Wir erhalten Leben – drauf

Mylino

Mylino ist ein etwas anderer Australien Shepherd

Mylino braucht kein Zuhause, in dem man meint, ein Vertreter seiner Rasse müsse ständig ausgelastet werden.

Was er erst einmal wirklich braucht, ist Ruhe. Umweltreize überfordern ihn schnell.

Ein Haus in ruhiger Lage mit eingezäuntem Garten wäre für ihn ein kleines Paradies, damit er einfach Hund sein darf, ohne den Druck von Spaziergängen. Diese können zu einem späteren Zeitpunkt langsam und kleinschrittig aufgebaut werden.

Zu Menschen, auch zu Kindern ab ca. 5 Jahren, ist Mylino absolut liebenswert. Dennoch sollte sein Zuhause insgesamt sehr ruhig sein.

Er kann gut alleine bleiben, liebt es, im Auto mitzufahren und ist sehr verschmust.  

Mit Artgenossen und Katzen versteht er sich gut. Ein souveräner Zweithund kann ihm Sicherheit geben, ist aber kein Muss.

Vorgeschichte:

Mylino wurde als Welpe angeschafft und wuchs liebevoll in einer Familie mit drei Kindern im Alter von 5-16 Jahren und mehreren Katzen auf. Da sein Besitzer schwer erkrankt ist, kam er zu uns auf einen Pflegeplatz mit Aussie-Erfahrung. Ein Unfall des Pflegefrauchens zwang uns, Mylino umzusetzen, wo er nicht so lange bleiben kann. Daher suchen wir dringend einen Pflegeplatz/Endplatz, sämtliche Kosten beim Pflegeplatz werden vom Verein übernommen. 

Natürlich können Sie mit der Hundetrainerin der Tierhilfe Franken und dem ursprünglichen Pflegeplatz sprechen.

Direkte Information bei Carmen Baur, 1. Vorsitzende: 0171-5307237

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Alfred – bleibt beim Besitzer

Alfred – Ein besonderer Hund sucht besondere Menschen
Alfred ist ein wunderschöner, zweijähriger Australian Shepherd, der mit seiner Intelligenz, seinem Arbeitswillen und seiner Sensibilität begeistert. Doch so beeindruckend er äußerlich wirkt, so anspruchsvoll ist auch seine Haltung. Alfred ist kein Hund für jedermann – er braucht erfahrene, souveräne Menschen, die ihn mit viel Ruhe und Verständnis durch sein Leben begleiten.
Alfred ist schnell frustriert und reagiert extrem auf Bewegungsreize. Begegnungen mit anderen Hunden stressen ihn enorm, selbst auf große Distanzen. In solchen Momenten springt er in die Leine und bellt lautstark. Aggression gegen seinen Menschen hat er dabei nie gezeigt, doch er ist schlicht überfordert. Seine Impulskontrolle ist gering, und er kämpft mit einer sehr niedrigen Frustrationstoleranz. Man kann sich sein Verhalten vorstellen wie das eines Kindes mit ADHS – genau deshalb wird er auch medikamentös unterstützt.
Für Alfred sind feste Routinen essenziell. Er braucht klare Strukturen, um Sicherheit zu gewinnen und nicht ständig unter Reizüberflutung zu stehen. Gleichzeitig ist er ein Hund, der nicht nur Ruhe, sondern auch eine angemessene körperliche und mentale Auslastung benötigt. Lange Spaziergänge in reizarmen Gebieten, Suchspiele oder gezieltes Tricktraining helfen ihm, sich zu fokussieren und überschüssige Energie kontrolliert abzubauen. Reine Beschäftigung um der Beschäftigung willen, wie z. B. stupides Ballwerfen, führt bei ihm jedoch nur zu noch mehr Unruhe – hier ist ein gutes Gespür für seine Bedürfnisse gefragt.
Alfred braucht ein sehr ruhiges, reizarmes Zuhause – eine klassische Wohnsiedlung oder gar das Stadt-Leben überfordern ihn komplett. Im Haus selbst verhält er sich meist entspannt, schläft viel und kann sogar bis zu fünf Stunden alleine bleiben. Draußen sieht das jedoch anders aus: Auf Spaziergängen ist er schnell überdreht, reaktiv und bellt viel. Er benötigt daher Menschen, die ruhig und souverän mit ihm arbeiten, ihm Sicherheit geben und bereit sind, ihn durch diese Situationen zu führen.
Alfred sollte als Einzelhund gehalten werden, da ihm das Zusammenleben mit anderen Hunden im selben Haushalt zu viel ist. Andere Tiere sollten ebenfalls nicht im neuen Zuhause leben. Draußen kann er mit Artgenossen durchaus verträglich sein, aber die Sympathie entscheidet. Kleine Kinder versucht er zu hüten, weshalb in seinem neuen Zuhause nur Teenager oder Erwachsene leben sollten.
Wer sich für Alfred interessiert, muss sich bewusst sein, dass seine Erziehung und Haltung eine echte Herausforderung sind. Er ist kein Anfängerhund, und sein wunderschönes Äußeres sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass er ein Hund mit speziellen Bedürfnissen ist. Mit der richtigen Führung, Geduld, klaren Strukturen und einem stabilen Umfeld kann Alfred jedoch ein wunderbarer Begleiter werden – für Menschen, die seine Besonderheiten nicht nur akzeptieren, sondern verstehen und mit ihm daran arbeiten möchten.
Bist du dieser Mensch für Alfred? Dann melden Sie sich bei uns!

