Regenbogenbrücke



Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde.

Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.

Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem grünen Gras.

Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem wunderschönen Ort.

Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken, und es ist warmes schönes Frühlingswetter.

Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund.

Sie spielen den ganzen Tag zusammen.

Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen.

Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben.

So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht.
Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß!

Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras. Die Füße tragen es schneller und schneller.
Es hat Dich gesehen.

Und wenn Du und Dein spezieller Freund sich treffen, nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn fest.

Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder, und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres, das so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber nie aus Deinem Herzen.

Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, und Ihr werdet nie wieder getrennt sein...

 

Rosi

 

Perek

 

Fritzi

 

Riccardo

 

Amigo, Rambo, Zeus und Selina

Amigo Rambo



Zeus Selina
 
 

 

 

Gregor



Anton

 

Gismo



Viel konnten wir über Dein bisheriges Leben nicht erfahren. Sicher hatte es einige Höhen aber auch sehr viele Tiefen für Dich bereitgehalten. Als Du vor fast 2 Jahren aus einem Tierheim in unser Obhut kamst, konnten wir damals nur noch ahnen, welch schöner Hund Du einmal gewesen sein musst. Fast taub, fast blind, Arthrose und ein sehr struppiges Fell ließen auf schlimme vergangene Tage schließen. Eine liebevolle alte Dame schloß Dich sofort in Ihr Herz und nahm Dich damals bei sich auf. Ihr war es egal, in welchen schlechen und traurigen Zustand Du warst. Bei Ihr durftest Du Dich ausruhen und bekamst all die Fürsorge und Liebe, die es vielleicht bis dahin in Deinem Leben nicht gab. Jetzt hat das Alter seinen Tribut gezollt und Du bist über die Regenbogenbrücke gegangen. Wir sind dankbar dafür, dass wir Dich kennenlernen durften. Wir sind traurig darüber, dass Du nicht mehr hier bist, glauben aber fest daran, daß Deine Seele jetzt frei und unbeschwert ist.

 

 

Harro

 

 

Nando

Du kamst zu uns schon in einem sehr hohen Alter von 13 Jahren. Dein geliebtes Herrchen musste selbst in ein Altersheim umziehen und suchte verzweifelt nach einer guten Lösung für Dich. Es dauerte nicht lange, und wir fanden eine liebevolle Pflegefamilie, die Dich bei sich aufnahm. Dort konntest Du nochmal das Leben richtig genießen. Du lebtest Dich schnell ein und hattest auch mit der vorhandenen Hündin keine Probleme. Dein Pflegefrauchen beschreibt Dich einfach als nur "lieb". Leise bist Du dann nach fast 2 weiteren Jahren einfach in Deinem Körbchen eingeschlafen. Deine Pflegefamilie und wir sind sehr dankbar dafür, dass wir Dir nocheinmal ein Zuhause, indem Du geliebt und geachtet wurdest, verschaffen konnten. Wir sind sicher, das Deine Seele jetzt frei und unbeschwert weiterziehen kann.

 

Arco

 

Vor fast vier Jahren (2006) erreichte uns der Anruf, dass Dein Herrchen verstorben war. Eine Freundin Deines Herrchens hatte Dich während seines Krankenhausaufenthaltes in Pflege genommen. Auch Du warst damals nicht gesund, und warst auf medizinische Hilfe angewiesen. Verschiedene Organisationen lehnten aufgrund der Kosten ab. Dein Pflegefrauchen telefonierte mit uns, und versprach uns, für Dich gut zu sorgen, wenn wir Ihr bei den finanziellen Problemen Deiner Tierarztrechnungen helfen würden. Wir sahen, wie wohl Du Dich in Deiner Pflegefamilie fühltest, und stimmten zu. Mit Hilfe verschiedener Pateneltern konnte die erforderliche Operation, sowie das spezielle Futter gestellt werden. Über Deine tiefe Freundschaft und Verbundenheit zu Deiner Familie konnten wir uns zuletzt bei Deinem großen Auftritt im 3. Programm des Bayerischen Rundfunk überzeugen. Kein bischen nervös warst Du, als Du dem Kameramann all die Kunststücke vorführtest, die Du gelernt hast. Die Leine oder den Futternapf selbstständig zu holen, waren nur ein paar der Dinge, die Du zeigen konntest. Jetzt mit fast 15 Jahren hattest Du immer mehr Probleme mit dem Aufstehen oder den Gelenken. Das Alter und Deine Vorerkrankung forderten Ihren Tribut. Letzte Woche musste Dein Pflegefrauchen schweren Herzens Dich bei Deiner letzten Reise begleiten. In Ihren Armen wurdest Du vom Tierarzt eingeschläfert. Wir alle sind sehr traurig darüber, dass Du nicht mehr da bist. Unsere Hochachtung gilt auch Deiner Familie, die Dich trotz Krankheit und Alter liebevoll aufgenommen hat, und Dir damit eine neue Heimat gegeben hat.

Leica

Leica kam unerwartet und plötzlich zu mir als sie ihr Zuhause verlor, und genauso unerwartet und plötzlich verlor ich mein Herz an sie. Es war eine viel zu kurze Zeit mit Leica, die ich jedoch nicht missen möchte.

Leica bleibt im Herzen und in der Erinnerung.




Unser Peter lebt nicht mehr


Am 23. Mai 2008 war Peter dem Tod näher als dem Leben. Durch liebevolle Pflege ist er ein super Oldie geworden. Mehr als 2 Jahre durfte er noch eine wunderschöne Zeit genießen, bis er über die Regenbogenbrücke gegangen ist.

Peters Geschichte


Abuelo



So wie der Wind den Sand verweht, so ist auch unser Leben.
Wir wirbeln hoch, wir fallen tief - wem ist das Glück gegeben?
Doch meine Seele fliegt weit fort, unendlich zu den Sternen,
befreut von aller Erdenlast in weite, weite Fernen.
Wir wirbeln hoch, wir fallen tief - wem ist das Glück gegeben?

