Allgemeine Tipps und Informationen rund ums Tier

Wandern mit Hund in Österreich


Momentan beginnt für viele die schönste Zeit des Jahres: Urlaubssaison!
Mittlerweile hat sich auch die Tourismusindustrie an die steigende Anfrage von Tierfreunden den Urlaub mit ihrem liebsten Vierbeiner zu verbringen angepasst und bietet immer mehr Urlaubserlebnisse für Mensch und Tier an. Wir haben hier eine nette Seite gefunden, auf der man hundefreundliche Angebote für Urlaubshotels und Wanderwege in Österreich erkunden kann:
www.wanderdoerfer.at/wandern-mit-hund

Mit dem Hund in der freien Natur herumtollen bereitet nicht nur sehr viel Spaß, sondern ist auch ausgesprochen gesund. In Österreichs Wanderdörfern ist der Vierbeiner daher ein gern gesehener Gast. Viele Regionen sorgen mit hundefreundlichen Wanderwegen, hundeaffinen Gastgeberbetrieben und kreativen Hundespecials für die perfekten Urlaubsbedingungen für einen Aufenthalt mit dem besten Freund des Menschen. (www.wanderdoerfer.at/wandern-mit-hund)


Ilse Henkels neues Buch:

"Lukas' Suche nach dem lieben Gott"


Liebe Tierschützer!

Da Sie mich, bzw. meine Kinderbücher kennen, muss ich jetzt nicht mehr allzuviel schreiben, außer......mein nächstes Kinderbuch ist auf dem Markt. Titel: Lukas Suche nach dem lieben Gott.
Mit der Botschaft: Jegliches Leben ist schützenswert. Den weiteren Inhalt entnehmen Sie bitte der Buchrückseite.

Ilse Henkel



Umzug mit Tieren frühzeitig planen

Tierhalter, die umziehen, sollten sich bereits im Vorfeld besondere Gedanken darum machen, wie sie den Umzug für ihren Liebling möglichst stressfrei über die Bühne bringen. Haustiere reagieren manchmal sehr sensibel auf den Trubel des Umzugs und auf den Einzug in das neue Zuhause. Lassen Sie Ihr Haustier während der Umzugsphase möglichst bei einem Sitter und holen Sie es in die neue Wohnung nach, wenn die Einrichtung wieder aufgebaut ist. Halten Sie immer den Impfpass und die Rufnummer des Tierarztes bereit. Bei längeren Fahrten sorgen Sie für ausreichend Wasser und Pausen. Beruhigungsmittel sollten Sie nur nach Absprache mit dem Tierarzt verabreichen! Um den Stress für die tierischen Mitbewohner zu minimieren, haben wir für Sie die untenstehende Checkliste zusammengestellt.



Checkliste für den Haustier-Umzug:
1 Monat vorher:
- Tiersitter für Umzugstag organisieren (wenn möglich dem Tier
  vertraute Person)
- Tier schon vor Umzugstag mit Tiersitter bekannt machen, evtl.
   Probeaufpassen
- Bei Hunden: Hund am alten Wohnort abmelden und am neuen 
  anmelden (bzw. ummelden bei Umzug innerhalb der gleichen Gemeinde)
- Bei exotischen Tieren: Meldepflicht beachten
- Bei Katzen: Falls noch nicht vorhanden, speziellen Katzenkäfig und
  Katzengeschirr besorgen

1 Tag vorher:
- Telefonnummer eines Tierarztes im vorherigen und neuen Wohnort
  raussuchen und für Umzug bereithalten
- Gewohntes Wasser in Flaschen für den Umzug abfüllen (plötzlicher
  Wechsel des Wassers kann Magenbeschwerden verursachen)


Am Umzugstag und nach dem Umzug:
- Dem Tiersitter genügend Futter, gewohnten Fress- und Trinknapf,
  Lieblingsspielzeug, gewohntes Schlafzubehör (Körbchen, Decke etc.)
  und Pflegeutensilien mitgeben bzw. bereithalten, falls das Tier beim
  Umzug dabei ist
- Vorsicht bei Beruhigungsmitteln: Nur nach Absprache mit Tierarzt
  verabreichen!
- Bei längerem Transport Pause für das Tier einlegen (Katzen mit
  Katzengeschirr spazieren führen)
- Bei Ankunft das neue Heim erforschen lassen
- Nach Ankunft gemütlichen Schlafplatz mit vertrauten Gegenständen
  einrichten
- Katzen frühestens nach 4 Wochen aus dem neuen Haus lassen





Pfotenpflege für den Hund:

So schützen Sie empfindliche Hundepfoten

Obwohl so eine Hundepfote von einer dicken Hornschicht und großen Fettpolstern bedeckt ist, ist sie sehr sensibel. In der Ballenhaut befinden sich zahlreiche Nervenenden sowie Rezeptoren, die Temperatur, Berührung und Vibrationen wahrnehmen können. Diese Sensoren können nur einwandfrei funktionieren, wenn die Hundepfoten geschmeidig, flexibel und gesund sind. Gerade jetzt im Winter, wenn die Hundepfoten Eis, Streusalz und Rollsplit ausgesetzt sind, machen wir uns über die richtige Pfotenpflege Gedanken. Dabei sollten wir das gesamte Jahr auf gesunde Pfoten Wert legen, denn die Pfoten unseres Hundes sind bei jedem Spaziergang dem Wetter, Eis und Schnee, heißem Teer und Asphalt, aber auch Dornen, Glassplitter und anderen Fremdkörpern ausgesetzt, die zu brennenden,  wunden oder entzündlichen Stellen führen können.
Damit der Gassigang gerade bei eisigen Temperaturen eine Freude für den Hund bleibt, haben wir hier die besten Tipps zur die Pfotenpflege gesammelt


Mit der richtigen Pfotenpflege macht das Tollen im Schnee richtig Spaß!



Pfotenkontrolle: Kontrollieren Sie regelmäßig die Pfoten des Hundes auf Risse und Verletzungen: vor allem nach dem Spaziergang können neben Streusalz auch böse Überraschungen wie zum Beispiel Glasscherben unter dem Schnee warten. Auch Grannen von Gräsern, Dornen oder kleine Steinchen können sich im Sommer in den Ballen oder zwischen die Zehen bohren, insbesondere wenn der Hund in Parks oder Gärten unterwegs ist. Machen Sie die Pfotenkontrolle zu einem Ritual mit Ihrem Hund. Beginnen Sie schon im Welpenalter die Pfoten immer wieder in einer entspannten Situation zu untersuchen und zu massieren. Belohnen Sie den Hund nach jeder Pfote mit Leckerlis oder dem Lieblingsspielzeug. Wenn der Hund die Prozedur mit positiven Gefühlen verbindet, fällt eine eventuelle Behandlung bei einer Verletzung umso leichter. Bei der Gelegenheit kann man die Pfoten auch auf Hautparasiten, insbesondere Zecken, absuchen, die sich gerne in den Zehenzwischenräumen aufhalten.

Streusalz meiden: Streusalz greift vor allem die Haut zwischen den Zehen an und kann diese regelrecht verätzen. Wenn Sie die Möglichkeit haben, weichen Sie im Winter auf möglichst ungestreute Gassi-Wege zum Beispiel in Wald aus. Achten Sie auch darauf, dass sich der Hund die Pfoten nicht sauber schleckt. Die Aufnahme größerer Salzmengen kann zu Verdauungsstörungen, Durchfall oder Erbrechen führen. Auch wenn Hunde große Mengen an Schnee fressen (Vorsicht beim Schneebälle für den Hund werfen!), kann das zu Magen-Darm-Erkrankungen führen.

Ballen schützen: Gerade im Winter ist es sinnvoll die Pfoten des Hundes vor dem Spaziergang einzucremen. Hierfür gibt es im Fachhandel spezielle Ballensalben für Hunde, oder man verwendet Vaseline, Hirschtalg oder Melkfett. So bleiben die Ballen geschmeidig, Schneeklumpen können sich nicht so leicht festsetzen und das Streusalz reizt die Ballen nicht zu stark. Vorsicht bei glatten Böden im Wohnraum oder Treppenhaus: damit ihr Hund mit den gecremten Pfoten nicht ausrutscht, sollten Sie ein Handtuch unterlegen und ihn langsam an der Leine nach außen führen.

Hund beobachten: Achten Sie während des Spaziergangs auf die Reaktionen Ihres Hundes. Wenn Hunde den Untergrund als sehr unangenehm empfinden, bleiben sie stehen und bewegen sich nur ungern vom Fleck. Versuchen Sie, ob Sie mit einem Ortswechsel Abhilfe schaffen können. Erstes Anzeichen das mit den Pfoten des Hundes etwas nicht stimmt ist meist ein auffälliges lecken und knabbern, oder auch ein leichtes hinken der betroffenen Pfote. Im Winter werden viele Hunde von Eisklumpen zwischen den Zehen geplagt. Dieser verklebte Schnee im Fell behindert den Hund beim Laufen und kann zu Scheuerstellen und Verletzungen führen. Große Klumpen sollten deshalb zwischendurch immer wieder entfernt werden. Am einfachsten erwärmt man mit der Hand die vereisten Pfötchen, damit die Eisklumpen abschmelzen.

Hundeschuhe: Bei besonders empfindlichen Hunden oder sehr starker Beanspruchung (lange Wanderungen im Winter-Urlaub) können „Hundebooties“ eine sinnvolle Hilfe sein. Dabei handelt es sich um spezielle Lederschuhe für Hunde, die auch bei Hundeschlittenrennen eingesetzt werden. Für viele Hunde ist das Tragen zunächst sehr ungewohnt, deshalb empfehlen wir diese Alternative nur, wenn Ihr Hund sich draußen sichtbar unwohl fühlt oder Schmerzen hat. Bei der Wahl der Schuhe ist wichtig, dass sie optimal passen. Sie sollten nicht zu locker sitzen, damit der Hund sie nicht verlieren oder abschütteln kann. Sprechen Sie den Einsatz der Hundeschuhe eventuell mit Ihrem Tierarzt oder in einem Spezialgeschäft ab.


Sie merken es Ihrem Hund an, wenn er sich unwohl fühlt.

Haare schneiden:  Besonders bei langhaarigen Hunden sind die Haare zwischen Pfotenballen (Fußwolle) so lang, dass sie über die Ballen heraus ragen und die direkt die Straße berühren. Dort kann sich Schmutz, Wasser und auch Streusalz festsetzen. Hieraus bilden sich häufig kristalline Kugeln, die für Ihren besten Freund beim Laufen schmerzhaft sein können. Schlimmstenfalls entstehen so Scheuerstellen zwischen den Zehen und Druckgeschwüre, die wiederum erheblich Probleme beim Laufen machen können. Außerdem kann hier das Fell zu Verfilzungen neigen. Wenn die Haare zwischen den Ballen zu lang sind, knabbern sich viele Hunde ständig zwischen den Ballen bis die Zwischenhaut ganz gerötet ist. Deshalb sollte man die Zehen - gerade im Winter - regelmäßig ausscheren. Schneiden sie das Fell aber nicht zu knapp ab. Wenn die Haare zu kurz sind haben Salz und Sand die Möglichkeit tiefer in den Ballen einzudringen und sorgen dort für Entzündungen. Um Verletzungen zu vermeiden, wenden Sie sich am besten an einen erfahrenen Tierarzt oder Hundefriseur.

Pfotenbad: Auch wenn die Verlockung groß ist, es sich nach einem gemeinsamen Spaziergang auf dem Sofa gemütlich zu machen, vergessen Sie nicht die Pfoten nach dem Spaziergang zu pflegen. Am leichtesten lassen sich die Hundepfoten mit einem warmen „Pfotenbad“ von Streusalz und kleinen Steinchen befreien. Mit lauwarmem Wasser lassen sich auch Schneeklumpen einfach abbrausen. Beim Waschen sollte das Wasser höchstens handwarm sein, um dem Vierbeiner keine Schmerzen zuzufügen. Rubbeln Sie anschließend die Pfoten mit einem Handtuch gut trocken. Wenn Schnee, Salz und Splitt entfernt wurden, sollte erneut die Pflegecreme zum Einsatz kommen, um die Haut vor Austrocknung zu schützen. Idealerweise sind die Pfotenballen unserer Hunde glatt und weich. Sind Sie spröde oder rissig, können Sie nach dem Bad einfach Salbe aus Kamille, Arnica oder Ringelblume in die Pfoten einmassieren. Wenn die Pfoten mit Salbe behandelt sind, beginnt mancher Hund damit diese wieder abzulecken. Geben Sie dem Hund einen Kauknochen als Ablenkung mit dem er eine längere Zeit beschäftigt ist.
 
Krallen schneiden: Zu einer umfassenden Pfotenpflege gehört natürlich auch die Pflege der Krallen. Ungepflegte Krallen können zu Deformationen führen und sich korkenzierartig einrollen. Im schlimmsten Fall kann der Hund mit den Krallen irgendwo hängen bleiben und sich diese böse ausreisen. Kontrollieren Sie deshalb regelmäßig, dass die Krallen gerade so den Boden berühren. Wenn Sie die Krallen nicht selbst schneiden wollen, bieten viele Fachgeschäfte und Tierärzte diesen Service günstig an.

