Geschichten aus dem neuen zu Hause

Wir haben endlich unser zu Hause gefunden. Und das ist so toll, dass wir es in die Welt hinausschreien könnten. Und für alle, die diese Freudenschreie nicht gehört haben, hier unsere Geschichten:

 

Jim Knopf, jetzt Jim

Oktober 2014:


Hallo liebe Tierfreunde,
tatsächlich bin ich erst jetzt zum Schreiben gekommen und das, obwohl es so viel zu berichten gibt.
Ich wusste ja gar nicht, wie mir geschieht, als ich im Juni so mir nichts dir nichts mitgenommen wurde und  es plötzlich auf eine Reise ins Unbekannte ging. Zum Glück weiß ich inzwischen, dass die Menschen bei Tierschutz Franken ganz sicher gehen, dass uns Hasen und sonstigem Getier nichts zustößt. So hätte ich mich auf der Reise auch zurücklehnen können. Ging es doch ‚lediglich‘ in mein neues Zuhause. Nun ja… so ist man doch immer erst im Nachhinein schlauer.
Dort angekommen… traute ich erst meinen Augen nicht. Man sah’s mir nicht an… aber ich wurde direkt blass vor Unglauben. So viel Platz, frische Luft, Buddel-, Versteck- und Spielmöglichkeiten und Grün soweit das Kaninchenauge reicht. Alles was Mümmelmann sich nur wünschen kann. Zu gut, um wahr zu sein… so schien es… denn schon kam das ‚Aber‘ angehoppelt. Eine gewisse Kaninchendame - sehr hübsch anzusehen, muss ich gestehen – aaaber ich traf ihren Geschmack wohl nicht so ganz. Kam sie doch auf mich zugestürmt und putzte mich erst mal runter… was ich mir einbilde, hier einfach so hereinzuspazieren. Da half kein Entgegenkommen. Sie war überzeugt, ich hätte hier nichts verloren.
Sie wollte mir wohl erst mal klar machen, wer hier die Fellhosen anhat und jagte mich des Öfteren durchs Gehege. Daweil bin ich doch so ein angenehmer Zeitgenosse… konnte ich nicht nachvollziehen. Naja gut, ich kann ja auch verstehen, dass sie schon ein Weilchen allein war, und so ein unerwarteter Dauerbesuch doch erst einmal ungewohnt ist. Noch dazu ein Männchen…‘ nicht dass der jetzt den ganzen Betrieb durcheinander bringt‘. Aber inzwischen ist ihr klar geworden, dass ich gar kein Macho bin und dass mir dieses Thema doch relativ am Bürzel vorbeigeht. Sie kann ihren Feminismus also in Ruhe weiter ausleben. So hat sich meine Dame entspannen können und endlich bemerkt, dass ich doch eigentlich ihr lang ersehnter Traumprinz bin, sie war doch recht allein so als Witwe… Naja, so sind die Hasendamen eben.
Liebe Grüße
Euer Jim Knopf

PS: anbei ein kleiner Beweis unserer Zweisamkeit. Ach, das hätten wir doch von Anfang an haben können. Aber lieber spätes Glück, als gar keins, richtig?!!








Jim Knopf (jetzt Jim) hat in seinem neuen Zuhause seine Freundin fürs Leben in einem sehr schönen naturnahen Gehege gefunden. Sie heißt Melly.







Wir suchen ein neues zu Hause


Vermittelte Tiere


Unsere Helfer


Vermisst und Zugelaufen