Ein Leben mit vielen Höhen und Tiefen, so war auch das Leben von unserem kleinen Abuelo. Geboren irgendwo, gelebt und im hohen Alter gefunden auf einer Müllkippe, bekam sein Schicksal vor 2 Jahren eine glückliche Wendung. Abuelo kam zu seinem Pflegefrauchen und genoß es, geliebt und versorgt zu werden. Viele in Nürnberg kannten den kleinen weißen wuscheligen Pudel, der oft in seinem „Cabrio“ (Einkaufswagen) mit anderen größeren Pflegehunden spazieren gegangen ist. 

Abuelo's ungebrochener Lebenswille berührte alle Menschen, die ihn kannten. Selbst als er altersentsprechend Probleme mit dem Herzen bekam, behielt er seine Lebensfreude. 

Vor einigen Tagen versagte jedoch nach seinem Lieblingsessen sein kleines Herz und Abuelo starb in den Armen seines Pflegefrauchens. 

Wir werden diesen kleinen „Kämpfer“ mit dem Löwenherz niemals vergessen.



Blue System


"Falls der Tod vergleichbar mit einem Auswandern ist,

von hier an einen besseren Ort,
und wenn es wahr ist, wie man sagt,
dass Alle die gestorben sind,
sich dort hinter der Regenbogenbrücke befinden,
in einem Land, indem man nur Liebe und Frieden findet,
dann wünschen wir uns diesen Ort für Dich "Blue System".

Trotz intensivster Bemühungen für Dich ein gutes neues Zuhause zu finden, war es Dir nicht mehr vergönnt, in ein eigenes "Reich" umzuziehen. Lag es an Deiner Rasse, oder vielleicht an Deiner Stärke? An Deinem Verhalten lag es nicht, denn Du warst ein verschmuster und liebevoller "Streichelbär". Vielleicht wuchs das Geschwür in Deinem Körper aus Deiner Traurigkeit heraus, wir wissen es nicht. Wir hofften sehr, dass die Operation Dein Leben verlängern könnte.
Leider konntest Du die entstandenen Komplikationen nicht verkraften und bist still und leise gestorben.
Wo immer Deine Seele sich jetzt aufhält, wünschen wir Dir die Ruhe und Geborgenheit, die Du hier auf der Erde nicht bekommen konntest.

Chicco



Chicco mit dem grünen Halstuch, denn grün war die Hoffnung

Es sollte eigentlich ein aktueller Bericht über Chicco und sein Pflegefrauchen werden, doch nun können wir leider nur noch einen Nachruf schreiben. Unser liebenswürdiger Rentner, den viele nach der Flyer-Aktion mit seinem grünen Halstuch kennen, ist vor einigen Tagen zu seiner letzten Reise über die Regenbogenbrücke angetreten.


Schwer krank und im Alter von 12 Jahren kam er zu uns. In seinem Leben musste er schon einige Veränderungen hinnehmen.

Bei seinen ersten Besitzern gab es überwiegend Schläge und Missachtung, egal wie er sich verhielt.

Seinem zweiten Herrchen war er treu ergeben und ein guter Kamerad. Leider veränderte sich dessen berufliche Situation und er hatte kaum noch Zeit für ihn. Mittlerweile war Chicco schon 12 Jahre alt und hatte eine große Geschwulst am Hals. Kein Tierschutzverein war bereit, ihn aufzunehmen, so dass die letzte Endstation „Einschläfern“ hieß. Noch einen Anruf wollte Chiccos Herrchen versuchen - und der traf bei der Tierhilfe Franken e. V. ein.

Die erforderliche OP wurde durchgeführt und mittels einer groß angelegten Spendenaktion finanziert. Tausende von Flyern mit Chiccos Bild und dem grünen Halstuch wurden im Landkreis verteilt. Pflege, Liebe und Zuwendung bekam Chicco von seinem Pflegefrauchen Frau Naas. Mit großer Dankbarkeit und Hingabe zeigte Chicco seinem Pflegefrauchen, wie sehr er diese Zeit mit ihr genoss und zu schätzen wusste. 

Wir alle hofften sehr, dass ihm noch mehr Zeit vergönnt war, doch sein Schicksal wollte es anders. Wir sind trotz der Trauer froh, dass wir Chicco noch einige Monate in liebevoller Betreuung schenken durften.


Souina



Souina lebt nicht mehr.

Wenn des Lebens Last stärker wird als des Lebens Freude,
ist der Tod das Tor zum Leben

Leider ist es uns nicht mehr gelungen für Dich ein neues Zuhause zu finden. Vielleicht war dies aber auch der Plan Deiner Seele, im Kreise Deiner Familie über die Regenbogenbrücke zu gehen.
Du warst sehr verwurzelt mit Deinen Menschen, die Dich einst in Marokko gefunden und Dir eine liebevolle Heimat gegeben haben.
Vor ein paar Wochen musstest Du beim Tierarzt aufgrund eines Organversagens eingeschläfert werden.
Souina, das bedeuted "die Schöne", wir werden Dich nicht vergessen.
Wir sind uns irgendwie sicher, dass es so, wie es gekommen ist, genau Deine Bestimmung war und Deine Seele jetzt frei ihren weiteren Weg gehen kann.

Sammy


Und legt der Hauch des Tages,
am Abend sich zur Ruh,
send ich als Stern vom Himmel,
Euch meine Grüsse zu!

 
Jeder der Dich gekannt hat, ist unendlich traurig, dass Du keine Möglichkeit mehr hattest, gemeinsam mit Deinem Freund in ein neues Zuhause umzuziehen. Plötzlich ging es Dir schlecht und der Besuch in einer Tierklinik brachte grausame Gewissheit. Organversagen von Leber und Niere gaben keinen Anlass zur Hoffnung. Schweren Herzens und nach langem Überlegen entschieden wir uns, den Rat der Ärztin anzunehmen und Dich über die Regenbogenbrücke gehen zu lassen.

