Geschichten aus dem neuen zu Hause

Wir haben endlich unser zu Hause gefunden. Und das ist so toll, dass wir es in die Welt hinausschreien könnten. Und für alle, die diese Freudenschreie nicht gehört haben, hier unsere Geschichten:

 

Marvin, jetzt Marlin



Hallo Frau Baur,
ich bin´s Marvin, das heißt, jetzt heiße ich Marlin und höre auch schon auf meinen neuen Namen. In meinem neuen Zuhause gefällt es mir echt richtig gut! Anfangs habe ich mein Frauchen ein bisschen genervt, indem ich sie permanent beschattet habe, aber jetzt höre ich meistens auf sie, wenn sie sagt, dass ich bleiben soll und z.B. nicht mit in den Keller oder ins Bad gehen soll. Das ist dann auch weniger stressig. Ich hab jetzt kapiert, dass ich bleiben darf. Daher muss ich mich nicht mehr ganz so anstrengen, zu gefallen. Ich hab meine neue Familie ja eh gleich um den Finger gewickelt! Dummerweise hat diese Hundetrainerin, die nach zwei Wochen hier auftauchte gepetzt und erzählt, dass ich rotzfrech sei, ein richtiger Rüpel, nur weil ich nicht aufstehe und den Weg freimache, wenn meine Familie an mir vorbei will (und noch so ein paar andere Kleinigkeiten…). Dabei schlafe ich doch dann nur gerade so schön. Und mein Frauchen hat das gar nicht gerafft, dass es unhöflich ist von mir! Na ja, jetzt bewege ich mich dann manchmal und zeige  guten Willen, aber nur manchmal. Wir werden ja sehen, wer den längeren Atem hat! Da lerne ich doch lieber Kunststückchen mit der Tochter vom Frauchen. Da gibt es immer so leckere Sachen dafür. Ich kann schon Männchen und Pfote geben und nehme ein Leckerli, das auf meiner Pfote liegt erst dann, wenn der kleine Mensch mir das erlaubt. Das freut dann immer alle.
Im Büro von meinem Frauchen ist es auch ganz okay. Da streichelt mich immer mal jemand und alle finden mich süß – bin ich ja auch!  Und im Nachbarbüro gibt es jetzt einen einjährigen Schäferhund-Mix. Dem muss ich natürlich immer wieder zeigen, wer hier das Sagen hat. Schließlich ist er noch Kindergartenhund und außerdem war ich früher im Büro als er!
Was mir allerdings gar nicht gefällt, ist das Autofahren bis zum Büro. Da hab ich echt Angst und mein Frauchen braucht täglich viel Geduld und Leberwurst, bis ich mal einsteige. Dafür sorge ich aber dafür, dass meine neue Familie jeden Tag Rehe, Wildkaninchen, Igel und sogar Füchse sieht. Wir sind morgens nämlich immer sehr früh auf den Pfoten – äh Beinen. Zugegeben, sie könnten sie länger bewundern, wenn ich sie nicht vertreiben würde… Aber ohne mich würden sie sie gar nicht zu Gesicht bekommen!
Wenn ich meine Familie jetzt noch dazu kriege, dass ich Nachbar`s Katzen jagen darf, dann bin ich komplett zufrieden. Aber man kann ja nicht alles haben…
Lieben Gruß auch an mein Pflegeherrchen!
 
Mit freundlichem Wuff
 
Marlin








Wir suchen ein neues zu Hause


Vermittelte Tiere


Unsere Helfer


Vermisst und Zugelaufen