Verletzungen: Ist es zu Verletzungen oder tiefen Rissen durch Streugut gekommen, ist es ratsam einen Tierarzt aufzusuchen um Entzündungen vorzubeugen. Auch wenn Sie selbst beim Untersuchen nichts erkennen, sollte Fachrat zugezogen werden, denn Fremdkörper können durch zu langes Abwarten tiefer in die Pfote getreten werden.
Natürlich können Sie Verletzungen nicht immer verhindern, doch durch die richtige Pflege lassen sie sich weitgehend vermeiden.
Mit der richtigen Pfotenpflege ist Ihr Hund gegen die Kälte und potenzielle Gefahren gewappnet und der Spaziergang kann Zwei- und Vierbeinern auch im Winter richtig Spaß machen.




Keine Panik an Silvester

- Tieren einen kuscheligen Rückzugsort bieten
- Türen Fenster, Katzenklappen und - wenn vorhanden - 
  Rollos schließen, damit möglichst viel Lärm draußen
  bleibt und die Tiere nicht weg laufen können
- Für Ablenkung mit Spielzeug und Kauknochen sorgen
- Zimmerlautstäke durch Radio oder Fernseher erhöhen
- Frühzeitig vor der Silvesterknallerei spazieren gehen,
  damit sich das Tier nochmal lösen kann
- einige Stunden zuvor mehrmals Notfallglobulis
  verabreichen
- Tiere beim Feuerwerk nicht alleine lassen, aber nicht
  unnötig trösten und es dabei bestärken, dass es sich
  um etwas "Schlimmes" handelt. Das wäre ein Fehler


Claires Lächeln geht in die Welt

Ein Tierschutzbuch von Ilse Henkel




Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Tierschützer!

Vor wenigen Jahren informierte ich Sie über meine beiden Kinderbücher zum Thema Tierschutz und Ethik. 

Zur Erinnerung: Noras Traum, oder auch Tiere kommen in den Himmel! Geschrieben nach einer wahren Begebenheit.

2.Timmi Sternchen, eine wundersame Delfingeschichte und der dahinter stehenden Botschaft dass man Wildtiere nicht einsperrt!

Nun freue ich mich, Ihnen mein nächstes Kinderbuch präsentieren zu können.
Titel: Claires Lächeln geht in die Welt!

das thematisch den Tierschutz aufgreift, aber auch eine Denkanregung geben soll gegen die zunehmende Anonymität in unserer Gesellschaft. Wie hilfreich kann da schon ein Lächeln sein, dass wir dem anderen schenken.
Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie wieder mithelfen die Bücher  Kindern zugänglich zu machen.
Und vielleicht nimmt es ja der ein oder andere von Ihnen wieder mit auf die Webseite, als gem. Beitrag für den Tierschutz. Und der sollte Kindern früh vermittelt werden, wenn wir langfristig etwas ändern wollen. Und das wollen wir doch alle, oder?

Herzlich
ihre Ilse Henkel


Zu erhalten über den Buchhandel buch7.de




Das Hundeplatzphänomen

(Artikel der Hundeschule Advo-Canis, erschienen in der Zeitschrift
"der Hund")

Die anderthalbjährige Schäferhund- Dame April ist beim Gassi gehen Artgenossen gegenüber auffällig aggressiv - so sehr, dass ihre Halterin oft die Straßenseite wechseln muss. Aber auch das reicht nicht immer. Sie reißt sich aus dem Geschirr und rennt über die Straße, um zum Beispiel einen kleinen Terrier und sein Frauchen anzufallen. Das ist kein Spaß mehr. Ihre Halterin kann sich das nicht wirklich erklären: "lch weiß auch nicht, warum sie sich in ihrer heimischen Umgebung so verhält, denn auf dem Hundeplatz ist sie lammfromm ... " Das bestätigt auch ihre Trainerin. In der Hundeschule sei April fleißig und konzentriert und spule ihre To-dos problemlos ab - auch in Anwesenheit anderer Hunde. Warum also unterscheidet die Hündin scheinbar ganz bewusst zwischen Hundeplatz und der Welt "da draußen"/ "Da gibt es mehrere Erklärungsansätze", sagt Hundetrainerin Angela Koch. Für die Expertin aus Nürnberg ist das sogenannte Hundeplatzphänomen ein wohlbekanntes Problem. "Auf dem Hundeplatz wird der Hund auf das Gelernte und das Abspulen des Erlernten ortsgebunden konditioniert. Das heißt, er verknüpft die Umgebung mit dem von ihm Gewünschten. Er hat gelernt, dass er auf dem Hundeplatz immer dieselben oder ähnliche Übungen absolvieren muss. Vielleicht hat er auch gecheckt, dass sein Halter auf dem Hundeplatz immer besonders engagiert ist." Das sei nämlich auch ein Phänomen:

Der Halter machte sich auf dem Platz vor dem Trainer und den Mitschülern offenbar nicht blamieren. Vielleicht hat er auch eine Prüfung vor Augen, die er bestehen machte. Er ist folglich mit Eifer und Ehrgeiz bei der Sache. Und er bekommt auf dem Hundeplatz etwas ganz Wichtiges, durchgehende Hilfestellung und Anleitung von außen. Der Trainer korrigiert sofort, wenn etwas nicht läuft, und sagt dem Halter, was genau jetzt in dieser oder jener Situation zu tun ist. "Das fördert beim Hundehalter eine andere Konsequenz beim Training, die sich natürlich auch auf den Hund überträgt. Ein eifriges Herrchen findet jeder Hund toll, daher lässt er sich von dessen Eifer quasi anstecken", führt Angela Koch weiter aus. Leider ist dieser Eifer nach Verlassen des Hundeplatzes oft schnell verflogen.


Beziehung vor Erziehung

Die ortsgebundene Konditionierung des Hundes, gepaart mit dem Eifer des Halters, ist also ein Erklärungsansatz, ein weiterer ist: Nicht selten ist es nach Verlassen des Hundeplatzes vorbei mit jeglicher Konsequenz. "Grund dafür ist zum einen, dass dem Halter die Anleitung fehlt, und zum anderen, dass er vielleicht nicht weiß wie er in Alltagssituationen mit dem Vierbeiner umzugehen hat. Auf dem Hundeplatz sind es nur gestellte Situationen. Hund, halten sich dort von sich aus schon anders, als sie es in ihrem Territorium machen würden", weiß, die Trainerin. Hier kommt die Beziehung zum ins Spiel und natürlich die Erziehung. Viele Hundehalter sind wohl leider nach wie vor der Meinung, das Training auf dem Hundeplatz gleich die kommt und Erziehung des Hundes einschließl. - also gemäß dem Motto, .Ich geh auf den Hundeplatz und muss mein Hund auch funktionieren." Dass dem so ist so ist, kann Angela Koch versichern der Erziehung steht erst einmal die Erziehung. Vertrauen ist hier das wieder Schlagwort. Der Hund muss seinem Halter quasi blind vertrauen und wissen: Was der macht, ist gut für mich." Wer nicht gelernt hat. seinen Hund zu lesen, wer also über Körpersprache und Verhalten des Hundes nicht Bescheid weiß, der wird auch nicht verstehen, warum ein Hund sich wie verhält und wie man gemeinsam mit dem Hund zum gewünschten Ziel gelangt. "Für mich stimmt der Spruch, Ein dressierter Hund ist nicht unbedingt ein gut erzogener Hund", sagt der Berliner Trainer Enrico Lombardi mit Nachdruck.

Nur weil ein Hund "Sitz" und "Platz" beherrscht, heißt das noch lange nicht, dass Hund und Herrchen auch im Alltag miteinander "klarkommen" und dass der Hund "funktioniert". "Wie auch?", gibt der Hundetrainer zu bedenken. Sich mit dem Hund zu beschäftigen und auseinanderzusetzen, das ist für ihn der Schlüssel Was habe ich für einen Hund und was braucht er ~ vielleicht auch schon von seiner Rasse her – für Beschäftigung? "Gemeinsame positive Erlebnisse verbinden. Spielerisch kann man Vertrauen aufbauen und der Hund lernt. Mein Herrchen sorgt für mich, mit ihm habe ich eine gute Zeit. Der Hund verknüpft, dass alles Gute vom Herrchen kommt", führt Enrico Lombardi aus. Balle apportieren lassen, Frisbee spielen, Suchspiele mit Leckerli machen, Kunststücken einstudieren, den Hund überall mit hinnehmen - das verbindet und macht Mensch und Tier Spaß. So stellt sich Vertrauen ein und wenn das besteht, lernt der Hund auch alles, was er können soll, schnell und eifrig. Denn viele Hunde haben einen ausgeprägten "Will to please", sie wollen gefallen. Vertraut der Hund seinem Menschen und bietet dieser ihm Sicherheit. so nehmen Ängste ab und damit oft auch aggressives Verhalten.

Am Abstellen ungewünschten Verhaltens muss selbstverständlich konsequent gearbeitet werden. "Natürlich muss man in der Erziehung immer konsequent bleiben. Hunde merken schnell, ob ich etwas ernst meine oder nicht. Wenn ich das Verhalten meines Hundes ändern mochte, so muss ich dem Hund gegenüber auch stets Souveränität ausstrahlen. Die Konsequenz darf nicht mit Verlassen des Hundeplatzes enden - eigentlich darf sie das niemals. Gerade nach dem Hundeplatz wird es immens wichtig. Jeder möchte einen Hund haben, der, sicher' ist und keine Gefahr für andere darstellt", sagt Angela Koch. Und sie weiß auch, dass eine gute Ausbildung nicht nur auf dem Platz stattfindet, sondern auch außerhalb - bestenfalls mit dem Trainer und anderen Hunden zusammen. Denn ein Hund erkennt sehr schnell, wenn auf dem Platz andere Regeln gelten als draußen. Er sollte jeder Situation gewachsen sein.


Den richtigen Trainer finden

Ein großer Knackpunkt ist leider oft auch beim Hundetrainer zu finden. "Viele Trainer erklären ihren Kunden überhaupt nicht, warum welche Übung gemacht wird, welchen Sinn sie hat und wie und warum sie zu Hause weitertrainiert werden sollte. Wenn der Halter nicht versteht, warum was wie zum Ziel führt und warum ein Hund wann wie reagiert, dann kann er auch nicht allein weiterarbeiten", erklärt Angela Koch. Vom Hundetrainer Hausaufgaben und wichtige Erklärungsansätze zu bekommen, sei deshalb immens wichtig. Enrico Lombardi ergänzt: “Wichtig ist zudem, den individuell richtigen Hundetrainer zu finden. Nicht jeder Halter passt zu jedem Trainer - und umgekehrt!" Die Einstellung zu Erziehung, Haltung und Umgang sollte weitestgehend übereinstimmen. "Erscheint dem Kunden irgendetwas nicht logisch oder stimmt er mit gewissen Erziehungskonzepten nicht überein, so bringt auch das Training nichts", so der Experte weiter. Auch hier heißt wohl eines der Zauberwörter: Vertrauen. Aber selbstverständlich reicht das nicht aus. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser – auch das stimmt. Natürlich sollte der Hundetrainer fachlich top sein - und zudem Inhalte gut vermitteln können. Denn nicht jeder, der viel Wissen besitzt, kann dieses auch verständlich weitergeben.

Ein Unterschied in punkto Ziele besteht auch zwischen Hundeschulen und Hundesportvereinen. Hundesportvereine werden oft von Freiwilligen betreut, die quasi nebenberuflich Hunde trainieren. Auf dem Hundeplatz eines Hundesportvereins geht es oft gar nicht um die Hundeerziehung, sondern um Spaß und Sport mit dem Vierbeiner. Jeder Halter sollte sich also gut überlegen, warum er mit seinem Hund auf den Hundeplatz gehen will. und sich dementsprechend die passende Anlaufstelle suchen. "Ich denke, wenn es um Erziehung geht, ist man in einer Hundeschule besser aufgehoben. Wer Sport und Spaß mit dem Hund haben mochte, für den ist sicherlich ein Verein eine gute Möglichkeit", meint auch Enrico Lombardi.