Maja



Lautlos heran geschwebt,
sanft nieder glassen,
nicht einen Flügelschlag verweilt,
in den Himme entschwunden

Jedesmal, wenn ein Tier über die Regenbogenbrücke geht, ist es für uns sehr schmerzhaft und traurig. Wenn wir so ein junges Leben wie Dich verlieren, ist es für uns noch schlimmer. Mit viel Liebe wurdest Du von Deinem Pflegefrauchen "gepäppelt" und umsorgt. Plötzlich hat sich Dein Gesundheitszustand dramatisch verschlechtert und der folgende Tierarztbesuch war ein Schock. Lebenswichtige Organe waren nicht richtig ausgebildet und Du hattest keine Chance auf Heilung. Sanft und leise bist Du über die Regenbogenbrücke entschwunden und Dein Pflegefrauchen blieb mit großem Kummer zurück. Wir können nur hoffen, dass Du, wo immer das auch ist, glücklich und in Freiheit bist.

Mattes



Jeder folgt in seinem Leben einer Straße,
keiner weiß vorher, wann und wo sie endet.
Alle hinterlassen Spuren und manche
kreuzen unseren Weg.
Einige, die wir trafen, werden wir nicht vergessen!
Auch wenn sie für immer gehen,
in unseren Herzen und unserer Erinnerung bleiben sie.
(Karin Schmidt)

Einen langen Weg bist Du gegangen. Geboren, um das trostlose Dasein eines Kettenhundes führen zu müssen, bekam dein Schicksal 2006 eine neue Wende. Im Alter von 6 Jahren durftest Du nach einer Rettungsaktion in die Obhut der Tierhilfe Franken wechseln. Dein hartes Leben an der Kette hatte Dich aber anfangs zu einem sehr schwierigen Hund gemacht. Schnell mussten wir feststellen, dass es unmöglich werden wird, für Dich ein liebevolles Zuhause im Familienkreis zu finden. Wer Dein Herz gewinnen wollte, musste sich einfühlsam und sensibel auf Dich einstellen und mit Geduld und Hundeverstand Dein Vertrauen erobern. Ein Ehepaar, das uns immer hilfreich zur Seite steht, wenn es problematish wird, wollte sich an diese Aufgabe wagen. Wer unsere Zeitungen regelmäßig liest, hat Dich sicher schon in den letzten beiden Ausgaben zusammen mit "Deinen Menschen"gesehen. Bei ihnen konntest Du endlich das Leben eines Hundes führen, das es erst lebenswert werden lässt. Mit all den o. g. Eigenschaften sind sie Dir entgegengekommen und Du hast es mit Vertrauen, Treue und Liebe belohnt. Deine Vergangenheit als Kettenhund hat körperlich Tribut gezollt und letztendlich konntest Du der Altersschwäche nichts mehr entgegensetzen. Im Kreise deiner Menschen bist Du über die Regenbogenbrücke gegangen. Wir durften viel von Dir lernen und werden Dich nie vergessen.

Beedy



"Und legt der Hauch des Tages
am Abend sich zur Ruh,
send ich als Stern vom Himmel
Euch meine Grüße zu!"
 
Eigentlich hattest Du Dein Leben noch vor Dir, doch das Schicksal wollte es anders. An einem für Kaninchen so bedrohlichem Darminfekt bist Du, trotz tierärztlicher Behandlung gestorben. Dein Pflegefrauchen und wir waren sehr traurig eine so hübsche Kaninchendame zu verlieren. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als die Geschehnisse des Lebens anzunehmen und darauf zu vertrauen, dass jedes Lebenwesen einer höheren Macht unterliegt.

Rita




Abschied ist der Beginn von Erinnerung
 
Viele schöne  und lustige Erinnerungen haben wir von Dir.
Du warst die "große alte Dame" der Tierhilfe Franken, die erst im Alter von 16,5 Jahren zu uns kam. Die ersten 12 Lebensjahre verbrachtest Du in einem Tierheim, bis Dich endlich ein alter Herr mit nach Hause genommen hat. Leider währte das Glück nur 4 Jahre, dann wurde Dein Herrchen selbst ein Pflegefall.
Wir nahmen Dich trotz des hohen Alters bei uns auf und fanden bald eine geeignete Pflegefamilie für Dich. Deinem Charme und Witz konnte keiner widerstehen und es stand beizeiten fest, dass Du dort bis zu Deinem Lebensende bleiben durftest. Wie wohl Du Dich fühltest zeigt, dass Du noch 2 schöne Jahre in liebevoller Umgebung gelebt hast. Der Garten und die anderen vorhandenen Hunde in Deiner Familie waren Deine große Freude. Selbst als es Dir körperlich immer schlechter ging, legtest Du Wert darauf, abends Dein Herrchen nach der Arbeit als erstes zu begrüßen. Im hohen Alter von 18,5 Jahren  hatte Dein Körper alle Kraftreserven aufgebraucht und  Du durftest in Deiner Umgebung, im Beisein Deiner Menschen und der anderen Hunde der Familie über die Regenbogenbrücke gehen. Obwohl die letzten Monate für Dein Frauchen oft mühsam waren, wirst Du doch sehr vermisst. Deine Ausstrahlung, Dein liebevoller Charakter und Deine fröhliche Art werden immer in unseren Gedanken sein.

Balou



Als uns die Nachricht erreichte, dass Du an einem anaphylaktischen Schock während der Narkose verstorben bist, konnten wir es erst nicht glauben. Wir dachten, nach einer Kastration könntest Du ein langes, hasengerechtes Leben mit einer netten Partnerin führen. Dein Lebensplan sah anders aus und es macht uns unendlich traurig, dass Dein Leben beim Tierarzt geendet hat. Dein Weg über die Regenbogenbrücke ging so schnell, dass wur uns nicht einmal von Dir verabschieden konnten.
Wo immer auch sich Deine Seele jetzt aufhält, sind wir in Gedanken bei Dir.


Aida



Es gibt Momente im Leben,
da steht die Welt für einen Augenblick still,
und wenn sie sich dann weiterdreht,
ist nichts mehr so wie es war!

