Wir erhalten Leben – drauf

Leonell – Muss Labrador Leonell nach Rumänien zurück? Tierhilfe Franken will unbedingt helfen. Dringend Pflegeplatz oder Endplatz gesucht.

„Wir sind voll und haben leider keinen Platz mehr“, sagt Carmen Baur, die erste Vorsitzende der Tierhilfe Franken. „Uns sind die Hände gebunden.“ Dabei brauche man dringend einen Pflegeplatz oder besser noch einen Endplatz für Labrador Leonell. Der bald sechs Jahre alte Rüde lebt schon lange Zeit auf dem Grundstück einer Familie im Großraum Nürnberg, bis vor Kurzem war er dort bei Wind und Wetter draußen angeleint. Eine Nachbarin, so schildert die Tierhilfe, habe sich Leonell angenommen. Sie hat viel Zeit und Liebe in den Hund investiert und ihm die Grundkommandos beigebracht. Da die Familie allerdings im März weiteren Nachwuchs erwartet, plante sie, den Hund an Verwandte in Rumänien zu geben. Daraufhin ließ die Nachbarin sich Leonell übereignen. Das Problem ist allerdings, dass sie den Labrador leider selbst nicht aufnehmen kann. Und auch die Tierhilfe Franken hat keinen passenden Pflegeplatz frei. Deshalb lebt Leonell nach wie vor auf dem Grundstück, auch wenn er nun nachts im Windfang des Hauses schlafen darf.
„Bis März müssen wir aber einen Platz für ihn finden“, betont Carmen Baur. Andernfalls sei es ungewiss, wie es mit ihm weitergehe. Leonell ist grundsätzlich ein freundlicher Hund: Mit vertrauten Menschen schmust er gerne, ebenso fährt er problemlos im Auto. Durch Leckereien lässt er sich jederzeit bestechen. Mit Hündinnen sei er gut verträglich, bei Kontakt mit anderen Rüden ist Vorsicht geboten.  Dennoch müsse man schon noch Arbeit investieren. So sei er durch seine Zeit im Garten territoriales Verhalten gewohnt, bei Unbekannten bellt er schon mal kräftig. Wer den Labrador aufnimmt, der kann damit rechnen, dass die Tierhilfe Franken immer mit Rat und Tat zur Seite steht, so Carmen Baur.

Leonell ist ein richtiges Gartenkind – nicht weil er es so wollte, es blieb ihm nichts anderes übrig. Seine ehemaligen Besitzer haben sich nicht sonderlich um ihn gekümmert und Ansprache, bzw. Fürsorge erhielt er vor allen Dingen von den Nachbarn.
Der bildhübsche Hundebub blieb trotzdem ein wahrer Menschenfreund und ein liebes ,verschmustes Kerlchen. Eine feste Bezugsperson gibt ihm Ruhe, bei unbekannten Menschen wird er manchmal ein wenig nervös . Da kann es schon vorkommen, dass der Neuankömmling  anfänglich „geschimpft“ wird.
Aber ansonsten ist Leonell ein prima Hund, der gerne spielt, super im Auto mitfährt etc. – alles andere kommt mit der Zeit. Schließlich wurde Rom auch nicht an einem Tag erbaut.
Leonell sucht ein Zuhause bei Menschen, die ihn lieben, mit ihm arbeiten und etwas Geduld mitbringen – eben ein richtiges Zuhause haben – das wäre sein Traum zum Hundeglück.
Eine ländliche Gegend, Haus mit eingezäuntem Garten sind ein Muss!

Sindylein

Die kleine Yorkshire Terrier-Dame Sindylein sucht dringend ein Zuhause auf Lebenszeit. Sindylein bringt viele tolle Eigenschaften mit. Sie ist lieb, brav und ist vom Wesen eher ruhig und zutraulich. Sie genießt es, geherzt zu werden und ist dankbar für jede Streicheleinheit. Sie versteht sich problemlos mit Kindern, anderen Tieren und geht schön an der Leine spazieren. Auch eine Fahrt im Auto findet sie nicht schlimm. Sindylein musste leider in ihrem letzten Zuhause nicht ganz so tolle Erfahrungen machen. Nach dem Tod ihres Frauchens lebte sie wochenlang alleine in einer verdunkelten Wohnung. Nur mit genügend Futter versorgt, hatte sie über Wochen keine menschlichen Kontakte und trug dauerhaft ein Geschirr, weshalb sich eine kahle Stelle auf dem Rücken der kleinen zierlichen Maus gebildet hat. Dort wachsen aber die Haare bereits nach. Durch diese Erfahrung ist sie sehr anhänglich geworden. Auch passiert ihr ab und zu ein kleines Missgeschick, da nicht bekannt ist, wie oft sie raus durfte. In letzter Zeit haben sich dann Nachbarn um sie gekümmert. Es wäre sehr schön, wenn sie ein dauerhaftes Zuhause, mit lieben Zweibeinern finden würde, die viel Zeit und Liebe für sie übrig haben!

Snorre

Gemeinsames Gassigehen ist der Schlüssel zu Snorres Herzen. Er ist aktiv, liebt wandern und ausgedehnte, spannende Gassirunden. Auch am Fahrrad läuft er schön mit. Fremden gegenüber ist er anfangs zurückhaltend und möchte nicht gleich gestreichelt werden. Seine Grundkommandos beherrscht er super, im Auto ist er ein entspannter Begleiter und er kennt eine Box. Hat er erst einmal Vertrauen, dann ist er der Mega-Kuschelhund. Hierfür muss man ihm jedoch ein wenig Zeit schenken. Im Lokal liegt er entspannt unter dem Tisch, auch in der Stadt ist er nicht überfordert. Snorre sucht aktive Menschen, Kinder sollten nicht im Haushalt leben.