 SO KLAPPT ES MIT DEM HUND AUCH ZU HAUSE:

  • Beziehung: Die Basis von jeglicher Arbeit mit dem Hund ist eine Beziehung, die von gegenseitigem Respekt und Partnerschaftlichkeit geprägt ist. Eine ehrliche Beziehung lasst sich nicht konditionieren - im Zweifelsfall entscheidet sie aber darüber, ob ein Hund seinem Halter "in freier Wildbahn" folgt oder nicht. Zu einer guten Beziehung gehört auch, die Körpersprache des Hundes lesen zu können.
  • Konsequenz: Ein Hund - egal, wie gr0ß, klein, süß oder putzig er ist – muss vom ersten Tag an lernen, wer in "vermeintlichen Gefahrensituationen" die Gefahrenabwehr und Führung übernimmt und somit für Sicherheit sorgt. Die Voraussetzung dafür ist, dass er seinem Menschen dies auch zutraut und ihm vertraut. Er muss Regeln lernen und seine (fairen) Grenzen kennen. Diese dürfen von Tag' an auch nicht immer wieder mal nach Lust und Laune verändert werden. Hunde merken schnell, ob man konsequent ist oder ob es vielleicht nicht doch ein Schlupfloch gibt je sprunghafter der Mensch ist, umso unsicherer wird der Hund in seinem Verhalten. Der Halter muss ruhig, aber bestimmt bleiben. Für einen Hund ist aggressives laut es Verhalten respektlos und führt zu gar nichts. Konsequenz ist anstrengend, aber sie lohnt sich.
  • Durchhalten: Alles, was der Halter in einer guten Hundeschule lernt und erklärt bekommt, muss er zu Hause weiterüben. Viele Halter konzentrieren sich nur von einem Sonntag auf den nächsten und den Rest der Woche darf der Hund beim Spazierengehen machen, was er mochte. Das ist gänzlich kontraproduktiv! 
  • Individualität: Jeder Hund ist anders. Der eine lernt schneller, der andere braucht etwas langer. Und während sich manche Rassen oder Mixe gelassen zeigen, sind andere richtige Raudis. Deshalb gilt: In der Erziehung der Hunde kann und darf es keine Schablonen geben. Entsprechend sollten Hundetrainer jeden Hund als Individuum betrachten und auch das Hund/Halter-Gespann individuell analysieren.

 

 

Streitpunkt Katzennetz



Achtung! Hunde an wärmeren Tagen nicht im Auto zurück lassen

Auch Tierfreunde unterschätzen immer wieder, wie leicht es zu überhöhten Temperaturen in geparkten Fahrzeugen kommen kann. So Manch einer hat seinen geliebten Vierbeiner durch den qualvollen Hitzetod im Auto verloren. Deshalb machen wir, wie schon oft zuvor, auch in diesem Jahr darauf aufmerksam. Das Problem ist nicht damit gelöst, die Fenster etwas zu öffnen und für Luftzirkulation zu sorgen. Nein, das genügt leider nicht! Ein Kreislaufkollaps, der zum Tode führt, ist die Folge, denn Hunde kontrollieren ihren Wäremausgleich lediglich duch Hecheln. Schon Temperaturen um die 20 Grad können bei Ihrem Liebling verhängnisvolle Konsequenzen haben. Wenn man ein geparktes Fahrzeug sieht, mit einem Vierbeiner als Insassen, sollte man sich nicht scheuen die Polizei zu rufen. Auch wir hatten kürzlich einen besorgten Tierfreund in der Leitung, der einige Zeit neben einem geschlossenen Fahrzeug stand und eine solche Beobachtung machte. Wir haben ihn ermutigt, die Polizei zu kontaktieren; es war Rettung in letzter Minute.


Unserer Casa wird es nicht zu warm, denn sie hat sich ein Frauchen gesucht mit Cabrio. So geht's auch.

Warum haben Hunde Trennungsstress und wie können Sie Ihrem Hund helfen?

So schön das Leben mit einem Hund auch ist, ab und zu lässt es nicht vermeiden und der Hund muss mal alleine zu Hause bleiben. Trennung von der Mutterhündin und später vom Menschen gehört zum normalen Verhaltensrepertoire eines jeden Hundes und führt erst einmal zu Erregungssymptomen. Trennungsstress allerdings besteht dann, wenn Stresssymptome und Verhaltensreaktionen ausschließlich während der Abwesenheit von Bezugspersonen auftreten und der Hund keine Strategie oder ein Verhalten entwickeln konnte, um den Frust alleine auszuhalten. Er gerät dadurch völlig aus dem emotionalen Gleichgewicht.

Ursachen können angefangen von traumatischen Erlebnissen, wenig Selbstvertrauen (genetisch), unsichere Bindung zum Menschen, allgemein Tierschutzhunde mit einer schwierigen Historie, alte Hunde (durch Verlust der kognitiven Fähigkeiten) sein. Auch die  ständige Gesellschaft von Menschen, Abgabe oder Aussetzen zählen zu den häufigen Ursachen. Der Hund verliert seine vertraute Umgebung, dadurch kann es zum Verlust von Sicherheit und Routine kommen.

Die Stressreaktionen der Hunde sind unterschiedlich und können sich durch Verwüstung, Stubenreinheitsprobleme, Bellen und Jaulen, starkes speicheln, Kot und Urin absetzen, Erbrechen, Durchfall oder selbstverletzendes, sowie destruktives Verhalten äußern. Achtung: Kot und Urin absetzen ist kein „Trennungssverhalten“, sondern die Folge der puren Stressreaktion.

Das Zerstören von Gegenständen, die nach der Bezugsperson riechen, kann man allgemein als Explorationsverhalten deuten, um die Bezugspersonen aufzusuchen. Wahlloses zerstören von Gegenständen hingegen deutet auf eine  riesengroße Anspannung hin und zwanghaftes Kauen findet man gerade bei sehr ängstlichen Hunden. Für den Hund sind dies KEINE "Racheakte" oder Trotzreaktionen und dürfen auch niemals bestraft werden!!!

Führt all das gezeigte Verhalten vom Hund während der Trennung nicht zum gewünschten Erfolg, nämlich, dass die Bezugsperson zurückkommt, entsteht für ihn Kontrollverlust. Folgen von Kontrollverlust sind gesteigerte Erregung, Frustration, Ängstlichkeit und Aggression. Kontrolle zu haben bedeutet, dass das eigene Verhalten vorhersagbare Konsequenzen hat, dies gilt ja nicht nur bei Hunden.

Beim üblichen Training gegen Trennungsstress kann Kontrollverlust leicht auftreten, wenn kein Entspannungstraining aufgebaut wird oder die Dauer des alleine Bleibens zu schnell gesteigert wird. Bleibt der Hund nur kurz alleine, verknüpft er alles was er tut, als Konsequenz für das zurückbringen der Bezugsperson. Bleibt er zu lange alleine und die positive Konsequenz bleibt aus, entsteht  Frustration.

Die Bewältigung von Trennung kann und muss also erst erlernt werden, gerade bei Hunden die vielleicht nicht die Möglichkeit hatten, bei der Mutterhündin unter optimalen Bedingungen aufzuwachsen und keine Frustrationstoleranz entwickeln konnten.

Oberstes Ziel beim Training ist deshalb: Sich ohne Bezugsperson sicher und wohl zu fühlen. Der erste Schritt sollte also nicht unbedingt die kurze Trennung sein, sondern die Entwicklung entspannten Verhaltens ohne Frauchen/ Herrchen.

Wie geht das?

Das Training mit Hunden die Trennungsstress zeigen erfordert viel Geduld und Zeit und umfasst viele Bereiche des Alltags. Selbstsicherheit fördern durch gemeinsame Beschäftigung, Gewöhnung an eine Box (der Hund darf nicht alleine dort eingesperrt werden!!!!), Entspannungssignal erlernen, Aufbruchsignale und Rituale, Fressen ohne die Bezugsperson erlernen, sind nur ein Teil des umfassenden Trainings.

Übrigens: Aktivitäten die den Hund sehr aufpuschen, z.B. Ball werfen, Raufspiele sollte man direkt vor dem Alleinsein lieber lassen. Meist finden die Hunde dann überhaupt keine Ruhe.

 

Angela Koch

Hundeschule Advo-Canis®



Birkenzucker ist für Hunde HOCHGIFTIG

ACHTUNG!
Hund mußte aufgrund von Leberversagen eingeschläfert werden.
Grund war ein Kuchen, den er gefressen hat, der mit Birkenzucker gesüßt war. Xylitol / Birkenzucker ist derzeit sehr beliebt, weil er wenig Kalorien hat und keine Karies verursacht.
ACHTUNG: Birkenzucker ist für Hunde HOCHGIFTIG.
Auch wir wussten das nicht und möchten Sie deshalb darauf hinweisen.

Herbst und Winter

Die kalte Jahreszeit steht bevor und für manche Hunde kann der Wechsel von der oft zu stark beheizten Wohnung hinaus ins Freie Probleme ergeben. Blasenentzündungen sind daher nicht selten, wenn sich Ihr Vierbeiner längere Zeit auf nassem, kaltem Untergrund ablegt. Dies sollte auf alle Fälle vermieden werden. Anzeichen hierfür ist unkontrolliertes, häufiges Wasserlassen, auch tröpfchenweise. Da dies, wie beim Menschen, sehr schmerzhaft ist, muss der Tierarzt aufgesucht werden. Grundsätzlich ist es notwendig, Tiere mit wenig Unterwolle nach dem Spaziergang, wenn dies von frostigem Regen oder Schneetreiben begleitet wurde, gut abzurubbeln. Nässe ist Gift für die Hundegesundheit, denn Erkältungen machen vor Hunden nicht Halt. Vitaminreiche Ernährung - frisch gedünstetes Gemüse unters Futter mischen – steigert das Immunsystem und macht Ihren Liebling fit für den Herbst und Winter.

Parasit- und Zeckenstop



Hochwirksames Mittel gegen Zecken, aber auch Flöhen und sonstigen Parasiten, rein biologisch aus ätherischen Ölen. Nicht mit Mitteln aus Extrakten oder Chemiekeulen zu vergleichen. Natur pur, hilft auch nach dem Biss !
Für Mensch und Hund, nicht für Katzen verwenden.

Erhältlich bei der Tierhilfe Franken e. V. im Tierhilfe-Haus oder Versand:
Pumpflasche mit 100 ml nur 9,50 €


Arthrose-Stop Akut


Endlich ein wirksames Mittel bei HD, ED und Arthrose. Seit Jahren mit Erfolg an unseren Hunden und betroffenen Haltern angewendet. Auch präventiv als Nahrungsergänzung verwendbar. Mit wertvollen Zutaten wie Weihrauch, Teufelskralle, Vitamin E, Natriumselen etc.

Erhältlich bei der Tierhilfe Franken e. V. im Tierhilfe-Haus oder Versand:
60 Tabletten nur 17,50 €



Achtung, Schneckenalarm


Gehört Ihr Vierbeiner zu der Sorte Hund, der sehr verfressen ist und immer Appetit hat? Ja, dann kann es auch mal vorkommen, dass er einen besonderen Snack verschlingt, nämlich eine Schnecke. Vor allem jungen, unbedarften, verspielten Hunden kann das schon mal passieren Speziell in der Nähe von Obstbäumen können auch unbeabsichtigt durch Fressen des herunter gefallenen Obstes die Schnecken mit aufgenommen werden.
Durch die Schnecken, die als Zwischenwirt dienen, werden Lungenwürmer übertragen. Ein Hund, der mit Lungenwürmern infiziert wurde, bekommt Atemnot und Hustenanfälle und muss unbedingt behandelt werden. Im Extremfall ist so eine Infektion auch lebensbedrohlich.
Zur Bestimmung wird der Kot über 3 Tage gesammelt, beim Tierarzt abgegeben und wird dann im Labor untersucht. Bei positivem Befund wird in mehrmaligen Gaben von Milbemax oder Advocat in Absprache mit Ihrem Tierarzt behandelt.
Lungenwürmer sind nicht auf dem Menschen übertragbar.


Urlaubsgepäck für den Hund



Nachdem die Reisezeit bald wieder beginnt, möchten wir einige Tipps geben, was auf jeden Fall ins Gepäck Ihres Vierbeiners sollte.
  • Gewohntes Futter mitnehmen, um Durchfall zu vermeiden
  • Flasche Wasser für unterwegs
  • Näpfe, Decke und Lieblingsspielzeug
  • Hundebürste und Kamm, Hundeshampoo
  • Zeckenzange, evtl. Zecken- und Flohmittel
  • Notfallglobulis oder -Bachblüten
  • Impfpass mit gültiger Tollwutimpfung (innerhalb der EU, bei allen anderen Ländern muss man sich vorher erkundigen), Tier muss gechipt sein
  • Sollte doch Durchfall auftreten, Heilerde oder Kohletabletten
  • Fieberthermometer
  • Verbandsmaterial und Sterilium
  • Kotbeutel
  • Viele Länder schreiben eine Maulkorbpflicht vor
  • Nötige Medikamente, die der Hund regelmäßig braucht
  • Adressanhänger, gut befestigt am Halsband, mit verschiedenen Telefonnummer. Nicht nur die Telefonnummer von zu Hause!
Jetzt kann es los gehen... Gute Reise!

Alter Hund - na und !

Die Leichtigkeit des Seins ist futsch, die Frechheiten der Jugend weitestgehend verarbeitet. Wenn der Hund gealtert ist, treten andere Vorteile in den Vordergrund: Es werden keine Socken mehr verschleppt, der Garten wird nicht mehr umgestaltet, die neuen Schuhe üben keinen Reiz mehr aus, der Papierkorb wird nicht länger ausgeräumt, die Möbel nicht auf ihre Bissfestigkeit getestet, man muss nicht alle Stunde Gassi gehen, nicht alle 10 Minuten spielen, nicht ständig Dinge dem Hund entreißen, die doch irgendwie  immer wieder bei fast jedem Spaziergang  in seinem Maul landen……
Alte Hunde haben dies einfach hinter sich. Jeder, der schon einmal einen alten Hund hatte wird dies bestätigen und davon schwärmen, wie schön die letzten gemeinsamen Jahre waren – einfach nur ein wunderbares Genießen.  Wie herrlich es doch ist, wenn am Ende des Tages der alte Freund mit einem tiefen Seufzer auf seine Decke  plumpst und leise schnarchend die Nachtruhe einläutet.
Jugend ist die Pflicht, Mittelalter ist die Kür, Alter ist eine Aufgabe. Dies ist nicht nur ein Kapitel für Freunde, die sich einen alten Kameraden aus dem Tierschutz holen, sondern die Vorfreude auf ein geruhsames Miteinander.