Solche Momente erlebtes Du in Deinem Leben schon zweimal. Von uns vor vielen Jahren vermittelt, musstest Du im Alter von 12 Jahren nochmal neu anfangen. Dein Frauchen und Herrchen verstarben innerhalb kurzer Zeit und Du wurdest von der Familie der beiden übernommen. Fast 4 Jahre lebtest Du dort und hattest  sogar mit den vorhandenen Katzen Freundschaft geschlossen. Fit, agil und allem gegenüber sehr aufgeschlossen verhieltest Du Dich in all diesen Jahren. Vor einigen Monaten machte Dir dann der sogenannte "Alterskrebs" zu schaffen und am 22. März bist Du im Kreise Deiner Familie über die Regenbogenbrücke gewandert. Deine fröhliche und anpassungsfähige Art, selbst im hohen Hundealter nochmal neu zu beginnen, hat jeden Menschen sehr berührt, der Dir begegnet ist.

Fidis



"Das Leben ist eine Reise, die heimwärts führt."
(Hermann Melville)

Wenn eines unserer Tiere stirbt, noch ehe es ein neues Zuhause gefunden hat, macht uns das immer sehr traurig. Du kamst 2010 gemeinsam mit deiner Partnerin Hasi zu uns. Deine Pflegefamilie hat euch beide liebevoll betreut, euch viel Freigang gewährt und kaninchengerechtes Futter angeboten. Warum auch immer, wir wissen es nicht, hast Du entschieden, über die Regenbogenbrücke zu wandern. Wir alle wünschen Dir sehr, dass Deine Seele nun die Freiheit hat, nach der sie sich gesehnt hat.

Gillo


"Das Leben ist der Fluß, der sich ins Meer ergießt, das "Sterben" heißt!" (F. Lorca)
 
Als Du damals mit 9 Jahren zu uns kamst, hatten wir alle sehr viel Mitgefühl mit Dir. Du hattest Dein Frauchen durch Todesfall verloren und Deine Trauer hat uns sehr bewegt. Wir suchten einen Pflegeplatz für Dich, in dem viel Zeit und Aufmerksamkeit für Dich vorhanden war. Mit Hilfe Deines Pflegeherrchens gelang es bald, die Lebensfreude zu Dir zurück zu bringen. Was anschließend geschah, hatte niemand von uns gedacht. Du verschenktest Dein ganzes Herz an Dein Pflegeherrchen und zeigtest bei jedem Vermittlungsversuch sehr deutlich, daß Du nicht bereit bist, noch einmal von vorne zu beginnen. Nach längeren Überlegen und dem Einverständnis des Pflegeherrchens durftest Du als Patenhund der Tierhilfe bei ihm bleiben. Fast 2 Jahre konntet Ihr in inniger Freundschaft zusammen leben. Vor einigen Wochen bist Du nun über die Regenbogenbrücke gewandert. Ein komplettes Organversagen war die Ursache, doch auch in diesem Augenblick hat Dich Dein Pflegeherrchen nicht verlassen. Wir sind unseren Pflegestellen immer sehr dankbar dafür, dass sie ihre Schützlinge auch in den schweren Stunden des Abschiednehmens nicht verlassen und ihnen beistehen. Das ist ein großes Geschenk für die Tiere, aber auch für uns. In diesem Sinne "Vergelt`s Gott"!

Hanko



„Einschlafen dürfen, wenn man müde ist,
und eine Last fallen lassen dürfen, die man  lange getragen hat,
ist der wunderbare Weg in die Freiheit für die Seele.“
(nach Hermann Hesse)
 
Wir alle sind sehr traurig darüber, dass unser Hanko mit 13 Jahren über die Regenbogenbrücke gewandert ist. Seine Persönlichkeit, sein Lebenswille und senie Bereitschaft im hohen Alter nochmal neu anzufangen, hat uns sehr beeindruckt. Fast 3 Jahre lebte er bei seiner Pflegefamilie, der wir von Herzen für ihren Einsatz und der Liebe, die sie Hanko entgegen gebracht hat, danken. Wie viele ältere Senioren hatte auch er Probleme mit der Hüfte und seinen Gelenken. Trotz verschiedener Bemühungen seitens seiner Pflegefamilie war es nun soweit. Hanko konnte nicht mehr aufstehen und erst recht nicht mehr gehen.
Im Kreise seiner Familie unter seinem Lieblingsbaum im Garten wurde er vom Tierarzt von seinen Schmerzen erlöst und ist ruhig eingeschlafen.
Es bleibt uns nur die Erinnerung an einen wunderbaren alten Hundesenior, der mit seiner Lebensfreude allen gezeigt hat, dass man für neue Wege nie zu alt ist.

Vanillia



„Der Tod ist nicht das Ende,

er ist der Anfang in ein neues schönes Leben“!

Wahrscheinlich wurdest Du geboren, ohne dass Dich je einer willkommen geheißen hat. Dein Leben muss nur aus Angst und Furcht bestanden haben, denn als Du nach 7 Jahren zu uns kommen durftest, warst Du eine der ängstlichsten Hündinnen, der wir  je begegnet sind. Es schien fast so, als hätte Deine Vergangenheit Deine Seele zerbrochen. Es war nicht leicht für uns für Dich den passenden Pflegeplatz zu finden, denn wer hatte die Geduld und die Zeit, die Du brauchtest, um Vertrauen aufzubauen. Doch wie schon oft, geschah das Wunder und wir konnten Dich einem Pflegeplatz anvertrauen, bei dem Du mit anderen Hunden frei im Haus und Garten  leben konntest.
Es war ein langer Weg, bevor Du Dich getraut hast, das erste Mal eine Pfote in das Innere des Hauses zu setzen.  Nach und nach erkanntest Du, dass Dir an diesem Ort nichts geschieht und konntest nach Monaten endlich nachts wie die anderen vorhandenen Hunde im Haus schlafen. Das Team der Tierhilfe und vor allem Dein Pflegeherrchen freute sich sehr darüber, dachten wir doch, es geht nun vorwärts und wir könnten für Dich doch noch ein richtiges liebevolles Zuhause finden.
Dein Lebensschicksal wollte es anders. Eines Morgens lagst Du ruhig, „wie schlafend“ da. Es scheint, Dein Herz hat einfach aufgehört zu schlagen. Es war wie ein Schock für uns alle. Tieftraurig haben wir Dich vom Pflegeplatz abgeholt und Dir im Areal unseres Tierhilfe- Hauses die letzte Ruhestätte gegeben. Ein neues Zuhause konnten wir Dir leider nicht ermöglichen, aber einen festen Platz in unseren Herzen und in unseren Gelände ist das Einzige, was wir noch für Dich tun konnten.
Wir wünschen Dir sehr, dass Du, so wie der Spruch es ausdrückt, jetzt einen schönen Anfang in ein neues Leben erfahren darfst.


