Geschichten aus dem neuen zu Hause

Wir haben endlich unser zu Hause gefunden. Und das ist so toll, dass wir es in die Welt hinausschreien könnten. Und für alle, die diese Freudenschreie nicht gehört haben, hier unsere Geschichten:

 

Ash, jetzt Henry



Früher: Ash

Heute „Schwarzer Ritter Heinrich von Lauf zu Reichswald“,

genannt Henry“

 

Hallo liebe Tierfreunde,

heute muss ich mich endlich mal bei Euch melden.

 

Vielleicht kennen mich noch einige von Euch unter meinem alten Namen ASH. Ich suchte damals über den „Marktspiegel“ ein neues zuhause.

 

Was soll ich euch sagen, ich hatte großes Glück!

Nachdem ich ja schon eine Pflegefamilie gefunden hatte, welche einen Pferdehof hatte, auf dem ich alles machen konnte und ich mich schon wohl- und heimisch fühlte, kam eines Tages meines neues Herrchen auf mich zu und „bestach“ mich gleich mit Hähnchenbrustfilet. So eine Gemeinheit!?

Mir ging es doch gut und ich wollte im „Ponyhof“ bleiben!

 

Doch mein neues Herrchen spielte gleich mit mir apportieren und ich dachte: „ist ja cool und auch nicht schlecht! “

 

Als ich dann meinen evtl. „Bruder“ kennenlernte, mit dem ich mich gleich gut verstand, beschloss ich, nach positiver Vorkontrolle durch die Tierhilfe Franken vorausgesetzt, mich dieser Familie anzuschließen.

 

Und was soll ich Euch sagen: ich bereue es bis zum heutigen Tag, nach fast einem Jahr, nicht.

 

Doch der Reihe nach:


Vorkontrolle wie gewünscht: alles Bestens also OK !

 

Nachdem ich gehört habe, dass mein Bruder mal ein „Angsthund“ aus dem Tierheim Erlangen war, ich ihn aber gleich ganz entspannt kennengelernt habe, wollte ich auch gleich bleiben.

Allerdings wies er mich gleich in die Hierarchie des Hauses ein, indem er mir spielerisch zeigte, wer hier der „Chef “ zwischen uns ist.

 

Als ich dann von meinem neuen Herrchen einen „neuen Namen bekommen sollte und hörte wie mein „großer“ Bruder, obwohl kleiner wie ich, hieß, wusste ich sofort Bescheid!

 

Also, mein kleiner, großer Bruder heißt jetzt: „Graf Richard von und zu Trautheim, genannt Richie“!

 

Mein Herrchen sagte mir, der Name ist deshalb gewählt worden, weil er als Angsthund vermittelt wurde, wobei ich da aber nichts mehr merke, und er in ein trautes Heim gekommen ist.

 

Auch hat sich mein Herrchen für mich einen neuen Namen ausgedacht, und ich muss sagen ich bin sehr zufrieden.

Ich heiße jetzt: „Schwarzer Ritter Heinrich von Lauf zu Reichswald, genannt Henry“!

 

Also wir beide sind jetzt „adelig“, wobei mein alter Bruder der „Graf“ ist und ich, aufgrund meiner Unerschrockenheit und meines schwarzen Felles der „Schwarze Ritter“ bin.

Manchmal sagt mein Frauchen “Schwarzer Teufel“ zu mir, aber ich glaube Sie meint es nicht so, denn Sie hat mich auch sehr lieb.

 

Für mein Herrchen, bin ich sein „Ein und Alles“, wobei ich aber auch sagen muss, dass ich mich diesbezüglich sehr bemühe, ihm gegenüber gerecht zu werden.

 

Er hat vom ersten Tag an Freude mit mir, geht mit mir Dienstag Vormittag in die Hundeschule, wo ich sehr viel lerne, denn ich bin ja nicht allein auf dieser Welt !!

 

So lehrt mich mein Herrchen als „Schwarzer Ritter“ Henry aber auch in den Sportarten Triathlon (Schwimmen=Ball apportieren aus dem Wasser, Radfahren=Ausflüge mit ihm um meine Kondition zu verbessern, Laufen= wobei ich mich dann entspannen kann), aber auch Ballsportarten aller Art.

Leider musste er anfangs über 30,00 € für mich bezahlen, da ich am Fußballplatz zwei Fußbälle kaputt gebissen habe.

Ich wollte ja nur mitspielen!!!

 

Da er aber weiterhin mit mir soviel trainiert, lobt er mich oft und behauptet, ich müsse eigentlich der Hundenationaltorwart sein. So bin ich ein richtig stolzer Sportler.

 

Natürlich muss ich aber auch deshalb auf meine „Linie“ achten, d.h. ich bekomme zwei kleine ausgewogene Futtereinheiten, wobei ich aber auch sagen muss, dass ich zwischendurch immer wieder mal sehr „schmackhafte Snacks“ als Belohnung erhalte. Frisches Wasser steht für mich und uns immer zur Verfügung, wobei ich aber Euch ein kleines Geheimnis verraten möchte: Ich trinke am liebsten das Wasser aus der Gießkanne, welches für die Balkonblumen gedacht ist. HAHA!

 

Ich muss nur in der Stadt an die Leine, weil es die Hundeverordnung verlangt, außerhalb darf ich allerdings ohne Leine laufen, da ich auf Ruf und Pfeife sofort höre.

 

Auch war ich schon von Anfang an bisher mehrfach mit im Urlaub, denn auch beim Autofahren verhalte ich mich sehr brav.

 

So kenne ich inzwischen den Schnee, wir waren an der Ostsee und auch im Gebirge.

 

Ihr seht also, ich habe eine tolle Familie gefunden mit meinem Frauchen, Herrchen, Bruder „Graf Richard von und zu Trautheim, genannt Richie“ und mir!

 

Es grüßt Euch ganz herzlich

 

Euer „Schwarzer Ritter Heinrich von Lauf zu Reichswald, genannt Henry“!

 

P.S:

Ach ja, ich grüße alle meine Freunde in der Tierhilfe Franken und hoffe auf beste Vermittlung, vor allem Ugo, der ja fast mein weiterer Bruder sein könnte!

 

Und nicht vergessen Patenschaften und Spenden sind immer willkommen!!!






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