Gerade ’Hundeanfängern’ raten wir zu einem ’fertigen’ Hund, weil man da nicht mehr so viel falsch machen kann. Den Rest bringt Ihnen der ’alte Hund’ schon bei, denn er hat die Geduld und wird es Ihnen 100-fach danken.

Wir geben ja gerne zu, dass man über alte Hunde nicht mehr so viel lachen muss, aber längst auch nicht mehr so viel fluchen!
Tierhilfe Franken e.V.


Kater Merlin



Merlin, ein liebenswerter Macho auf vier Pfoten, ist eine sehr schön illustrierte Katzengeschichte, die Tierliebhaber nicht nur beim Lesen zum Schmunzeln bringt, sondern den Lesern gleichzeitig die Möglichkeit gibt, mit einer Spende von 10,00 Euro die Tierhilfe Franken zu unterstützen.

 

Die Geschichte handelt von einem Kater, der auf seine ganz eigene, unbelehrbare Art sein neues Zuhause erobert. Dabei kommt es immer wieder zu Missverständnissen zwischen ihm und Nina. Völlig unbeeindruckt von dem sonst herrschenden Hausfrieden zeigt sich Merlin meist ungerührt und sorgt für ständige Aufregung. Und trotz der unaufhörlichen Drohungen bezüglich des totalen Rauswurfs findet er immer wieder reichlich gefüllte Fressnäpfe und sich ihm öffnende Türen...

 

Wenn Sie neugierig geworden sind und mehr über Merlins Abenteuer erfahren möchten, dann schicken Sie eine Email an info@tierhilfe-franken.de und wir leiten Ihre Bestellung umgehend weiter.

 

Merlin erscheint im Eigenverlag der Schriftstellerin Frau Cornelia Hermann-Daut  und ist ausschließlich über Tierschutzvereine und Tierheime erhältlich.

 

Dadurch entstehen keinerlei Kosten für den Vertrieb über den Handel und es bleiben pro verkauftes Buch 10,00 € als Spende für unsere Tiere.

Der Restbetrag von 4,90 € plus Versandkosten sind Selbstkosten für Layout und Druck.



Zeitschrift Tier & Garten



Die Zeitschrift Tier & Garten ist ein neues Magazin, das 4x im Jahr erscheint mit einer Auflage von rund 40.000 Exemplaren. Wertvolle Tipps, interessante Berichte, Neuigkeiten rund um die beiden Themen, sowie sagenhaft tolle Fotoaufnahmen runden das Heft ab. Verleger sind die Nordbayerischen Nachrichten und die Nordbayerische Zeitung. Herr Gerlach, Redakteur des Magazins war zu Besuch im Tierhilfehaus in Betzenstein. Er war nicht schlecht erstaunt über so viel Engagemant und Idealismus der vielen Ehrenamtlichen und schenkte dem Verein einen zweiseitigen Bericht in der Herbstausgabe 2014.
Erhältlich über Nürnberger Nachrichten und Nürnberger Zeitung.


Frau Baur und Herr Gerlach


Die Firma Dinner for Dogs unterstützt die Tierhilfe Franken e. V. bereits seit Vereinsgründung. Darüber sind wir sehr dankbar. Bedenken auch Sie, wenn Sie ein hochwertiges Futter für Ihren Liebling möchten, Dinner for Dogs bei Ihrem Einkauf zu berücksichtigen.

Gratisprobe von Dinner for Dogs anfordern!
Die Tierhilfe Franken e. V., die sich rein aus Spenden und ihre Aktionen finanzieren muss, erhält für jeden Neukunden ein entsprechendes Futterpaket für ihre Tiere.
Bitte, bitte, bestellen auch Sie.

Mieter und Vermieter

Jeder sechste Deutsche ist Hunde- oder Katzenhalter. Und sogar die Gerichte zeigen ein Herz für unsere vierbeinigen Mitbewohner. Ob Mieter Tiere halten dürfen, richtet sich in erster Linie nnach dem Mietvertrag. Grundsätzlich verbieten darf der Vermieter aber Hunde und Katzen nicht (BGH, Urteil vom 20.03.2013, Az: VIII ZR 168/12). Seit diesem Urteil können sich viele nun den Wunsch nach einem Tier erfüllen. Eine generelle Erlaubnis besteht dennoch nicht. Vielmehr müssen die Interessen abgewogen werden - die des Mieters, der Nachbarn und der anderen Hausbewohner. Schon vor Jahren entschied der BGH gegen ein unbeschärnktes Tierhaltungsverbot. Sonst wären auch Wellensittich oder Hamster verboten, die weder Geräusch noch Geruch verursachen, noch die Wohnung abnutzen.
Vermieter müssen Tierhaltung nun in der Regel dulden, wenn diese die Wohnung nicht beeinträchtigt und keine anderen Personen gefährdet und stört. So dürfen etwa 2 Katzen in der Wohnung gehalten werden, wenn eine Belästigung des Vermieters oder anderer Mitmieter ausscheidet (AG München, 26.07.2012, Az: 411 C 6862/12). Liegen allerdings konkrete Klagen vor, kann der Vermieter vor Gericht erwirken, dass das Tier ausziehen muss.    


Stadtführer für Hundehalter in Mittelfranken

Auf diesem Wege möchten wir Ihnen einen neuen Stadtführer für Hundehalter in Mittelfranken vorstellen.
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Dorn-Therapieseminar am 18. und 19.10.2014

Liebe Hundefreunde & Kollegen,

 

nicht nur unzählige Menschen werden von verschiedensten Rückenbeschwerden geplagt auch unsere Hunde leiden häufig unter Wirbelsäulenproblemen, Schmerzen und/oder Einschränkungen des Bewegungsapparates.
 
Basierend auf der Dorn-Therapie für den Menschen wurde die Dorn-Therapie auch speziell auf die Hundeanatomie abgestimmt.

 
Die Dorn-Therapie ist eine sanfte manuelle Behandlungsmethode, mit der sich Wirbel- und Gelenkblockaden einfach, schnell und zuverlässig beseitigen lassen.
 
Im Praxisseminar erlernen wir die Wiederherstellung der korrekten Statik durch das Einrichten aller Gelenke an den Beinen. Dies ist die Voraussetzung für den anhaltenden Erfolg der Dorn-Therapie. Denn wenn Beine, Becken und Schultern kein gerades und stabiles Fundament bilden können Wirbelblockaden oder Skoliosen entstehen oder nach einer Behandlung wiederkehren. Die gesamte Wirbelsäule wird von vorn nach hinten abgetastet und behandelt. Jeder Wirbel wird kontrolliert und, falls eine Blockade vorliegt, sofort eingerichtet. Die Therapie ist sanft, da lediglich beim Einrichten der Wirbel ein leichter Druckschmerz entsteht, ansonsten ist die Therapie für den Hund durchaus angenehm. Es gibt keine Gegenanzeigen, keine Gewöhnung und keine Nebenwirkungen.
 
Das Gangbild verbessert sich und Fehlbelastungen werden reduziert.
Insbesondere für Sporthunde, graue Schnauzen oder gehandicapte Hunde.
Mehr zur Dozentin Susanne Schmitt findet Ihr unter www.dorntherapiezentrum.de


2-Tagesseminar Dorntherapie HUND 
Samstag, den 18.10. und Sonntag, den 19.10.2014
im HOF19 in Heroldsberg bei Nürnberg. 


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Aufbaukurs für Fortgeschrittene (bei genügend Anmeldungen)
Sonntag, den 19.10.2014 von 15:00 - 18:30 Uhr


Neben einer Wiederholung der im Grundkurs gezeigten Behandlung besprechen wir weitere Grifftechniken, um Fehlstellungen der Wirbelsäule zu beheben. Außerdem geht es um Kiefergelenksblockaden (Craniomandibuläre Dysfunktion) und Rippensubluxationen. Weiterhin erlernen Sie neue Techniken um die Iliosakralgelenke zu mobilisieren und zu deblockieren.
Da alle Teilnehmer schon mit der Dorntherapie arbeiten, wird es auch sicher einen interessanten Erfahrungsaustausch geben.

Eigene Hunde dürfen gerne mitgebracht werden, allerdings ist die Teilnehmerzahl mit Hund begrenzt. 
Bitte rechtzeitig bei der Anmeldung ankreuzen !

 
Die Plätze sind leider begrenzt und werden der fairnesshalber nach Eingang der Anmeldung vergeben.

Mehr unter www.hundephysio-nuernberg.de/Termine.html


Yvonne Matuschek
Hauptstr. 137
90562 Heroldsberg
Telefon: 0911 - 320568-60
Fax: 0911 - 320568-99


Buchtipp



Frühjahrsmüdigkeit bei Miez und Mops?


  
Wie bei uns Menschen kann auch manchmal unseren Haustieren die Umstellung von Kalt auf Warm zusetzen. Hinzu kommt, dass der vielleicht angefutterte Winterspeck ein wenig hinderlich sein kann. Wie auch bei uns hilft in diesem Fall viel frische Luft, ausgiebige Bewegung und eine deutlich größere Anzahl von den sogenannten ’Sonnenstunden’. Vielleicht lockt auch ein neuer Hundekurs der nahegelegenen Hundeschule und motiviert zu weiteren Aktivitäten. Spaß, gute Laune und vermehrte Bewegung lassen ja bekanntlich Kilos schmelzen.

 

Auch Ihre Wohnungskatze, die den Winter vielleicht  mehr als recht an der warmen Heizung verschlafen hat, sollten Sie wieder zu mehr Aktionen animieren. Hier hilft vielleicht ein neues oder länger nicht mehr beachtetes Spielzeug.

 

Helfen Sie Ihrem Vierbeiner jetzt auch vermehrt bei der Fellpflege, das tote Haar sollte jetzt wieder regelmäßiger ausgebürstet werden, was auch gleichermaßen den Kreislauf ankurbelt. Da der Fellwechsel ja bekanntlich mehrere Wochen dauert, heißt es nun ’dranbleiben’. Lieber jeden Tag kurze Pflegeeinheiten als wöchentliche große Kämmaktionen.

 

Vielleicht stellen Sie dabei auch fest, dass Ihr Tier jetzt mehr zur Schuppenbildung neigt, unterstützen Sie es jetzt in dieser Zeit auch mal mit einer kleinen Vitaminkur, dies können durchaus auch frisch gehackte Kräuter sein, die Sie unter sein Futter mischen. Bei der täglichen Fellpflege werden Ihnen auch die lästigen Zecken, die bei wärmen Temperaturen ganz schnell wieder aktiv werden, schneller ins Auge springen. Auch ein gründliches Bad mit milden Zusätzen kann den Wintermief vertreiben.

 

Die Tierhilfe Franken  wünscht Ihnen ein schönes Frühjahr und viel Spaß, Bewegung und Freude mit Ihren Vierbeinern.



Probleme mit dem "stillen Örtchen"?
Unsauberkeit bei Katzen

Katzen genießen den Ruf, unglaublich reinliche Tiere zu sein. Sie betreiben vorbildliche Körperpflege, und auch die Benutzung des Katzenklos bringt Miez sich in der Regel problemlos selber bei. Entsprechend überrascht und ratlos sind viele Menschen, wenn die Katze plötzlich Zimmerecke oder Teppich zur Katzentoilette umfunktioniert. Passiert das, gilt es die Nerven zu bewahren und keine voreiligen Schlüsse zu ziehen, weiß die Hamburger Katzenpsychologin Christine Hauschild. Stattdessen müsse man herausfinden, welche Gründe die Katze für ihr Verhalten habe.

Die Ursachen für Unsauberkeit sind vielfältig, und auch wenn nicht viele Menschen darüber sprechen, gehört Unsauberkeit zu den häufigsten Problemverhalten von Katzen. Der erste Weg sollte zum Tierarzt führen, um Harnwegserkrankungen und andere Krankheiten als Ursache auszuschließen bzw. zu behandeln. 
Katzenpsychologin Christine Hauschild gibt Tipps: Lesen Sie unter www.tasso.net/Unsauberkeit-bei-Katzen, welche Ursachen es für Unsauberkeit bei der Katze geben kann, und was Sie als Katzenhalter dagegen tun können.

© Copyright TASSO e.V.

Leinenführtraining - der Weg zum entspannten Spaziergang

Hunde entwickeln enorme Kräfte, wenn sie ihre Menschen an der Leine hinter sich herziehen um ihre Ziele, wie etwa interessante Gerüche, andere Hunde oder bewegte Objekte zu erreichen. Viele Halter wissen sich nicht mehr anders zu helfen, als mit einem kräftigen Leinenruck den Hund zur Räson zu bringen. Die Verletzungsgefahr bei Mensch und Tier ist bei solch einem Manöver enorm hoch. In diesen Situationen hat die Leine ihre eigentliche Aufgabe, nämlich mit dem Hund zu kommunizieren, verloren und wird zum Abschleppseil. 