Anton



"Manchmal entschwindet das Leben, wie ein leichter Sommerwind"
 
Als du mit deinem Bruder zu uns kamst, wollten wir nur das Beste für euch. Ihr wart munter und agil und einer Kastration stand nichts im Wege. Wir wollten euch eine Zukunft in einer Meerschweinchengruppe mit netten Mädels eröffnen und ahnten nicht, das es für dich das Ende bedeutete. Was immer auch die Ursache dafür war, wissen wir nicht.  das Leben entwich schon beim Ansetzen der Narkosenadel und keiner konnte mehr etwas für dich tun. Es hat uns von Herzen leid getan und uns wieder gelehrt, dass jede Operation immer wieder ein unabwägbares Risiko bleibt.


Prinzessin



Kurz bevor wir für sie ein neues Zuhause finden konnten,
ist Prinzessin leider für immer von uns gegangen.

So spielt das Leben...

Marek



"Ich habe mich aufgemacht,
meinen Weg auf einer anderen Ebene fortzusetzen"
 
Du hast nicht nur ausgesehen, wie ein Zauberkaninchen aus dem Zauberhut, sondern hast uns alle mit deinem sanften, unaufdringlichen und freundlichen Wesen bezaubert. Du kamst im fortgeschrittenen Alter zu uns und wurdest von deiner Partnerin mal gejagt und dann wieder bekuschelt. Während deiner letzten Lebenswoche hat sich Shayenne immer wieder zu dir hingelegt und deine hübschen Ohren geputzt. Ein Organversagen nahm dir schließlich alle Kräfte und im Beisein deines Pflegefrauchens und natürlich von Shayenne bist du über die Regenbogenbrücke gewandert.
Wir werden dich immer in Erinnerung behalten.

Jule


Bezaubernde Jeany



"Die Weg ist nicht zu Ende, doch nur die Seele kennt das Ziel"
 
Die Damen von der Tierhilfe nannten mich bezaubernde Jeanny, weil mein zauberhaftes Wesen trotz meines hohen Alters sie beeindruckten. Meine vorherige Familie musste sich aus persönlichen Gründen von mir trennen und suchte händeringend nach einem neuen Zuhause für mich. Niemand wollte aber eine schon 15 jährige Hündin aufnehmen  und in ihrer Verzweiflung brachten sie mich zum Tierarzt. Nach eingehender Untersuchung jedoch, die ergab, ich sei alt aber fit, konnte niemand das Todesurteil vollstrecken. Gott sei Dank wurde der Kontakt zur Tierhilfe Franken hergestellt und dort hatte man ein Herz für mich. Ich wurde auf einen Pflegeplatz gebracht und man suchte über Internet ein geeignetes Zuhause. Es fand sich keiner, doch bei meinem Pflegeherrchen lebte ich so, wie es mir gefiel. Allmählich stellte sich heraus, dass ich wohl  als Patenhund bei meinem Pflegeherrchen bleiben kann. Wir sind gemütliche Gassirunden gelaufen, ich hatte einen kleinen Garten zum Wohlfühlen und einen Menschen mit viel Zeit für mich. Auch für mich blieb die Zeit nicht stehen und nach über einem Jahr versagten nach und nach meine Organe. Ich habe meine letzte Reise friedlich und ruhig angetreten und bin den Helfern der Tierhilfe Franken unsagbar dankbar dafür, dass sie  mir eine Chance gegeben zu haben, mein Leben natürlich zu beenden.
Eure bezaubernde Jeanny

Diane



Lebenswege sind oft unergründlich und meist bleibt nur die Hoffnung, dass jedes Geschehen einem höheren Sinn folgt


Wir lernten Dich im Oktober 2013 kennen. Diane! 
10 Jahre lang warst Du die treue Begleiterin Deines Frauchens und Du warst es auch, die bei ihr war, als sie starb.  Du lagst neben ihr und konntest nicht verstehen, was geschehen war. Die Leser unserer Zeitung  kennen Deine dramatische Geschichte , denn Du verlorst nicht nur Dein Zuhause sondern wurdest auch Hauptbeteiligte eines Rechtsstreits. Eigentlich wollte Dein Frauchen, dass Du nach ihrem Ableben in deiner Umgebung bleiben konntest, und dafür hatte sie finanziell vorgesorgt. Die Erben wollten es anders und über Umwege kamst Du zu uns.  Wir waren von Anfang an von Deiner liebenswürdigen und bescheidenen Art angetan und auch die Herzen Deiner Pflegeeltern hast Du im Nu erobert.  Du liebtest ausgiebige Spaziergänge, wusstest Dich überall zu benehmen und jeder der in deine bernsteinfarbenen Augen sah, war von Dir berührt.  Im Dezember 2014 ging es Dir plötzlich sehr schlecht und nur eine Notoperation wegen einer Gebärmutterentzündung konnte Dein Leben retten. Es dauerte eine Weile bis Du Dich wieder erholt hattest, aber wir alle waren guter Hoffnung. Deine Pflegeeltern gaben sich alle Mühe, Dir bei Deiner Genesung zu helfen. Liebevoll kümmerten sie sich um Dich und freuten sich über jeden Fortschritt. Am 06.02.2015 dachten wir alle, Du seist endlich „über dem Berg“. Du wolltest wieder spazieren gehen und auch das Fressen schmeckte wieder. Leider verschlechterte sich später Dein Zustand erneut so dramatisch, dass ein weiterer Aufenthalt in der Tierklinik nötig wurde. Dieses Mal schaffte es Dein Körper nicht mehr und wir mussten Dich schweren Herzens über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Leider konnte nicht geklärt werden, was für den erneuten „Einbruch“ verantwortlich war.   Keiner von uns  konnte glauben, was geschehen war, und es hat jeden der Dich kannte tieftraurig gemacht. Vielleicht bist Du jetzt wieder mit Deinem Frauchen vereint, wir wissen es nicht!