Vaiana – für das Tierheim Bamberg

Dieser Hund ist nicht bei der Tierhilfe Franken. Wir leisten ausschließlich Vermittlungshilfe für das Tierheim Bamberg.

Kontakt: Frau Plunkett (Tierheim Bamberg) 095170092713

Vaiana ist eine liebevolle, aufgeweckte und selbstbewusste Australian Shepherd Hündin, die mit ihren 11 Monaten noch mitten in der pubertären Phase steckt – eine Zeit, in der sie besonders viel Herausforderung und klare Führung benötigt. Als typischer Aussie ist Vaiana äußerst intelligent und arbeitsfreudig, weshalb sie geistig und körperlich gefordert werden will. Hierbei braucht sie keine Zuwendung aus Mitleid, sondern konsequente und klare Regeln, um sich sicher und gut geführt zu fühlen. Vaiana sucht eine Familie, die ihre Energie und ihren Drang nach Arbeit versteht und ihr Struktur bietet. Ein besonderes Merkmal ist, dass Vaiana TAUB ist. Obwohl diese Einschränkung ihre Kommunikation etwas anders gestaltet, ist sie keineswegs ein Hindernis. Vaiana hat erst vor kurzem begonnen, auf visuelle Signale und Handzeichen zu reagieren, und lernt noch, sich ohne akustische Reize zu orientieren. Sie zeigt sich sehr aufmerksam und lernfähig, aber es wird noch Zeit und Geduld erfordern, um diese Art der Kommunikation vollständig zu etablieren. Ihre zukünftigen Besitzer sollten bereit sein, sich intensiv mit dieser Thematik auseinanderzusetzen und ihr die nötige Sicherheit und Geduld zu bieten. In bestimmten Situationen scheut sich Vaiana nicht davor, ihre Zähne gegenüber dem Menschen einzusetzen, v.a. dann, wenn sie gerade der Meinung, ist eine Situation sollte anders gelöst werden. Deshalb muss Vaiana einen Maulkorb tragen, damit sie mit diesem Verhalten nicht zum Erfolg kommt und lernen kann andere Verhaltensmuster zu etablieren. Vaiana sucht eine aktive, hundeerfahrene Familie oder Einzelperson, die bereit ist, mit einem tauben Hund zu arbeiten und die Herausforderung und Freude zu schätzen, sie zu erziehen und zu führen. Sie ist kein Hund für Anfänger, sondern für Menschen, die bereit sind, sich mit ihrem besonderen Charakter auseinanderzusetzen und ihr eine klare und verständliche Struktur zu bieten. Ideal wäre ein Zuhause mit viel Bewegungsfreiheit, einer konsequenten Erziehung und einem souveränen Zweithund.