Hunde ziehen an der Leine, weil...

... sie sowohl im Welpen- als auch im Erwachsenenalter lernen, mit straffer Leine schnell an das begehrte Ziel zu kommen. Wir Menschen bestärken dieses Verhalten unbewusst, indem wir dem Hund wie ein lästiger Anker zu seinen Hundekumpels folgen – mehr oder weniger freiwillig, versteht sich.


Leinenführigkeit hat nichts mit korrektem Fußlaufen zu tun, wie es etwa für eine Begleithundprüfung verlangt wird. Vielmehr bedeutet es, dass ihr Hund gesittet neben ihnen her läuft, weil er ihnen vertraut. Sie als Frauchen oder Herrchen vermitteln über die Leine Sicherheit, in dem sie ihr Tier unbeschadet durch bedrohliche Situationen führen. Angeleint kann ein Hund bei Angst weder flüchten, noch ausweichen. Er muss ihnen vertrauen, wenn ihm beispielsweise ein Artgenosse blickfixierend und aggressiv am Bürgersteig entgegenkommt. 


Als Hundehalter sollten sie...

... den, leider immer noch empfohlenen, Leinenruck vermeiden. Egal ob nun am Halsband oder Geschirr ausgeführt, ist er für ihr Tier schmerzhaft und nicht hilfreich. Die oft aufgeheizte Stimmung und ein lautstarkes "Fuuuß" erschweren es, sowohl die Leine, als auch die Situation zu entspannen. Kopfhalfter- sogenanntes „Halti®“ bitte niemals  mit Schleppleinen oder ohne professionelle Anleitung benutzen.  Lehnen Sie Würge- und Stachelhalsbänder  ab und distanzieren sie sich von tierschutzwidrigen Leinenführmethoden.

Vermeiden Sie bei leinenaggressiven Hunden gegenüber Artgenossen, sofort die Leine kurz zu nehmen um daran zu rucken. Am besten ist es ruhig zu bleiben und nicht panisch oder hektisch zu werden und das gelernte Leinentraining einzusetzen. Das Stichwort lautet Stimmungsübertragung. Ein kleines Beispiel: Stellen sie sich vor, die Leine wäre ein Stromkabel. Sie senden Strom aus und am Hund kommt er an. Das bezeichnen wir als Stimmungsübertragung.


Ein starker Partner in einem Mensch-Hund-Team ...

... benötigt Geduld, Konsequenz, Zeit für das Training, eine Leine und vor allem die Einstellung, führen zu wollen. Das Training fängt bereits bei Ihnen zu Hause an. Der Hund sollte ruhig bleiben, wenn Sie die Leine in die Hand nehmen um zum gemeinsamen Spaziergang aufzubrechen. Unterwegs können Richtungs- und Tempowechsel ganz nebenbei geübt werden. Dies erfolgt am Anfang am besten ohne Ablenkung. Bringen Sie sich mit ihrer Körpersprache ein und bestätigen Sie im richtigen Augenblick gewolltes Verhalten durch verbales Lob, Fressen oder einen Klick. Fachkundige Hundetrainer können ihnen auch bei bereits ritualisierten „Leinenziehern“ die richtige Anleitung geben und ihnen zur Seite stehen.

Hundeschule Advo-Canis®, Angela Koch Hundepsychologin/Verhaltensberaterin




Hundepfoten im Schnee

             

Die meisten Hunde lieben den Schnee und können dann ihre Welt wieder neu entdecken. Es wird getobt, sich gewälzt, gebuddelt und von der weißen Pracht genascht. Damit diese Freude auch ungetrübt bleiben kann sollte der Hundebesitzer einige Dinge bei der Pfotenpflege beachten.


An den Haaren zwischen den Zehen sammeln sich insbesondere bei langhaarigen Rassen auf längeren Spaziergängen häufig kleinere bis große Schneeklumpen, die das Laufen beeinträchtigen. Entfernen Sie diese zwischendurch mit der Hand oder kürzen Sie das Fell zwischen den Ballen frühzeitig mit der Schere oder Schermaschine.


Im Winter werden die Ballen der Hundepfote besonders beansprucht. Feuchte Untergründe wie Matsch und Schnee sowie die mechanische Beanspruchung auf rauen Untergründen (harscher Schnee, Streusand oder Salz) führen dazu, dass die Ballenhaut der Hunde im Winter rau oder sogar aufgesprungen aussieht. Im Allgemeinen ist eine zusätzliche Pflege nicht unbedingt notwendig, jedoch bei empfindlichen Tieren kann die Ballenhaut durch Auftragen von Hirschtalk, Melkfett oder Vaseline geschmeidiger und belastbarer gemacht werden. Bei extremer Empfindlichkeit oder Verletzung kann manchmal sogar ein Hundeschuh vonnöten sein.


Vermeiden sollten Sie Gehwege, auf denen Salz gestreut wird. Sollte dies nicht immer möglich sein, so waschen Sie die Pfoten Ihres Hundes daheim mit lauwarmem Wasser ab, sodass keine Reste im Fell verbleiben, die Ihr Hund dann später ablecken könnte.


Selbst auf viele ältere Hunde kann der Schnee wie ein Jungbrunnen wirken, vergessen Sie dabei aber nicht, dass die Belastung von Muskeln und Gelenken beim Laufen in tiefem Schnee um ein Vielfaches höher ist als sonst.

Wir wünschen Ihnen eine unbeschwerte Zeit und kommen Sie gut durch den Winter.


Tierhilfe Franken e.V.



Halsband oder Brustgeschirr?

Für unseren Hund birgt ein Halsband, mag es noch so hochwertig sein, viele gesundheitliche Risiken. Deshalb empfehlen Fachleute stattdessen unbedingt ein Brustgeschirr.

Dafür gibt es viele gute Gründe:

Beim Geschirr wird die empfindliche Halswirbelsäule des Hundes geschont, die beim Tragen eines Halsbandes extremen Belastungen ausgesetzt ist. Luftröhre und Kehlkopf werden belastet, weshalb ein Hund, der zieht oder gezogen wird, schnell röchelt und hustet. Jeder Druck oder Ruck verursacht aber auch weiterlaufende Bewegungen im ganzen Körper, denn Bindegewebe und bindegewebsartige Strukturen vernetzen den gesamten Körper.

Gerade im Halsbereich gibt es viele empfindliche Strukturen. Neben dem Kehlkopf, der durch eine mechanische Einwirkung wie den Leinenruck verletzt werden kann, liegt ein Stück weiter oben das Zungenbein, bei dem es sich ebenfalls um einen empfindlichen Bereich handelt, der über die Muskulatur mit Kehlkopf, Unterkiefer, Brustbein und über eine knorpelige Verbindung sogar mit dem Schädel verbunden ist.

Schwindel, Übelkeit, Sehstörungen und Tinnitus sind nur einige mögliche Auswirkungen. Eine Studie hat bewiesen, dass Hunde, die über ein Halsband geführt werden, eher zu Glaukom und grauem Star neigen.

Ein Brustgeschirr schützt den Hund vor all diesen Schäden.

Das Argument mancher Hundehalter, ihr Hund ziehe niemals an der Leine, entpuppt sich immer als falsch, denn der Hund ist ja nicht allein für die Leinenführigkeit verantwortlich, sondern auch abhängig vom Menschen am anderen Ende der Leine. Und  wer kann von sich behaupten, dass er niemals unbewusst mit der Leine herumspielt oder gedankenverloren den Hund weiterzieht, wenn dieser schnüffeln oder sein Geschäft verrichten will?

Neben den gesundheitlichen Aspekten gibt es aber noch weitere Gründe, ein Geschirr zu verwenden. Wenn der Hund einmal aus einer Gefahrensituation herausgezogen werden muss, kann man das an dem stabilen Rückensteg problemlos tun, ohne ihn zu würgen.

Bei Hundebegegnungen, die mit einer gewissen Anspannung verlaufen, kann ebenfalls über den Rückensteg viel besser eingegriffen werden als über das Halsband, denn um in dieses greifen zu können, muss man von oben kommend in den Nacken des Hundes fassen, was von ihm schnell als Angriff interpretiert werden kann. Hinzu kommt, dass Hunde über Assoziationen lernen. Wenn man also auf einen anderen Hund oder auch auf Menschen zuläuft und dabei den Hund sehr kurz oder ruckartig am Halsband führt, wird er die dabei unangenehmen Gefühle gedanklich mit diesem Tier oder der Person verknüpfen. Innerhalb kürzester Zeit kann so eine ausgewachsene Leinenaggression entstehen.

Verheddert sich der Hund mit dem Brustgeschirr, wird er zumindest nicht stranguliert. Viele mit Geschirr entlaufene Hunde sind ohne zurückgekommen, denn zur Not kann ein Hund das Geschirr durchbeißen, wenn er irgendwo festhängt, ein Halsband aber nicht!

All diese Argumente sollten davon überzeugen, dass es nach heutigem Wissensstand unabdingbar ist, Hunde an einem Brustgeschirr zu führen.


Bei der Auswahl des Geschirrs sollte man auf folgende Punkte achten:


  • Das Geschirr sollte an allen Enden zu öffnen sein, damit es bequem angelegt werden kann (Hunde empfinden es als unangenehm, wenn die Pfoten hindurchgezogen werden müssen!)
  • Das Geschirr muss so verarbeitet sein, dass es nicht hin und her rutscht und Scheuerstellen verursachen kann
  • Zwischen den Bändern, die seitlich über den Rupf laufen, und der Achselhöhle sollte eine Handbreit Platz sein, da sich das Geschirr sonst nach vorne unter die Achselhöhlen zieht und dort einschneidet und scheuert (bei kleinen Hunden: zwei Finger Breite)
  • Die Bänder müssen breit genug sein, um nicht einzuschneiden; das Material sollte weich und anschmiegsam sein
  • Das Geschirr darf nicht zu eng sitzen, sonst drückt es schmerzhaft auf die Wirbelsäule. Man sollte bequem mit der Hand unter das Geschirr gleiten können, dann sitzt es richtig

Autor: Hundeschule Vier Pfoten

Verwendete Quellen: Clarissa von Reinhardt, www.animal-learn.de

Sabine Harrer, Physiotherapeutin, www.dogs-physio.de



So soll ein Geschirr sitzen


Dieses Geschirr ist nicht ideal, es ist am Hals zu weit

TASSO warnt: Vorsicht vor Abzocke mit vermissten Tieren!

Aus aktuellem Anlass warnt TASSO vor betrügerischen Anrufern, die vermisste Tiere angeblich gefunden haben und gegen Geld zurück geben.
 
Die Abzocker gehen wie folgt vor: Im Internet durchsuchen sie systematisch Suchmeldungen zu vermissten Tieren, in denen Kontaktdaten der Halter angegeben sind. Sie rufen dann bei den Betroffenen an und geben vor, im Auftrag von Tierkliniken  oder Rechtsanwälten anzurufen, zu denen das Tier gebracht worden sei. Der Halter könne es dort gegen eine Gebühr abholen.

 

TASSO-Tipp: Nie die eigenen Kontakt- und Adressdaten auf Online-Plattformen wie facebook oder auf ausgehängten Suchplakaten angeben! Wird das eigene Tier vermisst, die Suchmeldung an seriöse Haustierregister wie TASSO weitergeben. Dort erhalten die Tierhalter TASSO-Suchplakate, auf denen die 24-Stunden-Notrufnummer der TASSO-Zentrale angegeben ist. Dasselbe gilt für die Suchmeldungen im Internet. Sollte das Tier gefunden werden, stellt TASSO den Kontakt zwischen Finder und Tierhalter her, so dass keine persönlichen Daten herausgegeben werden müssen.


Was können Betroffene tun?
Bitte melden Sie sich bei TASSO unter presse@tasso.net. Wir werden die Fälle sammeln und gegebenenfalls zur Anzeige bringen.


TASSO und der Bund gegen Missbrauch der Tiere fordern flächendeckende Kastrationsprogramme statt Massenmord

Hattersheim/Pfullingen, 12.09.2013 - Schon bald soll es auf Rumäniens Straßen keinen einzigen frei laufenden Hund mehr geben. So der aktuell in eine Notfall-Verordnung gegossene Wille von Rumäniens Präsident Traian Basescu. Seit Tagen gleicht Rumänien daher einem Schlachtfeld. Die Gegner könnten aber ungleicher nicht sein: Auf der einen Seite vom Staat legitimierte Hundefänger sowie aufgebrachte Bevölkerungsteile. Auf der anderen Seite wehrlose Straßenhunde. Rund 65.000 davon gab es allein in Bukarest noch vor wenigen Wochen, inzwischen wurden Tausende von ihnen getötet.