Tipsy





„Sag zum Abschied, leise Servus“


Sienna, nach fast vier Jahren, in denen Du bei Deinen Pflegeeltern leben durftest, können wir uns nur noch leise von Dir verabschieden.

Das Alter verlangte Tribut und du bist im Beisein Deiner Menschen über die Regenbogenbrücke gewandert. Was bleibt ist die Erinnerung an eine charakterstarke Hundepersönlichkeit, die in guten Tagen gerne auf dem Traktor mitgefahren ist. Von Deinen verantwortungslosen Erstbesitzern wurdest Du qualvoll im Keller eingesperrt und hattest fast alle Hoffnung auf Besserung verloren. Durch den Einsatz des Veterinäramtes wurdest Du befreit  und kamst zu uns. Niemand konnte es Dir verdenken, dass Du nach dieser Erfahrung den Menschen nur wenig vertrauen wolltest. Zu tief waren die seelischen Verletzungen in Dir. Deine Pflegefamilie ließ Dir so viel Zeit wie Du brauchtest und nach und nach „öffnete“ sich Dein Herz für sie. Bald schon sah man Dich auf dem Traktor mitfahren oder im Bach baden. Endlich konntest Du ein Leben führen, für das es sich lohnt zu leben. Körperliche Probleme machten sich im Laufe der Jahre bemerkbar, aber mit entsprechenden Medikamenten und Deinem starken Willen ließest Du Dich nicht unterkriegen. Jetzt, mit gut 14 Jahren konnten wir Dir nicht mehr helfen und Du hast im Beisein deiner Pflegeeltern Deine letzte Reise angetreten. Servus, Sienna machs gut!



Auf diesem Weg möchten wir noch allen Paten danken, die Sienna viele Jahre begleitet haben. Leider konnten wir nicht alle telefonisch erreichen,

um sie zu benachrichtigen.



Tacco



Mein Erdenweg, er ging zu Ende, ich war gerne hier zu Gast,
doch zum Schluß wurde mein Körper mir zur Last.


Mit 10 Jahren musste ich nochmal von vorne beginnen. Meine Familie verlor nach einem Umzug, denn sie konnten mich nicht mitnehmen. 

Für mich brach eine Welt zusammen, denn von meinem Wesen her, bin ich eine sehr personenbezogene treue Seele. Ich brauchte eine Weile, bis ich in meiner Pflegestelle die gleiche Gelassenheit entwickeln konnte, wie damals zu Hause. Sie gaben mir aber alle Zeit und Geduld, die ich brauchte, um wieder auf meine „4 Pfoten“ zu kommen.  Im Laufe der Zeit kamen altersgemäße körperliche Probleme dazu und im Februar 2016 drückte mir ein Lungentumor auf mein Herz. Schon eine ganze Weile lebte ich mit Medikamenten, doch als ich nicht mehr richtig atmen konnte und auch keinen Appetit mehr hatte, durfte ich über die Regenbogenbrücke gehen. Ich bin allen Menschen unendlich dankbar, die mir geholfen haben, mein Leben anzunehmen und bis zum Schluss beigestanden haben.


Tikki



Sie breitete die Flügel aus und flog davon


Ich kam zur Tierhilfe im hohen Alter, gemeinsam mit meiner Freundin Hera. Unsere Geschichte ist sehr ausführlich auf der Homepage beschrieben.  Meine Pflege war sehr umfangreich und mein Pflegefrauchen hatte alle Hände voll damit zu tun. Im Januar wurde mein körperlicher Zustand immer schlimmer und nun mit fast 20 Jahren musste ich von meinen Leiden erlöst werden. Viele Tränen wurde um mich geweint, doch meine Seele ist jetzt frei und kann weiterziehen, so wie sie es will.

Giacomo



Wir konnten es nicht glauben, als wir von Deinem Tod erfuhren. Plötzlich und unerwartet bist Du über die Regenbogenbrücke gewandert. Unsere Bestürzung war groß als wir erfuhren, dass Dein Ende kurz und schnell gekommen ist. Ratlos stehen wir vor dieser Tatsache und sind sehr traurig darüber, das Dir nicht mehr Lebenszeit vergönnt war.

Ferdinand



Von der Erde gegangen, im Herzen geblieben
 
 
 Als Du zu uns kamst, waren wir alle überzeugt, Dein Leben nimmt eine positive Wendung. Gemeinsam mit Deinen Schwestern kamst du aus einer schlechten Haltung. Leider war Dein Körper von einer Krankheit schon so belastet, das Dein kleines Herz nach ein paar Tagen aufhörte zu schlagen. Jegliche Tierarztbehandlung hatte keinen Erfolg gebracht. Wir waren unendlich traurig, Dich verloren zu haben.

Lucky Bub



Lucky Bub war schon gut betagt als er sein Zuhause verlassen musste und von der Tierhilfe Franken aufgenommen wurde. Lange hat er gebraucht bis er das verkraftet hatte und sein Pflegefrauchen Zugang zu ihm fand.
Leberprobleme, die seinen Körper schwächten und eine plötzliche Bronchitis ließen den alten Körper aufgeben.
Seine Pflegemama hat sich aufopfernd und rührend um ihn gekümmert und wirklich alles für ihn getan. Dafür möchten wir ihr ganz herzlich danken!
Nun wurde Lucky Bub in unserem Tierhilfe-Garten beerdigt und hat dort seine Ruhe gefunden.
Tschüß Lucky Bub !


Mutzi

Nichts, weder der Tod noch das Leben kann uns voneinander

trennen durch die Liebe die wir füreinander in unserem Herzen

tragen.


Mutzi war schon sehr alt, als ihr ebenfalls betagtes Frauchen

gestorben ist. Doch sie durfte in den letzten Monaten ihres Lebens

eine behütete liebevolle Zeit genießen, zur Ruhe kommen und

einfach so sein wie sie eben war; eigenwillig, selbstbewußt und

einfach ein „ganz besonderes Persönchen“.

