Iso


Iso ist ein ganz prima Hund – er braucht nur Zeit & verständnisvolle, erfahrene Menschen!

Iso wurde in Rumänien aus dem fahrenden Auto geworfen. Eine Tierfreundin brachte ihn zum  Tierarzt und nahm ihn mit zu sich nach Deutschland. Da es Probleme mit dem Vermieter gab, kam Iso letztendlich zur Tierhilfe Franken.

Aufgrund schlechter Erfahrung ist Iso misstrauisch gegenüber Fremden (innerhalb und außerhalb der Wohnung), was sich in Anbellen und Knurren, schlimmstenfalls Schnappen, äußert. Auf ungewohnte Situationen reagiert er ebenso mit (Unsicherheits-)Bellen und Knurren.

Auf der anderen Seite ist Iso enorm lernfähig, lernbegierig und annäherungsbedürftig. Er gibt fremden Menschen eine “Chance”, sofern Besitzer und Fremde die richtigen Signale aussenden. Er begreift sehr schnell. Mit klarer Ansage in festem Ton zeigen schon kleine Trainingseinheiten in kürzester Zeit Erfolge. Zum Beispiel hat er in der Pflegefamilie binnen zweier Wochen schon Folgendes gelernt: Handfütterung, Sitz, Halt, ins Körbchen gehen, Leine anlegen lassen, sich am Kopf anfassen lassen, nicht auf dem Sofa liegen, nicht aus der Haustür rennen, …

Er gewöhnt sich, wenn man ihm nur die nötige Sicherheit gibt, rasch an wiederkehrende und neue Situationen und akzeptiert auch eine klare Ansage, die bei ihm sehr wichtig ist. Hat er Vertrauen zu dem/den Menschen gefasst, so ist er sehr auf diese/n bezogen, offen und aufmerksam… und fordert auch seine Streicheleinheiten ein. Er liegt dann auch länger “auf Beobachtungsposten” ruhig in seinem Körbchen.

Mit anderen Hunden (innen und außen) versteht er sich ausgezeichnet.

Fahrten in Auto und Fahrradanhänger sind problemlos.

Iso kann - auch über längere Zeit - gut allein bleiben, sowohl zu Hause als auch z.B. im Büro.

Beim Spazierengehen in der Natur, besonders im Wald, kommt allerdings der Jäger in seinen Dackelgenen zum Vorschein; in der Stadt läuft er schon ruhiger an der Leine. 

Seinen Jagd-und Fangtrieb tobt er zu Hause gerne bei Ball- und Fütterungsspielchen aus.

Bei konsequentem Heranführen und Gewöhnen bestehen gute Erfolgsaussichten bei für Iso stressigen Situationen wie: Geräusche in Hausflur/Garten/Wohnumgebung, Klingeln, Besuch an der Tür, Fremde im Haus, Begegnung mit Fremden unterwegs, Zusammensein mit Fremdem auf engstem Raum. Aufgrund der Misshandlung in Rumänien hat Iso einen “krummen” rechten Vorderfuß, was ihm aber keine Probleme oder Schmerzen zu bereiten scheint.

Er braucht Zuneigung und klare Regeln. Die neuen Besitzer sollten Ruhe und Sicherheit ausstrahlen, Erfahrung im Umgang mit Angstschnappern haben und einen konsequenten, nicht zu nachgiebigen Erziehungsstil verfolgen. Ideal wäre eine Familie, in der schon mind. 1 Hund lebt und in der Iso mehrere menschliche Bezugspersonen hat. Für Kinder ist er nicht geeignet.



Iso muss seinen Pflegeplatz verlassen, der Grund hierfür liegt nicht an Iso, sondern an den geänderten Lebensumständen der Pflegemfamilie. Lesen Sie hier den Brief der Pflegemama, auf ein endgütliges Zuhause wartet der kleine Mann schon unendlich lange:

Liebe Frau Baur, liebe Frau Schieblon,
danke Ihrer Nachfrage auf meinem AB: Iso macht sich gut, ist sehr brav.
Die letzten Tage hat sich herausgestellt, dass bei mir zum Januar 2018 einige Umstellungen anstehen:
1) Ich werde beruflich mindestens auf 30, wenn nicht gar 40, Std/Woche aufstocken müssen.
2) Meine jetzige Mitbewohnerin zieht Mitte Dez aus (Rückkehr in die Heimat) und die neue Kandidatin wird wohl schlecht mit Iso auskommen, zudem hat sie eine Hausstaubenallergie.
Kurzum, ich werde, schweren Herzens, Iso ab dem 17. Dezember nicht mehr behalten können und bis auf Weiteres kann ich dann auch keine neuen Pflegehunde mehr aufnehmen.
Doch ich weiß, sein Aufenthalt bei uns hat seiner positiven Entwicklung viel gebracht. Sofern er die RICHTIGE Familie findet, sind seine Vermittlungschancen jetzt um einiges besser!
Herzliche Grüße
Beate S.



Unsere Hunde sind auf Pflegeplätzen in der Region untergebracht und können jederzeit dort besucht werden.


















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