Auslöser des bislang beispiellosen Massenmords an Tieren ist der Tod eines 4-Jährigen. Der Junge sei Berichten zufolge unbeaufsichtigt in einem Bukarester Park auf eine angrenzende Brachfläche gelaufen und dort von einem Hund getötet worden. Wie das Magazin Focus in seiner Online-Ausgabe vom 11. September berichtet, gibt es inzwischen Zweifel daran, ob tatsächlich die Hunde für den Tod des Kindes verantwortlich sind. "Der gewaltsame Tod des Jungen ist schrecklich. Diese Nachricht hat uns zutiefst betroffen gemacht", betont Philip McCreight von TASSO. "Dass die Streunerproblematik im Land nach wie vor aktuell ist, liegt jedoch allein in der Verantwortung der rumänischen Politiker. Es bedarf flächendeckender Kastrationsaktionen, um eine dauerhafte Reduktion der Straßenhunde-Population zu erreichen. Die jetzt geplante, sinnlose Tötung wehrloser Tiere ist ethisch nicht vertretbar und widerspricht unserem europäischen Wertesystem."

Zusammen mit dem Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. (bmt) will die Tierschutzorganisation TASSO über eine Online-Petition dem Massaker ein Ende bereiten. Mehr als 30.000 Stimmen sind innerhalb von drei Tagen abgegeben worden, täglich kommen Tausende dazu. TASSO und bmt kämpfen nun erneut für das Leben rumänischer Straßenhunde. "Zehntausende Hunde wurden von Tierschützern in den vergangenen Jahren bereits eingefangen, kastriert und die friedlichen Tiere in ihrem Revier wieder freigelassen. Zudem wurden auch viele Besitzerhunde kastriert, um den Zustrom auf die Straßen zu stoppen.", schildert Petra Zipp vom Bund gegen Missbrauch der Tiere den Lösungsansatz der Tierschützer, der sich in der Vergangenheit bewährt hat.

Die beiden Tierschutzorganisationen engagieren sich nicht allein gegen die staatliche Willkür Rumäniens. Neben Millionen Tierschützern appelliert auch die "Intergroup on the Welfare and Conservation of Animals" des EU-Parlaments an Präsident Basescu, die Abschlachtung der Hunde sofort einzustellen. Philip McCreight von TASSO sagt: "Wer sich nicht wehrt, hat schließlich schon verloren. Schlimm ist aber, dass die rumänische Bevölkerung kaum etwas für den Schutz der Hunde tun kann, denn die Straßenhunde sind für die Hundefängermafia mittlerweile zu einem lukrativen Geschäft geworden."

http://www.tasso.net/Tierschutz/Aktionen/Strassenhunde
http://www.bmt-tierschutz.de/sondernewsletter-07-09-201/



Einmal kann schon zu viel sein: Noch immer sterben Hunde qualvoll im Auto 

Seit einigen Tagen zeigt die tägliche Wetterkarte über fast ganz Deutschland tiefrote Gebiete und Temperaturen um die 30 Grad Celsius. Nicht für jeden sind diese hochsommerlichen Temperaturen ein reines Vergnügen. Wie jedes Jahr gilt daher ganz besonders bei steigenden Temperaturen unsere Warnung: Bitte lassen Sie Ihren Hund – und natürlich auch Ihr Kind - tagsüber nicht im Auto zurück! Weder ein leicht geöffnetes Fenster noch Schatten bieten die nötige Sicherheit für einen im Auto eingesperrten, wehrlosen Vierbeiner. Für alle, die den Selbsttest nicht eigens wagen wollen, sei unser Video zu diesem Thema empfohlen. Bitte informieren Sie andere Hundehalter über die sommerlichen Gefahren, und bestellen Sie Karten und Poster zum Thema.

Mehr zur Aktion "Hund im Backofen", das Video und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier: www.tasso.net/Hund-im-Backofen



Kaninchen und hohe Außentemperaturen

Temperaturen von ca. 10 – 20 ° C gelten bei der Haltung von Kaninchen als ideale Umgebungstemperaturen. Temperaturen ab 25 ° C versetzen sie in Stress und werden von den hitzeempfindlichen Tieren schlecht vertragen. Um den Tieren die heißen Temperaturen bei der Außenhaltung erträglicher zu machen, werden bestimmte Maßnahmen empfohlen:

- mindestens die Hälfte der Auslauffläche und die Schutzhütte müssen beschattet sein
- die Vorderfront der Schutzhütte sollte nach Osten oder Südosten zeigen
- die Schutzhütte muss gut belüftet sein
- Hitzestau unter Abdeckungen muss vermieden werden
- luftige Schattenplätze müssen vorhanden sein
- es muss ständig ausreichend frisches Wasser angeboten werden
- feuchte Tücher an den Käfigen hängen, diese erzeugen abgekühlte Luftwechsel


Mehrmals täglich muss das Allgemeinbefinden der Tiere kontrolliert werden, damit ein Eintreten eines Hitzschlags durch rechtzeitiges Eingreifen vermieden werden kann. Zeitgleich kann eine Kontrolle der Anogenitalregion auf Fliegenmadenbefall (Myiasis) erfolgen. Das Fell von Langhaarigen Rassen am besten in diesem Bereich kurz halten. Kaninchen, denen die Umgebungstemperatur zu hoch ist, reagieren mit einer Erhöhung der Atemfrequenz (physiologisch: 32 – 100/min) und strecken ihren Körper aus, um mehr Körperwärme an die Umgebung abgeben zu können. Auch Veränderungen im maternalen und sexuellen Verhalten werden bei Kaninchen unter Überhitzungsstress beschrieben. Bei Tieren mit lebensbedrohlichem Hitzschlag sind Aufregungszustände und Muskelzittern bis hin zu Krämpfen zu beobachten.

Sofern möglich, die Kaninchen in kühle Räume unterbringen (Keller, Beleuchtung tagsüber an lassen).


Dr. Regina Denzler
Mohnwinkel 6a
90607 Rückersdorf
0911-1809359


Erneuter Giftköder-Alarm in Nürnberg

Lt. Nürnbergher Nachrichten vom 30.05.2013 wurden schon wieder 4 Hunde vergiftet. Viele Hundehalter sind in Sorge, da immer wieder potenzielle Giftköder am Wegrand oder im Gebüsch liegen. Tierärzte schlagen Alarm. Da die Gefahr oft im Busch liegt, sollten frei laufende Hunde genau beobachtet werden, wenn sie plötzilch etwas fressen.
Die Anzeigen bei Vergiftungen lt. Dr. Hagmeier: starker Brech-Durchfall und plötzliche Müdigkeit. Bei den Vergiftungen hilft eine Bluttransfusion in den ersten Stunden, Brechmittel wirken jedoch besser.
Eine bitterböse Hinterlassenschaft eines Hundehalters in Altenfurt: Ein Schild mit der Aufschrift "Hunde sterbt !!" hat die dortigen Hundehalter geschockt.

Tödliche Gefahr für alle Hunde !!!!
Achtung Rizinusdünger!!!!!

Viele Hunde liegen schon mit schwersten Vergiftungen beim Tierarzt. Sie haben Rizinusschrot gefressen.
Rizinusdünger ist zwar Biodünger, ist aber für Hunde hochgiftig!!! Sieht ein bisschen aus wie Hühnermist, oder Häckselware, so kleine bräunliche Pellets.

Offenbar schmeckt das Zeug für Hunde sehr gut, in grösseren Mengen gefressen ist es tödlich.
http://www.dogforum.de/achtung-rizinusdunger-t164410.html
 

ZECKEN

... so überflüssig wie ein Kropf, finden sie noch nicht einmal in der Nahrungskette Verwendung. Man könnte den Eindruck gewinnen, sie seien nur auf der Erde um Mensch und Tier zu plagen. Aber nicht nur das, sie können auch noch gefährliche Krankheiten übertragen!!


Nur zum Teil können wir uns und unsere Hunde mit einer Impfung schützen. Das Haupt-Augenmerk sollte aber darauf liegen, uns diese Plagegeister ’vom Hals’ und unseren Tieren ’vom Pelz’ zu halten.


Wir Menschen sollten uns in den besonders kritischen Monaten (März  - Oktober) am Abend gründlich absuchen und die Kleidung gut ausschütteln. Unsere Haustiere müssen wir entweder auch täglich ’absuchen’ (unter Zuhilfenahme eines fein gezackten Kammes), oder sie prophylaktisch schützen. Da gibt es vielerlei Möglichkeiten,  z. B.  chemische Keulen, wie Spot-On-Präparate, Sprays sowie Halsbänder, die über einen längeren Zeitraum ihre Anti-Zecken-Wirkung abgeben (von 4 Wochen bis 6 Monaten) – allerdings nur mit Bedacht und nach Rücksprache mit dem Tierarzt angewendet werden sollten!!


Alternativ dazu gibt es gesundheitlich unbedenkliche Mittel, die aber – je nach Wahl – in kürzeren Abständen aufgetragen bzw. eingenommen werden müssen. Da käme infrage das Einreiben oder Aufsprühen von bestimmten Ölen, wie Kokos, oder das Waschen des Tieres mit den vor Zecken schützenden Niemöl-Shampoos, die tägliche Einnahme von Bierhefe, um nur einiges aufzuzählen. Manche Tierhalter schwören auch auf eine Bernsteinketten oder energetische Anhänger fürs Halsband.


Gerade Katzen kommen oft mit der chemischen Behandlung nicht zurecht.


Was es auch immer sein soll, muss jeder Tierbesitzer selbst entscheiden, jedes hat seine Vor- und Nachteile. Gewisse Empfindlichkeiten eines jeden Tieres sollten berücksichtigt werden.


Sollte sich aber trotz aller schützenden Maßnahmen eine Zecke festbeißen, so ist es wichtig, sie so frühzeitig wie möglich und so sicher wie nötig zu entfernen, da sie sowohl ’unter Stress’, d. h. Manipulation oder schon nach 24 Stunden  ihren möglicherweise infizierten Speichel in die Blutbahn abgibt. Die Zecke vorher mit Öl, Nagellack, Klebstoff, Zahnpasta oder Alkohol zu betäuben, könnte das Infektionsrisiko erhöhen.


Was in keinem Haushalt fehlen darf ist ein gewisser Vorrat an Zeckenzangen bzw. Zeckenhaken, da auch diese nach häufiger Benutzung ein schnelles Greifen und Herausziehen nicht mehr gewährleisten.


Die TIERHILFE FRANKEN wünscht Ihnen und Ihren Lieblingen eine möglichst zeckenfreie Saison



Abstand gewünscht: Initiative Gelber Hund



Der "Gelbe Hund" ist eine Initiative von Hundehaltern, deren Vierbeiner bei Begegnungen mit anderen Hunden oder Menschen einen größeren Abstand benötigen als andere.


Es muss keine gelbe Schleife sein, es kann sich hier auch um ein gelbes Band oder ein gelbes Tuch handeln, welches an Leine oder Halsband befestigt wird. Dieses "Zeichen" soll deutlich machen, dass der betreffende Hund keinen näheren Kontakt wünscht.


Die Initiative "Gelber Hund" wurde letztes Jahr in Schweden ins Leben gerufen und findet mittlerweile auch in anderen Ländern sowie hierzulande seine Anhänger.


Hunde, welche dieses gelbe Zeichen tragen, könnten sich z. B. in der Ausbildung zum Therapiehund befinden, krank, frisch operiert oder einfach alt sein. Eine solche gelbe Schleife kann auch signalisieren, dass es sich um eine läufige Hündin handelt oder auch um einen Hund einer Tierschutzorganisation, der noch Angst vor seiner neuen Umgebung hat oder er befindet sich ganz einfach im täglichen Training.


Wie mannigfaltig diese Gründe auch sein mögen: Die gelbe Markierung dient jedenfalls nicht der Kennzeichnung aggressiver Hunde.


Wer also solch einen "gelben" Hund trifft, möge ihm bitte etwas mehr Abstand gewähren und sich im nicht nähern.


Bitte helfen Sie uns, diese Initiative weiter bekannt zu machen. Der Gelbe Hund und wir danken für Ihre Unterstützung.


BGH kippt Verbotsklausel in Mietverträgen

Ein höchstrichterliches Urteil, das die meisten Tierhalter freuen dürfte: Der Bundesgerichtshof, das oberste Zivilgericht, hat heute entschieden, dass das bisher gültige allgemeine Verbot der Hunde- und Katzenhaltung in Formularmietverträgen unwirksam ist (Urteil vom 20.03.2013, Az VIII ZR 168/12)! Bisher galt, dass nur die Kleintierhaltung in Mietwohnungen nicht verboten werden kann.

Das Gericht argumentierte, dass es sich bei dieser Klausel in vorformulierten Mietverträgen um eine unwirksame allgemeine Geschäftsbedingung (AGB) handele. Da ein solch generelles Verbot ausnahmslos und ohne Rücksicht auf den Einzelfall und die Interessen des Mieters gelte, sei ein Mieter hierdurch unangemessen benachteiligt, so das Gericht. Als weiteren Grund für die Unwirksamkeit nannte das Gericht den Verstoß gegen mietrechtliche Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB), nach denen der Vermieter dem Mieter den Gebrauch der Mietsache gewähren muss. Ob die Hunde- und Katzenhaltung jedoch zum vertragsgemäßen Gebrauch der Mietsache gehöre, müsse im Einzelfall abgewogen werden und dürfe nicht pauschal verboten werden.