Danke Mutzi das wir dir begegnen durften und du bei uns warst.


Joschi-Bär

Servus , Joschibär!

Trotz seines vorgerückten Alters nahm sein trauriges Schicksal noch eine positive Wende! Nach dem Verlust seines geliebten Frauchens gab es für den kleinen Strolch wenig Aussicht auf ein weiterhin glückliches Hundeleben. Gesundheitliche Probleme kamen oben drauf. Schließlich wendete sich das Blatt und Joschibär wurde auf einem Dauerpflegeplatz der Tierhilfe Franken als Patenhund aufgenommen. Aufgrund seines reifen Alters sowie und des labilen Gesundheitszustandes war an eine Vermittlung kaum zu denken. Der liebenswerte Senior durfte
seinen Lebensabend somit  im Kreise lieber Menschen verbringen, die ihn auch auf seinen letzten Weg begleiteten.
Ein herzliches Dankeschön dafür und an unsere Hundepaten, die wesentlich zur bestmöglichenBetreuung beigetragen haben!
Mach’s gut, kleiner Joschibär!



Hera

Aus der Liebe kommt die Kraft, den Freund in den Armen zu halten
und ihm in die Augen zu sehen.
In diesem tiefen, langen letzten Augen-Blick liegt das Glück
und der Trost des Wissens,
alles bekommen und alles gegeben zu haben."

(aus dem Buch "Berner Sennenhunde" von Prof. Bernd Günther)




Als Du zu uns kamst, liebe Hera, hattest Du bereits 13 Jahre bei Deinem Frauchen verbracht. Du warst Ihr stets ein treuer, aufmerksamer und liebevoller Begleiter. Nachdem allerdings Dein Frauchen vor zwei Jahren in ein Pflegeheim umsiedeln musste, trennten sich unfreiwillig Eure Wege. Du und Deine Weggefährtin Tikki hattet jedoch Glück im Unglück. Schnell und unbürokratisch wurdet Ihr zunächst im Tierhilfehaus fürsorglich aufgenommen bis Ihr kurze Zeit später gemeinsam zu Eurer Pflegemama umziehen konntet.

Deine schlimme Hautallergie liebe Hera, der damit verbundene massive Juckreiz und Deine völlig vereiterten Augen und Ohren setzten Dir damals im erheblichen Maße zu und beeinträchtigten Dich im Alltag sehr. Du hattest unser aller tiefstes Mitgefühl.


Geduldig hast Du die aufwendige und zeitintensive Pflege über Dich ergehen lassen, wohlwissend, dass Deine Pflegemama es gut mit Dir meinte. Schließlich verbesserte sich allmählich Dein Gesundheitszustand. Unverzichtbar blieben jedoch weiterhin Spezialfutter sowie zahlreiche teure Medikamente.


Niemals hast Du Dich unterkriegen lassen, selbst als Dein Gehör stark nachließ, reichte allein der Blickkontakt zu Deiner geliebten Pflegemama aus, damit Du Dich sicher und geborgen fühltest.

Und die innige Liebe Deines Pflegefrauchens zu Dir, liebe Hera, gab Ihr die Kraft in Deinen letzten Augen-Blicken auf Erden Dich liebevoll und beschützend in den Armen zu wiegen...


  „mit dem Trost des Wissens,
alles bekommen und alles gegeben zu haben."

 

Hera, du warst ein besonderer Hund. Wir vermissen Dich!


Lolo




Wenn wir unseren Körper verlassen, frei von Schmerzen und allem, was uns quälte - dann können wir, leicht wie ein Schmetterling, heimkehren.


Lolo lebte behütet mit ihrer Freundin Lili seit mehr als zwei Jahren bei einem Pflegeplatz der Tierhilfe Franken. Obwohl die beiden immer wieder mal in der Jahreszeitung abgebildet waren, gelang es uns nicht für die zwei Mädels ein Zuhause zu finden. Am Ende des Jahres 2016 musste Lolo aus gesundheitlichen Gründen leider vonuns gehen. Wir wünschen Lolo, dass sie im satten Gras am anderen Ende der Regenbogenbrücke noch grasen kann bis in die Unendlichkeit.


Wir möchten der Pflegefamilie danken, dass sie Lolo so lange begleitet hat.



Beppo



Wenn im Kreis der Lebenswelt das Blatt zurück zur Erde fällt,
kehrt es zum Ursprung nur zurück und findet dort sein stilles Glück.


Lieber Beppo, du bist bei uns bereits als junger Rüde gelandet und konntest glücklicherweise schnell in ein neues, liebevolles Zuhause vermittelt werden. Dieses Glück dauerte viele Jahre an, doch durch persönliche, sehr unglückliche Umstände musstest Du leider  im reiferen Hundealter dieses Zuhause erneut verlassen. Nun war es altersbedingt mit einer neuen Vermittlung, die Deinem Alter und Deiner Rasse adäquat Rechnung trägt, nicht mehr so einfach. Bevor wir für Dich ein neues Zuhause finden konnten und eine Zwischenlösung eben nur eine Zwischenlösung war, hast Du uns leider verlassen, um Deinen Weg über die Regenbogenbrücke zu gehen. Wir sind sehr traurig. Gute Reise, Beppo! Möge es Dir dort,  wo Du jetzt hingehst, viel, viel besser gehen! Das wünschen wir Dir und uns von ganzem Herzen.



Timo


Egal wie groß oder klein die Pfoten sind,
die mich begleitet haben,

sie hinterlassen Spuren für die Ewigkeit in meinem Herzen.


Als Timo mit 14 Jahren bei seinem Pflegefrauchen aufgenommen wurde, war er in einem bedauernswerten Zustand. Nur dem Zufall war es zu verdanken, dass er und seine Gefährtin unversorgt und dehydriert, aber lebendig aufgefunden und tierärztlich versorgt wurden. Dann durften sie zusammen bei einem liebevollen Pflegeplatz einziehen. Timo genoss sein Katzenleben dort für seine weiteren 8 Lebensmonate in vollen Zügen. Trotz chronischem Katzenschnupfen ließ er sich nicht unterkriegen und setzte sich auch gerne immer wieder zum Kaffeekränzchen seines Pflegefrauchens, um dort mit Argusaugen die Anwesenden unter die Lupe zu nehmen. Leider hat dann sein alter Körper den gesundheitlichen Belastungen nicht mehr standgehalten und so trat Timo den Weg über die Regenbogenbrücke an.


