jahren züchtete sie Doggen, sie kennt die Eigenheiten der Hunderasse durch und durch.

 

Trotz allem, was sie durchmachen musste, war Naomi von Anfang an ein lustiges und aufgeschlossenes „Riesenbaby“. Noch immer bekommt sie Schonkost und fällt durch ihren „weichen“ Körperbau auf, eine Folge der schweren ersten Monate. „In der Zeit, in der so ein Hundekörper normalerweise Muskeln entwickelt, war ihr Körper darauf konzentriert, sie am Leben zu halten.“

 

Dass ihre Gesundheit in den ersten Monaten so vernachlässigt wurde, zeigt sich nun leider an verschiedenen Stellen: Eine Fissur – ein Haarriss im Knochen – ließ sie humpeln. Außerdem leidet Naomi aktuell unter „Demodikose“, einer Infektion der Haut mit Haarbalgmilben. Diese Milben findet man in kleiner Anzahl bei fast allen Hunden, doch Naomis Immunsystem ist zu schwach, um allein mit der Infektion fertig zu werden.

 

Und es gibt noch ein weiteres Problem: An beiden Augen leidet Naomi unter dem sogenannten „Cherry Eye“ (Nickhautdrüsenvorfall). Dabei schiebt sich das dritte Augenlid des Hundes über das Auge und zieht sich nicht mehr zurück. Das schränkt nicht nur Naomis Sicht ein, sondern kann zu schweren Folgen führen – wie Bindehautentzündungen, chronischer Augentrockenheit oder Reizungen. Naomi soll deshalb so schnell wie möglich in einer Augenklinik operiert werden. „Sie wird leider immer eine Baustelle bleiben“, vermutet die Tierhilfe Franken e.V. Vom Wesen her sei Naomi aber „wie ein Sechser im Lotto!“

 

Auf die Tierhilfe Franken kommen durch die bisherigen Behandlungen und die anstehende Operation für Naomi hohe Kosten zu. Der Verein bittet deshalb um Spenden. Jede Spende zählt, auch kleine Beiträge bedeuten uns viel.

Galeriebilder

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