Das Gericht weist darauf hin, dass die Unwirksamkeit der Verbotsklausel jedoch nicht automatisch bedeute, dass die Hunde- und Katzenhaltung immer und ohne Einschränkungen erlaubt ist. In der Konsequenz muss in jedem Einzelfall die gebotene Abwägung der Interessen von Vermieter und Mieter, der anderen Hausbewohner und Nachbarn erfolgen. Fällt diese Abwägung zugunsten des Mieters aus, so muss der Vermieter der Hunde- und Katzenhaltung zustimmen. "Tiere gewinnen in unserer Gesellschaft immer mehr an Bedeutung. Das Urteil trägt dieser Entwicklung Rechnung und ist daher ein absolut begrüßenswerter Schritt", kommentiert Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO die heutige höchstrichterliche Entscheidung.

© Copyright TASSO e.V.

Warme Hundemäntel bei der Tierhilfe Franken e. V.

maßangefertigt, aus hochwertigem Lodenstoff, Cord oder aus wasserabweisenden Materialien, in verschiedenen Farben und Mustern

 
Baxter, der vor kurzem von der Tierhilfe Franken vermittelt wurde, macht mit seinem neuen Frauchen gerade Anprobe und wird für den Winter eingekleidet.
Wenn Sie auch für Ihren Liebling einen maßgefertigten Mantel haben möchten, kontaktieren Sie:
Frau Brigitte Seufert, Telefon: 0911 - 7540438


Bei kurzhaarigen Hunden, bei alten Hunden und auch bei Hunden aus südlichen Ländern, bei längeren Wanderungen oder wenn der Hund länger im Auto warten muss, ist ein warmer Mantel keine übertriebene Tierliebe, sondern eine Hilfe.






Catwalk


Ein Catwalk, den Sie hier auf den Fotos sehen, ist eine gute Hilfestellung für das Aneinandergewöhnen von Katzen und Hund.







Gerichtsverhandlung in Gera:
US-Armee darf Tiere nicht verstümmeln

Am 2. Oktober 2012 verhandelte das Verwaltungsgericht Gera die Klage der US-Armee, die in Thüringen militärische Tierversuche an lebenden Tieren durchführen wollte. Schweinen und Ziegen sollen zur Nachahmung von Kriegsverletzungen Stich- und Schnittwunden beigebracht werden, um die Versorgung von Wunden zu üben, so die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche. Bereits im Oktober 2010 hatte die US-Armee die Durchführung dieser Versuche beantragt. Das für die Genehmigung zuständige Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit lehnte den Antrag jedoch ab. Die US-Armee klagte.

Im Rahmen der Verhandlung wurden drei Sachverständige hinzugezogen, die zur Klärung der Frage beitragen sollten, ob das Training an lebenden Tieren erforderlich ist, um Soldaten für den Kriegseinsatz zu schulen. Wie ein Gerichtssprecher der Ärztevereinigung mitteilte, sind die Experten der Auffassung, dass die Qualität der Dummies so realitätsgerecht sei, dass man nicht auf Tiere zurückgreifen müsse. Das Gericht machte deutlich, dass es den Gutachtern folgen würde, woraufhin das US-Militär seine Klage zurückzog. Die Untersagensverfügung der Genehmigungsbehörde ist damit rechtskräftig und die geplanten Militärtierversuche dürfen nicht durchgeführt werden.


Zunächst hatte die US-Armee in Deutschland vor, auf dem Truppenübungsplatz in Grafenwöhr in der Oberpfalz Tieren mit Messern schwere Verletzungen zuzufügen, um diese dann zu Übungszwecken im Rahmen der Sanitätsausbildung zu behandeln. Der Verein Ärzte gegen Tierversuche und andere Tierrechtsverbände hatten zu Protesten aufgerufen, um die Öffentlichkeit über das grausame Vorhaben, das unter strengster Geheimhaltung hätte stattfinden sollen, zu informieren. Die zuständige Behörde, die Regierung der Oberpfalz, verwehrte im Juli 2010 die Genehmigung, da die Experimente gegen das Tierschutzgesetz verstoßen.
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Niederlage für Tierschützer:
Stierkämpfe in Südfrankreich bleiben erlaubt

Der Stierkampf ist ein grausiges Schauspiel mit langer Tradition. Egal ob in Südeuropa oder Lateinamerika - die Bilder gleichen sich: In einer Arena schaut sich das Publikum an, wie Stiere in einem blutigen Spektakel getötet werden. In Südfrankreich gab es nun die Chance, diese Tierquälerei endlich gesetzlich zu verbieten. Tierschützer hatten Verfassungsbeschwerde gegen eine gesetzliche Ausnahmeklausel für Stierkämpfe in bestimmten französischen Regionen eingelegt. Doch das französische Verfassungsgericht hat die Beschwerde vor wenigen Tagen abgewiesen und die Ausnahmeregelung als „präzise, sachlich und vernünftig“ bezeichnet. Sie bestätigten damit Stierkampf-Befürworter in Frankreich, die sich auf kulturelle, historische und wirtschaftliche Gründe berufen, die ihrer Meinung nach die Kämpfe nach wie vor legitimierten. Nicht zuletzt besuchen auch viele Touristen die sogenannten Corridas.
Trotz dieser Niederlage gibt es aber auch Lichtblicke: In einigen Ländern mit langer Stierkampf-Tradition nimmt die Zahl der Interessierten ab. So mussten schon zahlreiche spanische Städte Arenen wegen drastisch sinkender Zuschauerzahlen schließen. Zudem verzichten immer mehr Fernsehsender auf die Übertragung dieser Tierquälerei. Zum anderen hatte das katalonische Parlament in Barcelona 2010 als erste Region auf dem spanischen Festland ein Verbot für tödliche Stierkämpfe beschlossen, das am 1. Januar 2012 in Kraft trat.

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Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung soll stärker überwacht werden

Am Mittwoch dieser Woche beschloss das Bundeskabinett, das bestehende Arzneimittelgesetz zu ändern. Laut Angaben der Tageszeitung "Die Welt" wurden im letzten Jahr 1734 Tonnen Antibiotika in der Massentierhaltung in Deutschland eingesetzt. Wie die EU-Kommission erklärte, sterben an den Folgen europaweit jährlich 25.000 Menschen. Denn der Verzehr von Fleisch, das überdurchschnittlich mit Antibiotika belastet ist, könne beim Menschen zu Resistenzen gegen Medikamente führen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz wies darauf hin, dass in der Massentierhaltung 40 Mal mehr Antibiotika zum Einsatz komme als in deutschen Krankenhäusern. Ziel der Gesetzesänderung ist eine stärkere Kontrolle auf Basis einer zentralen Datenbank, in welcher der Antibiotikaeinsatz von Tierärzten und Landwirten dokumentiert werden soll. Eine gesetzlich vorgeschriebene Reduktion des Antibiotikaeinsatzes zum Schutz der Menschen ist ebenfalls angedacht. Ob der Missbrauch von Antibiotika damit allerdings wirklich eingedämmt werden kann, bleibt offen.
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Tierschützer gewinnen vor Gericht:
Vermittlung von Auslandshunden ist kein Tierhandel

Tierschutzorganisationen, die Heimtiere aus dem Ausland nach Deutschland verbringen, um sie hier in ein neues Zuhause zu vermitteln, handeln nicht gewerbsmäßig und müssen demzufolge auch keine Genehmigung nach § 11 Abs. 1 Nr. 3b Tierschutzgesetz beantragen. Das hat das Verwaltungsgericht Lüneburg am 19.04.2012 entschieden. Das Gericht gab damit einem gemeinnützigen Tierschutzverein aus dem Landkreis Soltau-Fallingbostel recht, der sich gegen die Aufforderung des zuständigen Veterinäramtes zur Wehr setzte, eine Genehmigung für den gewerblichen Handel mit Tieren nach § 11 TierSchG zu beantragen. Die Richter folgten der Auffassung der Tierschützer, dass mit der Rettung und Weitervermittlung von Hunden keine gewinnerzielende Absicht verfolgt werde. Darüber hinaus entschied das Gericht, dass bei der Verbringung von Heimtieren aus dem Ausland durch gemeinnützige Tierschutzvereine keine Anzeigepflicht nach der Binnenmarkt-Tierseuchenschutzverordnung (BmTierSSchVO) besteht.
Eine Berufung wurde nach Angaben des klagenden Vereines nicht zugelassen. Die schriftliche Begründung finden Sie, sobald sie vorliegt, auf der Internetseite des Internationalen Tierschutzvereins Grenzenlos e. V. (www.itvgrenzenlos.de)
Weitere Informationen zum Auslandstierschutz sowie das Rechtsgutachten „Die Verbringung von Hunden nach Deutschland - Tierschutz und gewerblicher Handel“ finden Sie unter www.tasso.net/Gutachten-Tierschutz
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Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte:
Jagd auf Privatgrundstücken gegen den Willen der Eigentümer verstößt gegen Menschenrechte

Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) stellt die Jagd auf Privatgrundstücken gegen den Willen der Eigentümer eine Verletzung von Artikel 1 Protokoll Nr. 1 (Schutz des Eigentums) zur Europäischen Menschenrechtskonvention dar. Grundstückseigentümer, die die Jagd aus ethischen Gründen ablehnen, dürfen nicht verpflichtet werden, die Jagdausübung auf ihrem Land zu dulden. Das Urteil ist rechtskräftig.

Damit gab der Gerichtshof einem Grundstückseigentümer aus Baden-Württemberg recht, der die Jagd aus Gewissensgründen ablehnt, aber nach dem Bundesjagdgesetz automatisch Mitglied einer Jagdgenossenschaft sein und die Jagd auf seinem Grundstück hinnehmen muss. Nach der deutschen Jagdgesetzgebung sind alle Eigentümer von nicht eingefriedeten Grundstücken unter einer Fläche von 75 Hektar hierzu verpflichtet, so auch der Kläger, der im Besitz von zwei einzelnen Grundstücken unter 75 Hektar ist.

Der Gerichtshof gelangte jedoch zu der Auffassung, „dass die Verpflichtung, die Jagd auf ihrem Land zu dulden, obwohl sie diese aus Gewissensgründen ablehnen, Grundstückseigentümern eine unverhältnismäßige Belastung auferlegt“ und folglich eine Verletzung von Artikel 1 Protokoll Nr. 1 vorliegt. Dabei folgte er früheren Urteilen, die die Situation in Frankreich und Luxemburg betrafen.

„Mit diesem Urteil können sich Grundstücksbesitzer gegen das Töten von Tieren auf ihrem Land zur Wehr setzen“, freut sich Mike Ruckelshaus, tierschutzpolitischer Sprecher von TASSO über diese Entscheidung. „Der Gesetzgeber ist nun verpflichtet, die Jagdgesetzgebung umgehend dem Urteil des EGMR anzupassen.

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Heilsame Samtpfoten

Eine Katze, die schnurrt, kann sich nur wohlfühlen. Aber das Schnurren der Katzen ist mehr als nur der Ausdruck von Wohlbefinden, es wird auch in Stresssituationen angewendet. Schnurren beruhigt - und zwar nicht nur den Vierbeiner! Neueste Forschungen belegen, dass das Schnurren in einem für den Menschen wohltuenden Frequenzbereich liegt. Der Frequenzbereich dieses wohltuenden Brummtons liegt zwischen 25 bis 50 Hertz und hat auf uns Menschen eine entspannende Wirkung. Es soll den Blutdruck senken und Serotonin ausschütten. Menschen mit einer schnurrenden Katze im Arm fühlen sich einfach entspannter.

Aber das Schnurren ist nicht einfach nur ein Geräusch sondern habe auch heilsame Aspekte! Dr. Leo Brunnberg von der Poliklinik für kleine Haustiere an der Freien Universität Berlin Zehlendorf hat die möglichen Zusammenhänge untersucht. Während seiner Forschungen hat er festgestellt, dass der Schnurrton eine Vibration erzeugt, die sich auf die Knochen überträgt und sie in Bewegung bringt. "Die Vibrationen erhöhen die Knochendichte, und wir wissen, heute, dass verletzte Knochen besser zusammenwachsen, wenn man sie bewegt, etwa mit Ultraschall" so Leo Brunnberg.

Das Schnurren der Katze ist ihr Überlebensmechanismus, denn es ist ein sehr wirkungsvolles Mittel, Stress und Verletzungen unterstützend zu therapieren. Schnurren tut also Katze und Mensch gut, und wir fühlen uns rundum wohl. Katzen lehren uns, wie einfach es sein kann, sich wohlzufühlen und auf eine ganz besondere Art zu leben.

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Initiative"Stoppt die Hundesteuer!"

Nur Deutschland, Österreich und Namibia sehen Hunde als Luxusgut an und besteuern Vierbeiner aus diesem Grund. Zahlreiche Staaten wie England, Frankreich, Italien, Spanien, Schweden und Dänemark hingegen haben die Hundesteuer längst abgeschafft. Der Unmut gegen die umstrittene Sondersteuer wächst auch in Deutschland: Klagen gegen Hundesteuerbescheide nehmen sprunghaft zu. Ein Rechtsanwalt klagt sogar vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg, weil die Hundesteuer seiner Ansicht nach gegen die Europäische Menschenrechtskonvention verstößt. TASSO, das Lifestyle-Magazin für Hundefreunde DOGS, der Deutsche Tierschutzbund und der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) haben jetzt eine gemeinsame Initiative „Stoppt die Hundesteuer“ gestartet. Ziel ist es, mehr öffentliches Interesse für dieses Thema zu schaffen, über die Ungerechtigkeit der Abgabe aufzuklären und die Gerichte aufzufordern, sich mit der Angelegenheit zeitnah und umfassend auseinanderzusetzen.
Weitere Informationen zum Hintergrund dieser spannenden Initiative finden Sie auf www.dogs-magazin.deDort können Sie auch Ihre Stimme gegen die Hundesteuer abgeben.



