Juni



Fragwürdige Tiertransporte ins vermeintliche Glück.


Aktueller Hilferuf der Tierhilfe Franken


Beispiel einer gescheiterten Tiervermittlung per Internet, hier vor Ort ist die Hündin Juni.

Diese wurde von privaten Tierschützern in einer ca. 18 stündigen Fahrt mit anderen Hunden aus Spanien per LKW hierher verbracht.

Nach der Ankunft wurde die Hündin in ihrer Box vom LKW in den PKW des neuen Eigentümers direkt umgeladen.

Nun sollte die Fahrt über 150 km in das neue Zuhause weitergehen. Schon nach kurzer Zeit wurde die Geruchsbelästigung im Auto aus der Hundetransportbox unerträglich und man beschloss anzuhalten. Es sollte dem Tier ermöglicht werden, sein „Geschäft“ zu verrichten.

Noch bevor die Besitzer die verängstigte Hündin anleinen konnten, schoss diese aus der Box, suchte das Weite und war nun 10 Tage im Raum Gößweinstein, Pottenstein, Wildenfels und Obertrubach unterwegs.


Die Tierhilfe Franken erreichten Anrufe von besorgten Tierfreunden aus den Ortschaften über einen scheuen Hund, den niemand einfangen konnte.

Trotz der großen Entfernung zum Heimatort kam auch der neue Besitzer sechsmal in 10 Tagen, um sich an der Suchaktion zu beteiligen.

Nachdem auch wir uns davon überzeugen konnten, dass die Hündin sich außerordentlich menschenscheu und panisch verhält, beschloss man, die Lebendfalle zum Einsatz zu bringen, um das ausgehungerte und geschwächte Tier anzulocken. Dies gelang schließlich nach weiteren 2 Tagen und vielen Stunden ehrenamtlicher Mitarbeiter vor Ort im Ortsteil Dörfles.


Bereits bei der Fangaktion wurde dem hundeerfahrenen Neubesitzer eindeutig klar, dass er mit dieser scheuen, freiheitsliebenden Hündin, welche offensichtlich kaum mit den Menschen sozialisiert war, vollkommen überfordert ist. Dieses mussten auch wir als „Hundeprofis“ bestätigen, weil offensichtlich war, dass selbst Menschen, welche mit ängstlichen Hunden klarkommen und arbeiten, bei Juni an ihre Grenzen stoßen.


An dieser Stelle ist an alle Hundeinteressenten zu appellieren, dass es keinesfalls sein kann, das Leid der Tiere zu vergrößern, in dem man sie verstört und unvorbereitet 1000de von Kilometern verbringt, um sie dann einem ebenso unvorbereiteten, vielleicht vollkommen überforderten neuen

Besitzer gegen Entgelt zu übergeben.


Unsere Hunde sind auf Pflegeplätzen in der Region untergebracht und können jederzeit dort besucht werden.

















Wir suchen ein neues Zuhause


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Vermisst und Zugelaufen