Lieber Timo, Dein Pflegefrauchen bezeichnete dich als großen Kämpfer, der eigentlich noch nicht gehen wollte. Das Schicksal wollte es anders. Dagegen sind auch wir  Zweibeiner machtlos. Wir wünschen Dir auf der „anderen Seite“ das vollkommene Katzenglück! Ein trauriges, aber hoffnungsvolles Ciao-Miau!



Lissi

Da uns das Schicksal von Lissi besonders berührte, haben gleich zwei Helfer des Vereins ihr einem kleinen Nachruf geschrieben, um sich so zu verabschieden.



Katzen erreichen mühelos , was uns Menschen versagt bleibt: durchs Leben zu gehen ohne Lärm zu machen (E.H.)

Taub, blind, ganz alleine und schwer krank wurdest Du von lieben Menschen gefunden und in unsere Obhut gegeben. Trotz allen Leids hast Du in der kurzen Zeit, die Dir noch gegeben war, Deine Pflegemamis und zwei kleine Mädchen sehr glücklich gemacht. Als die Last der Krankheit zu groß wurde ,ließen wir Dich schweren Herzens entschlafen.
Gehe nun über die Regenbogenbrücke – am anderen Ende wartet ein großer schwarzer Kater, der Dich begleitet und immer beschützt.
Du wirst nie mehr leiden - er hat es mir versprochen.

Lautlos bist Du gekommen – lautlos bist Du gegangen. 
Lissi, leb wohl.   




Ich kann nicht bleiben, ich muss nun gehen...
der Regenbogen ruft mit den schönsten Farben
… (Autor unbekannt)

Liebe, kleine, tapfere Lissi,
Du bist das beste Beispiel dafür, wie ungerecht und unbarmherzig das Leben sein kann.
Blind und gehörlos! … Gefangen in der ewigen Dunkelheit und gleichzeitig ein Leben in totaler Stille!
Wir können nicht annähernd erahnen, wie sich das für Dich angefühlt haben muss, die Gefahren im Alltag weder zu sehen noch zu hören, hilflos der Umwelt ausgeliefert zu sein.
Wie lange Du diesen Zustand erdulden musstest, wissen wir nicht. Wir hoffen aber so sehr, sanfte Lissi, dass Du die Zeit in totaler Finsternis und völliger Lautlosigkeit nur kurz ertragen musstest und das Leben nicht immer trostlos für Dich war.
Wenn Du uns doch nur erzählen hättest können, was sich Anfang des Jahres zugetragen hat.
Verlaufen? Verstoßen? Ausgesetzt? Was ist Dir nur damals widerfahren?
Dein Leben hing an einem seidenen Faden, als Du völlig dehydriert, halb erfroren und abgemagert herumirrend gefunden und unserer Obhut überstellt wurdest. Selbst der Tierarzt hatte damals kaum noch Hoffnung, so ernst war die Lage.
Du durftest bei uns endlich Geborgenheit erfahren und wurdest liebevoll umsorgt. Für eine kleine Weile vielleicht war Dir die Angst vor der Dunkelheit genommen.
Kleine, tapfere Kämpferin, so bescheiden und dankbar warst Du – wolltest doch leben, gerade jetzt, aber Dein Körper war bereits geschwächt!
Mach Dich nun auf die Suche, liebe Lissi, finde den Regenbogen und bestaune die Pracht der Farben. Tauche ein in die Welt der Geräusche, lausche dem Rauschen des Bächleins, dem Rascheln der Blätter im Wind und vernehme das fröhliche Zwitschern der Vögel!
Auf Erden war es Dir ja leider nicht vergönnt!


Traudl


Irgendwo über dem Regenbogen ist der Himmel immer blau und Träume werden wahr – Träume von Geborgenheit, denn diese bedeutet Glück.
 
Liebe Traudl
Deine Familie ,bei der Du von klein auf warst, musste sich aus persönlichen Gründen von Dir trennen. Zu diesem Zeitpunkt warst Du schon krank. Wir nahmen Dich auf und brachten Dich zu einer sehr lieben Pflegemama, bei der Du noch ein halbes Jahr Geborgenheit und Zuwendung fandest. Du hattest Katzengesellschaft, die Dich aufmunterte und einen Balkon auf dem Du es geliebt hast zu dösen und die Sonne zu genießen. Als der Tumor in Deinem Körper siegte und keine Hoffnung mehr bestand wurdest Du von Deiner „Mami“ liebevoll gepflegt und zur Regenbogenbrücke begleitet.
Traudl, kleine Samtpfote – mach`s gut und sei glücklich in ewiger Geborgenheit.
Somewhere over the rainbow skys are blue...

Tommy


Wir sagen unserem Tommy leise Servus......
Du kleiner Mümmelmann hast dich entschieden nun auch über die Regenbogenbrücke zu deiner kürzlich entschlafenen Weggefährtin zu gehen. Auf der großen, ewig grünen Wiese könnt ihr jetzt gemeinsam dein „Lieblingsleckerli“ den Löwenzahn genießen.

Wir wünschen es dir von ganzen Herzen. - servus, leb wohl.


Leonardo


Ein kleiner Hund warst du – mit einem großen Herzen. Gelehrig, anhänglich, verschmust, verfressen und unglaublich zäh, wie Beagles sind. So hast du auch deine OP vor mehr als einem halben Jahr gut überstanden, weil du gekämpft hast und bei deiner Pflegefamilie, bei der es dir so gut ging, weiterleben wolltest. Deinen letzten Kampf hast du nun verloren und bist langsam über die Regenbogenbrücke gegangen - hinein die Arme der Unendlichkeit, die dich umschließen und dir dein letztes, ewiges Zuhause schenken. Leb wohl!