Städte und Gemeinden müssen für Behandlungskosten eines Fundtieres aufkommen

Da es zwischen Tierärzten und Städten regelmäßig zu Streitigkeiten über die Erstattung der Tierarztkosten für ein Fundtier kommt, ist das aktuelle Urteil des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Lüneburg vom 23.04.2012 (Az. 11 LB 267/11) von Bedeutung. Das OVG hat dem Tierarzt Recht gegeben und die Stadt zur Zahlung seiner Gebühren verurteilt.
Passiert war Folgendes: Am späten Abend des 26.12.2007 wurde ein verletzter Kater von einem Passanten gefunden. Dieser klingelte bei den umliegenden Häusern, konnte den Eigentümer jedoch nicht ausfindig machen. Da beim örtlichen Tierschutzverein am 2. Weihnachtsabend niemand zu erreichen war, wandte er sich an die Polizei. Da die Beamten jedoch zu einem anderen Einsatz unterwegs waren und erst viel später hätten kommen können, brachte der Finder den Kater aufgrund schwerer Verletzungen zum notdiensthabenden Tierarzt. Der Tierarzt nahm eine Notoperation vor und behielt den Kater zur Pflege bis zur Vermittlung nach vier Monaten bei sich.
Der Tierarzt forderte sowohl den örtlichen Tierschutzverein als auch die Stadt mehrfach auf, die Rechnungen zu bezahlen und die Katze abzuholen. Da dies keinen Erfolg hatte, erhob der Tierarzt letztendlich Klage beim Verwaltungsgericht Göttingen und gewann. Damit wollte die Stadt sich nicht zufrieden geben, legte Berufung beim OVG Lüneburg ein und verlor aber auch dort.
Die Stadt versuchte sich mit mehreren Argumenten von der Zahlungsverpflichtung zu befreien. So habe es sich um ein herrenloses Tier gehandelt, sie habe dem Tierarzt schließlich keinen Behandlungsauftrag erteilt, zudem seien die Kosten unverhältnismäßig hoch, so dass der Tierarzt den Kater daher hätte einschläfern müssen. Entscheidend in den Augen der Stadt war aber insbesondere, dass die Stadt seit längerem mit dem örtlichen Tierschutzverein einen Vertrag abgeschlossen habe, durch den der Verein u.a. für die Aufnahme und medizinische Versorgung von Fundtieren zuständig sei. Als Aufwandsentschädigung erhält der Verein einen jährlichen Pauschalbetrag in Höhe von 2.000,- €.
All diese Argumente ließen weder das Verwaltungsgericht Göttingen noch das OVG gelten. Insbesondere der bestehende Vertrag mit dem Tierschutzverein befreie die Stadt nicht von ihrer gesetzlichen Pflicht aus dem Tierschutzgesetz, als zuständige Fundbehörde und damit als Betreuerin des Fundtieres, ein verletztes Fundtier medizinisch behandeln zu lassen.
Da das OVG keine Revision zugelassen hat, ist das Urteil rechtskräftig und wird vielen Tierärzten hilfreich sein, ihre Kosten für die Behandlung von Fundtieren erstattet zu bekommen.


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Seit Anfang des Jahres verkauft das Duisburger Zoofachgeschäft Zajac Hundewelpen

Damit ist Zajac nach vielen Jahren wieder das erste Zoofachgeschäft in Deutschland, das Katzen- und Hundewelpen verkauft. 1991 hatten sich Mitgliedsbetriebe des Zentralverbandes Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e. V. (ZZF) in den Heidelberger Beschlüssen gemeinsam darauf geeinigt, dass der Handel von Hunden und Katzen über das Zoofachgeschäft nicht artgerecht sei.

Auch wenn der Geschäftsführer Norbert Zajac in der Öffentlichkeit beteuert, dass die Hunde gut versorgt werden, reißen die Proteste gegen ihn nicht ab.

Es gibt zu viele Fragen, die nicht zur Zufriedenheit von Tierfreunden beantwortet werden können: Woher bekommt Zajac seine Tiere? Was passiert mit Welpen, die nicht verkauft werden? Wer kümmert sich um die Sozialisation der jungen Hunde? Brauchen die Welpen nicht den Menschen als Bezugsperson?

Tierschutzorganisationen und Tierfreunde sehen im Verkauf durch Zajac außerdem die Gefahr für Nachahmer.

Wie steht der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH)  zu dieser Entwicklung? TASSO Talk, das neue TV-Format, gibt Antworten. Zu Gast beim ersten TASSO Talk: Udo Kopernik, Pressesprecher des Verbandes für das Deutsche Hundewesen:
www.tasso.net/Service/TASSO-TV


Die „Arbeitsgemeinschaft Welpenhandel“ legt Umfrageergebnis vor - 50 Prozent der billig erworbenen Hunde sind ernsthaft krank

Hattersheim, 15.02.2012 (profact) - Der billige Welpe von dubiosen Händern, erweist sich nach wie vor als Risiko. Denn rund die Hälfte der als "Schnäppchen" erworbenen Hunde ist so krank, dass der Tierarzt helfen muss. Dabei entstehen Kosten von bis zu einigen Tausend Euro. Dies ist eines der Ergebnisse der aktuellen Umfrage unter Hundebesitzern, vorgelegt von der im Sommer 2011 ins Leben gerufenen "Arbeitsgemeinschaft Welpenhandel". Gründungsmitglieder sind unter anderem der "Verband für das Deutsche Hundewesen" (VDH), die "Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e. V." (TVT), der "Bund gegen Missbrauch der Tiere e. V." (bmt), sowie die Tierschutzorganisation TASSO e. V. Mit ihrem Expertenwissen unterstützen die Arbeitsgemeinschaft Dr. Barbara Schöning, Fachtierärztin für Verhaltenskunde und Tierschutz, und Anja Schimak, Doktorandin am "Institut für Tierhygiene und Öffentliches Veterinärwesen" in Leipzig.
„Unsere Umfrage unter 336 Hundebesitzern zeigt eindeutig, dass immer noch dringender Handlungsbedarf gegen den unseriösen Welpenhandel besteht“, sagt Philip McCreight von TASSO, Europas führender Tierschutzorganisation im Bereich Rückvermittlung entlaufener Haustiere. Ein ganz besonderer Dorn im Auge der Experten seien die über das Internet angebotenen Welpen. „51 Prozent der Befragten haben Online-Anzeigen als Auslöser für den Hundekauf angegeben“, so McCreight. Gekauft hätten die Befragten zu 40 Prozent bei mehr oder weniger seriös auftretenden Züchtern und zu 28 Prozent bei Welpenhändlern. Aus dem Tierschutz wären lediglich 11 Prozent übernommen worden.
Udo Kopernik, Pressesprecher des VDH, sieht in der Aufklärung die einzige Chance, dem Treiben des unseriösen Welpenhandels Einhalt zu gebieten: „Jeder Markt wird von der Nachfrage gesteuert. So lange es Menschen gibt, die sich von einem vermeintlichen Sonderangebot blenden lassen, so lange wird es unseriöse Händler geben.“ Wie McCreight erklärt, will die „Arbeitsgemeinschaft Welpenhandel“ in den kommenden Monaten auf der Basis unwiderlegbarer Fakten verstärkt gegen den unseriösen Handel mit Welpen vorgehen. Dazu gehöre auch eine Doktorarbeit über den Zusammenhang von „Wühltischwelpen“ und typischen Hundekrankheiten. „Wir sprechen aber nicht nur Tierfreunde an“, sagt McCreight, „auch Volksvertreter und Meinungsbildner stehen auf unserer Agenda.“ Petra Zipp, Vorstandsvorsitzende des bmt, ergänzt: „Ein Hund ist kein Gebrauchsgegenstand, den man mal so nebenbei kauft und bei Nichtgefallen zurückgibt. Deshalb ist auch der Gesetzgeber gefordert, Maßnahmen zu Eindämmung des Welpenhandels einzuleiten.“ Dieser Meinung pflichten immerhin schon mehr als ein Viertel der Befragten bei: Sie fordern gesetzliche Schritte gegen den unseriösen Welpenhandel, sie sind für schärfere und bessere Kontrollen und plädieren für härtere Strafen.

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Warum die Registrierung auch für Wohnungskatzen so wichtig ist

„Heute Morgen ist unser Kater entlaufen. Er war noch nie draußen. Ich wollte auf die Terrasse, und weg war er." Eine offene Tür, ein unbeobachteter Moment oder ein Besuch beim Tierarzt,…es ist schnell passiert. Bei der Tierschutzorganisation TASSO häufen sich derartige Meldungen von verzweifelten Katzenbesitzern, deren Wohnungskatze plötzlich entlaufen ist. Die wenigsten sind registriert. Ihre Besitzer sehen darin keine Notwendigkeit. Im Zweifelsfall eine fatale Fehleinschätzung, wie Philip McCreight von TASSO aus langjähriger Erfahrung weiß: „Es ist ein Trugschluss, zu glauben, Katzen, die ausschließlich in der Wohnung gehalten werden, müssten nicht registriert werden.“
Entläuft eine Wohnungskatze ist das im Vergleich zum Freigänger sogar noch dramatischer. Der Stubentiger ist das völlig fremde und gefährliche Terrain außerhalb des Zuhauses nicht gewöhnt. Er hat keine Überlebensstrategien dafür entwickelt und kann Gefahren nicht einschätzen. Dazu kommt, dass viele Wohnungskatzen extrem scheu reagieren und mit der Situation in Freiheit total überfordert sind. "Sie verstecken sich, lassen sich nicht anlocken und können so verängstigt sein, dass sie den Weg nach Hause nicht mehr finden. Sollte das Tier doch von fremden Menschen gefunden werden, ist eine Zuordnung zum Besitzer ohne Registrierung fast unmöglich.", so McCreight weiter.
Es gibt viele Dinge, die man tun kann, wenn die Katze entlaufen ist: im Tierheim anrufen, Aushänge machen, bei Nachbarn, in Garagen und Schuppen suchen und vieles mehr. Eine kostenlose Registrierung bei TASSO jedoch bringt den Ausreißer häufiger zurück als jede andere Maßnahme.

Auch Wohnungskatzen sollten registriert sein. Deshalb bitten wir Sie: Empfehlen Sie Katzenhaltern die einfache, bequeme und natürlich kostenlose Registrierung unter www.tasso.net

Tödliche Massenunterhaltung
Zwei Rennpferde beim Galopprennen gestorben

Das englische Galopprennen Grand National in Aintree bei Liverpool gilt als das berühmteste und aus Tierschutzsicht umstrittenste Pferdehindernisrennen der Welt. Beim Rennen am Samstag sind wie in den vergangenen Jahren auch erneut zwei Pferde derart schwer gestürzt, dass sie aufgrund ihrer Verletzungen eingeschläfert werden mussten. Das Hindernis, das laut Angaben von Tierschützern schon 35 Pferden in den letzten Jahren den Tod gebracht hat, trägt den bezeichnenden Namen „Pferdefriedhof“. Tierschützer protestieren, doch die Organisatoren scheint es nicht zu interessieren. Das Hindernis ist deshalb so schwer, weil die Absprunghöhe vor dem Hindernis höher ist als nach dem Hindernis. Das sehen die Pferde allerdings erst, wenn sie über das Hindernis gesprungen sind, was dann meist zu spät ist. Die Verletzungsgefahr ist deshalb extrem hoch. 

Protestieren können Sie beim britischen Botschafter in Berlin, Simon McDonald: Wilhelmstraße 70 - 71 10117 Berlin, oder nutzen Sie das Kontaktformular auf der Internetseite der Botschaft.

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24. April: Internationaler Tag zur Abschaffung der Tierversuche

Fast 3 Millionen Tiere müssen jährlich allein in deutschen Labors im Rahmen von Tierversuchen leiden und sterben. In den letzten 10 Jahren hat sich diese Zahl mehr als verdoppelt. Neben der Qual für die Tiere kommt ernüchternd hinzu, dass die Ergebnisse dieser  Versuche oftmals gar nicht auf den Menschen übertragbar sind. Die traurige Zahl von 58.000 Menschen, die jährlich trotzdem sterben, obwohl sie Medikamente erhalten, die im Tierversuch als sicher getestet wurden, stellt dies unter Beweis, so die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche.

Am 24. April wird weltweit der internationale Tag zur Abschaffung der Tierversuche begangen. Der Gedenktag wurde 1979 in Großbritannien ins Leben gerufen und geht auf den Geburtstag von Lord Hugh Dowding zurück, der sich im britischen Oberhaus für den Tierschutz stark machte.

In diesem Zusammenhang lädt der Verein Ärzte gegen Tierversuche  am 28. April ab 11:00 Uhr zu einer Großverantaltung gegen Tierversuche in Bremen ein. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

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